Bastel-Ecke

Technik, die begeistert... Erfahrungen, Empfehlungen, Tests und Fragen rund um die Aquarium Technik können hier veröffentlicht werden.

Moderator: elchi07

Achduliebergott

Beitragvon SherridanSB » 29.01.2007 11:26

Ist ne Idee;

Kleine Anmerkung am Rande:
aus nicht-lebensmittelechten Tonnen löst sich Weichmacher (und evtl Farb-Zusatzstoffe), welche für Seewasseraquarien fatal sind und für Süßwasseraquarien sicher auch nicht so förderlich.
Geeignet sind Fässer wie zB Maischefässern, Baumarkt 60ltr ca. 30Eur.
Die haben sogar einen optionalen Ablasshahn am Boden (sifft aber mit der Zeit, lasst ihn besser ab und lasst den Stopfen drauf.
Da die Tonnen leicht lichtdurchlässig sind, sieht man sogar den Wasserstand. :-)
UOA immer nach der Benutzung vom Hausnetz trennen, sonst ist eine bakterielle Verseuchung besonders in den Sommermonaten garantiert(!) Sowas ist hochgradig gefährlich! Legionellen etc. etc.

Auch ein Magnetventil das stromlos schliest, trennt nicht vollständig!

UOAs auch immer erst 30 min. freilaufen lassen bevor das wasser genutzt wird.

LG
Jörg Müller
SherridanSB
 
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Achduliebergott

Beitragvon adv » 29.01.2007 11:26


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Notfilter

Beitragvon krümelkater » 30.01.2007 13:57

hallo zusammen,

ein notfilter bei umbauarbeiten im becken, oder wenn mal der hauptfilter ausfällt ist:

ein umgedrehter oben offener blumentopf (die größe richtet sich ganz nach der beckengröße und besatz), filterschwamm, ausstömerstein und luftpumpe.

der blumentopf wird, innen mit filterschwamm gefüllt, verkehrt herum aufgestellt, die "bodenöffnung" zeigt nach oben.
unter dem filterschwamm kommt der ausströmerstein, daran die luftpumpe, fertig.Der Blumentopf muss natürlich vollständig unter wasser sein

auf die art konnte ich tagelang meine barsche im mörtelkübel halten, ohne dass ein fisch zu schaden kam.

viele grüße

hajo
krümelkater
 
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Dichtigkeit bei CO2-Anlagen prüfen

Beitragvon Torsten » 10.02.2007 12:15

Hallo Leute,

wie ich gerade leidvoll erfahren musste - CO2-Anlagen (auch neue!) sind schnell mal undicht. Die Verluste können exorbitant sein - bei mir fehlten im wahrsten Sinne über Nacht 15 bar in der Flasche. :shock:

Tückisch daran ist, dass sich die Undichtigkeit erst nach zwei Tagen Betrieb am Manometer bemerkbar machte. So was ist ärgerlich, ich kann jedem nur raten, bei Neuinstallationen oder Flaschenwechsel die Anlage sorgfältig zu prüfen.

Aber wie prüft man die Dichtigkeit, da gibt es mehrere Methoden, die hier im Forum propagiert werden:

a) Die Fahrradschlauch-Methode:
Hartgesottene Praktiker versenken ihre CO2-Buddel kurzerhand in der Regentonne und schauen mal, wo es rausblubbert.
Nicht besonders empfehlenswert, weil Druckminderer und Manometer darunter leiden, die sind nämlich nicht wasserdicht.

b) Die Hightech-Profi-Methode:
Man besorgt sich im nächstbesten Baumarkt eine Dose Lecksuch-Spray, das man mehr oder weniger großzügig auf den Anschlüssen und Verschraubungen verteilt. Undichtigkeiten werden durch Bläschenbildung angezeigt.
Die Chemie schont nicht unbedingt Geldbeutel, Umwelt und Aquarium, versaut den Unterschrank und hält auch nicht ewig. Außerdem hat man´s meist nicht zur Hand, wenn´s gebraucht wird... :roll:

c) Die Hausfrauen-Methode:
Einen Esslöffel Spülmittel auf 50ml kaltes Wasser geben und gut verrühren.
Mit einem Pinsel ein Tröpfchen der Seifenlauge um den Anschluß laufen lassen - aber nicht rumsauen, weniger ist mehr!
Die Lauge verteilt sich bis in die kleinsten Ritzen, und wo es undicht ist, entstehen spätestens nach ein paar Sekunden deutlich sichtbare Bläschen. Selbst bei feinste Undichtigkeiten kann man erkennen, wenn man sorfältig hinschaut.

