ein paar Fragen zur Osmoseanlage

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Moderator: elchi07

ein paar Fragen zur Osmoseanlage

Beitragvon Lucky Fu » 08.06.2010 20:54

hi, ich hab derzeit ein Paludarium im Bau welches verkehrt herum ist, der Wasserteil speist bei mir den Bachlauf und dieser den Filter. Darum geht es hier aber nicht, sondern um die Frage, ob eine Osmoseanlage notwendig, sinnvoll und nach meinen Vorstellungen einsetzbar ist oder nicht bzw. welche Vorraussetzungen erfüllt werden müssen.

Folgender Aufbau ist grundlegend gegeben: Im Garten habe ich 2 310l Regentonnen welche vom Garagendach gespeist werden. Sind sie voll läuft das überschüssige Wasser in den Gartenteich ab. Die Tonnen laufen also nie über. Damit sie nicht leer laufen habe ich einen Schwimmerschalter eingebaut, welcher bei einem bestimmten Mindestpegel ein Magnetventil öffnet und Leitungswasser in die Tonne (durch den Saugschlauch derzeit) pumpt, bis der Minimalpegel erreicht ist. Das sind ca. 20-30l. Aus den Tonnen soll später die Gartenberegnung gespeist werden und, derzeit bereits umgesetzt, das Paludarium. Dazu habe ich ca. 30m 1 1/2" Saugschlauch in einem 75-er HT Rohr vergraben was zum Keller führt und dort an ein Hauswasserwerk angeschlossen ist. Dieses speisst dann eine Gardena Microdrip Beregnungsanlage über den entsprechenden Druckminderer nach einem Magnetventil. Der Wasserteil im Paludarium beträgt ca. 145 l, wovon ca 110l im Becken selbst sind.
Die Beregnung wird derzeit alle 3h für ca- 1 min eingeschalten, später, wenn die Wände mit Moos bewachsen sind wird 2 mal täglich je 4 Minuten beregnet. Ich bekomme so ca. 1l pro min ins Becken. Ein automatisches System sorgt dafür, daß der Pegelstand auf ca 1-1,5ltr genau gleich bleibt.
Nun ist mir aufgefallen, daß das Wasser in den abgedeckten Tonnen nicht sonderlich gut riecht, daher bin ich auf die Idee gekommen, daß evtl. eine Osmoseanlage helfen könnte Gefahr vom Paludarium abzuhalten. Allerdings las ich, daß die Osmoseanlage 3 Anschlüsse hat, den Wasserzulauf (bei mir ca. 4,5 bar vom Hauswasserwerk was bei den meissten Fabrikaten im tolerierten Bereich liegt.), den Abgang für das gefilterte Wasser und einen Anschluss für das Abwasser. Dazu habe ich 3 Fragen die eigentlich von Betreibern solcher Anlagen problemlos beantwortet werden können sollten:

1. Erscheint bei dieser Konstellation der Einsatz einer solchen Anlage überhaupt sinnvoll oder ist das unsinnig oder zumindest im Nutzen fraglich?

2.: Ist der Abgang des gefilterten Wassers unter Druck, sprich: Kann ich die Anlage als Inline Filter einsetzen oder muss ich das gefilterte Wasser in einem separaten Becken vorhalten und mittels separater Pumpe den notwendigen Mindestdruck (1,5 bar) für die Beregnung aufbringen? Meine Befürchtung ist letzteres, aber gibt es evtl. Anlagen die ich als Inline Anlage benutzen kann?

3.: Kann ich den Ablauf des Altwassers in die Tonne zurückführen? (nat. mittels separatem Schlauch, dieser würde dann Drucklos oben in die Tonnen das Wasser einleiten, abgesaugt wird es ja unten) Mir ist durchaus klar, daß ich dadurch bei jedem Umlauf des Wassers weniger Nutzwasser herausbekomme und die Schadstoffkonzentration steigt, allerdings kann ich so das doch im Sommer recht wertvolle Wasser besser nutzen. Die Gartenberegnung würde dann ohne Osmosefilter direkt aus den Tonnen gespeist und somit das Wasser sowieso verbrauchen.
Lucky Fu
 
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Beitragvon adv » 08.06.2010 20:54


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