Filter zu klein?

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Moderator: elchi07

Filter zu klein?

Beitragvon RibbiHBS » 04.10.2011 14:57

Hallo,
ich habe einen CristalProfi 1500 Außenfilter für Becken bis zu 600l.
Nun möchte ich mir ein größeres Becken kaufen welches ca 700-1000l haben soll. (weiß noch nicht genau wie ich mein neues Reich gestalte und wie viel Platz dann bleibt).
Laut Hersteller würde er ja also nicht reichen, laut Händler wäre es allerdings gar kein Problem.
Soll ich es nun erstmal ausprobieren oder lieber nicht?
Gibt es denn Außenfilter für größere Becken oder muss ich denn ein zweiten mit benutzen?

Vielen dank für eure Hilfe.
Lg
Ribana
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Filter zu klein?

Beitragvon adv » 04.10.2011 14:57


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Re: Filter zu klein?

Beitragvon jägerschlürfer » 04.10.2011 19:30

sicher gibt es noch größere Filter, die für ein Volumen von 700-1000l ausgelegt sind.

Ich würde es einfach mal testen. Kommt halt ganz drauf an, was für Fische du in deinem Aquarium halten willst,... wenn diese viel "Dreck" machen würde ich jedenfalls nach einem entsprechend ausgelegten Filter ausschau halten.
Gruß
Jägerschlürfer

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Re: Filter zu klein?

Beitragvon CarstenOL » 05.10.2011 07:36

Hallo!
Laut Hersteller hat der Filter ein Limit von 600 l. Mein Tipp: Für das größere Becken einen neuen Filter besorgen und dabei auf ökologische Verbrauchswerte achten.
Das verbesserte Modell des Filters
http://www.jbl.de/de/aquaristik-suesswasser-produkte/detail/4348/jbl-cristalprofi-e1501-gl
schafft immerhin schon 700l.
Gruß
Carsten
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Re: Filter zu klein?

Beitragvon Stinnes » 05.10.2011 21:37

Hi,

ich würde es auch mit dem alten Filter probieren und nicht zu stark besetzen.
Viele Aquarien werden stark überfiltert und dann wird sich gewundert, warum die Pflanzen schlecht wachsen.
Der Zoohändler scheint nicht so verkehrt zu sein. Andere hätten dir längst einen größeren oder zweiten Filter aufgeschwatzt.

Eine Filterempfehlung abzugeben, ohne den zukünftigen Besatz zu kennen, halte ich für vorschnell.


gruß
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Re: Filter zu klein?

Beitragvon infinity650 » 06.10.2011 00:11

Hallo,

du solltest mal über einen Hamburger Mattenfilter als Vorfilter nachdenken. Diesen betriebst du dannmit dem jetzt vorhandenen Außenfilter. Mach ich genauso, funktioniert perfekt.

Die Vorteile:

a) geringer Reiningsaufwand, nur ab und an die Matte beim Wasserwechsel absaugen, der Topffilter steht wirklich ewig.
b) sehr günstig in der Anschaffung (und natürlich auch im Betrieb)
c) sehr gute Filterleistung, Erweiterung der Filterfläche
d) die Matte ist bepflanzbar, somit "verschwindet" sie optisch im Becken (Moose, Anubien, Farne)
e) Technik kann hinter der Matte verschwinden (Ansaugrohr, Heizer), es bleibt nur der Filterauslauf des Außenfilters sichtbar

Literatur gibt es genug im Netz. Dort wird oft eine wahre Wissenschaft gemacht, dabei ist es ganz einfach, zumindest wenn die Matte als Vor- bzw. Zusatzfilter dient:

So eine Matte http://www.amazon.de/Filterschaum-Filte ... 262&sr=8-1 kaufen, dabei ist "grob oder fein" Geschmackssache, nur auf die nötige Höhe sollte geachtet werden, da sie die Wasserhöhe etwas übersteigen muss. Und sie sollte etwas breiter als die Aquarientiefe gewählt werden, damit sie gut eingeklemmt werden kann. Der Bodengrund hält die Matte zusätzlich.

Hinter der Matte wird nun der normale Filteransaugschlauch angebracht, eventuell auch der Heizer.
Der Filterauslauf des ganz normal weiter betriebenen Topffilters mündet dann wie immer irgendwo ins Becken.

Und fertig!

Nach persönlichem Geschmack und Gusto kann die Matte nun noch bepflanzt werden, z.B. mit leichten (nicht zu tiefen) Schnitten in die Matte und ein hineinstecken von Moos etc. Wächst prima an, verteilt sich automatisch und sieht klasse aus.

Grüße,

Niklas
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