Damit sind mit etwas Vorsicht auch Prüfungen bei eingebauter Anlage im Unterschrank möglich, und die Reste "entsorgt" man dann beim nächsten Abwasch... :lol:

Ich habe mit dieser Methode mein Leck sofort gefunden - das Feinregulierventil war nicht dicht an der Nachtabschaltung montiert. Und außerdem blubberte es noch gaaaanz leicht an der Schlauchverschraubung des Regulierventils...

Viele Grüße

Torsten
Signatur? Brauch ich nicht...
Torsten
 
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Höhlensiedlung

Beitragvon rody » 22.02.2007 00:39

Hi zusammen,

hab mal wieder was gebastelt :autsch: und zwar eine kleine "Höhlensiedlung" für meine Minniantennis.

Material:
Schieferplatten, Plastikröhrchen und AQ-Silikon.

Einfach die Schieferplatten auf die gewünschte Größe flexen und mit dem Dremel die scharfen Ecken wegschleifen, Rohre abschneiden (zum Entgraten nehm ich immer ein Feuerzeug) und alles mit Silikon zusammenkleben.

Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?
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Hobby ist,
mit größtmöglichem Aufwand den geringstmöglichen Nutzen zu erzielen.
rody
 
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Tonabdruck für Einrichtungsgegenstände

Beitragvon Horaz » 10.03.2007 13:43

hab in einem alten aquariumfachbuch folgende idee gefunden:
wer eine wurzel oder einen skurrilen stein findet und dieses material unbedingt im aquarium versenken will, aber unschlüssig zu fäulnisprozessen an holz oder kalkabgabe durch steine ist, kann mit folgendem trick auf nummer sicher gehen:
gips oder besser tonabdruck davon machen, gussform mit einigen aquarientauglichen steinchen bestücken, damit das ganze später nicht schwimmt, und schließlich mit geeignetem kunststoff ausgießen.
allerdings sollte man sich dazu im baumarkt beraten lassen was möglich ist und was nicht, auch bezüglich der farbe.
selber hab ich das noch nicht ausprobiert, klingt aber nicht verkehrt was da drin stand.

eigene überlegung: wurzel wässern und mit silikonspray übersprühen könnte auch klappen, solange das silikon keine schädlichen stoffe an das wasser abgibt.
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Rückwandbegrünung mit Moos -Variabel- Bauanleitung

Beitragvon alderan » 13.03.2007 00:52

Hallo,

Nachdem einige Fragen per PN aufgetreten sind, "Wie mache ich am Besten eine Rückwandbegrünung.." kommt hier mal eine Bebilderte Anleitung.

Benötigtes Material:

Kabelschacht (Kunststoff 2cm x 1cm) wir brauchen nur das Klemmteil
Anschlag und kl. Handsäge
Aquariensilikon
Filtermatte (gibts ab 50x50cm 2cm dick ppi30 - max. ppi20)
Schere
Zollstock, Maßband

Assistenz .. in dem Fall nicht zwingend, aber Ihr wißt ja, 4 Augen.....

Bild

später
Netz
Baumwollgarn/Angelschnur
Nähnadel


Ich gehe einfach mal davon aus, Ihr habt die Anleitung zum Bau eines HMF - Garnelenbeckens gelesen.
Wir längen zuerst den 2cm Kabelkanal auf das gewünschte Maß ab und fertigen davon 4 Teile gleicher Länge.
Für das Beispielbecken 4x 25cm Stücke
Zwei davon verkleben wir gegeneinander, so daß die offenen Klemmteile nach Aussen weisen.
Dieses Teil kommt in die Mitte, damit wir eine zweigeteilte Wand einrichten können .. ist stabiler und auf Dauer flexibler in der Handhabung, sollten mal Gestaltungselemente geändert werden.

Bild

Bild

Jetzt Kleben wir unsere Zuschnitte genau nach Bild ein und lassen nach Unten ca. 4cm für den Bodengrund frei.

Bild

Sieht Euer Ergebnis nun so aus:

..könnt Ihr Euch erstmal zurücklehnen, ein Käffchen trinken und mind. 24 Stunden Aushärten lassen!


Weiter geht es heute mit dem Zuschnitt und Einpassen.
Wer hat, kann eine Schneidemaschine benutzen, aber es geht natürlich auch mit einer normalen Schere!
Wir messen also erstmal aus, was wir an Zuschnitt für den HMF, und die Rückwände für Maße haben müssen und schneiden dann auf Maß zu..

Unsere 3cm Matte für den HMF..
Bild

Bild

Ebenso die 2cm Matte für die Rückwände..
Bild

Nun prüfen wir ob alles richtig sitzt und wir gut zurechtgeschnitten haben:

Bild

Bild

Bild

Speziell für Garnelenbecken können wir noch einen Deckel schneiden um den HMF abzudecken!
Etwas konisch nach unten wegschneiden hilft später beim leichtern Einsetzen..


Bild

Bild

Verschnitt gibt es nicht, wir können alles gebrauchen! Aus unserem Verschnitt schneiden wir erst kleine Streifen von ca. 1-2cm x der Länge.
Diese Teilen wir, dass etwa 1,5x1,5cm (Querschnitt) Schaumstoffpommes entstehen.
Diese "Pommes" schnippeln wir jetzt in relativ quadratische Würfel!
Das ist unser biologischer Booster im HMF für die Abbaubakterien!

Bild

Würfel in den HMF schütten! Hierdurch erhalten wir eine schöne Wirbelströmung, die das zusätzliche Filtersubstrat umspült und nochmal eine Extraleistung an Bioabbaufläche bietet!
Sieht Euer Ergebnis nun so aus:
Bild
..könnt Ihr Euch erstmal zurücklehnen, ein Käffchen trinken und ...




..weiter gehts..

OK, jetzt kommt der Endspurt!
Wir schneiden unser Netz ca. 1,5cm größer zu wie das Rückwandmaß.
siehe Bild:
Bild

Jetzt bestücken wir unsere Matten mit Moos.
Bild

Ebenso die 2. Matte für die Rückwände..
Bild

Der kniffligste Teil ist eigentlich das Vernähen. Wir machen großzügige Stiche und achten darauf, dass sich die Matte nicht zusammenzieht!
Ganz Wichtig, nicht zu fest ziehen, es soll nur minimal Andrücken und Hauptsächlich Halt geben!

Bild

Jetzt kommt die Passprobe .. passt?! .. OK
Überflüssiges Netz oben und unten Abschneiden -Nicht an den Seiten, so geben wir wachsendem Moos Halt um später auch die Unschönen Übergänge zu Verdecken ;)
Bild

Passt, wackelt und hat Luft..
Nun sollte es so aussehen bei Euch. Wenn nicht, ist jetzt die letzte Chance ohne größeren Aufwand noch zu Ändern!
Bild

Bild

Bodengrund rein, Wasser drauf und erstmal 1 Tag so einfahren!
Wasseraufbereitung und Flüssigdünger kann schon rein.
Bepflanzen tun wir aber erst nach 24-48Std. um zu Prüfen, ob sich noch Moos absetzt und die Verteilung nicht stimmt.


Bild

Bild

Mit unserer Rückwand und der HMF-Füllung bieten wir nun eine gigantische Besiedlungsfläche für aerobe und anaerobe Abbaubakterien ;) was die Reinigungsintervalle um "Jahre" verschieben sollte!

Herzlichen Glückwunsch, Ihr habt Eure erste biologische, und variable, bewachsene Rückwand gebaut! :d:
Variabel, weil ohne Probleme herausnehmbar und wieder einsetzbar - Änderungen immer möglich ;) sowie Übernahme in andere Becken..
Möglichkeiten ohne Ende..

So, und wer jetzt noch Fragen hat .. kann sie hier stellen.
Liebe Grüße Edgar
www.aquaticjewels.de
Alles über Moose und Pflanzenraritäten
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Unterschrank aus Holz

Beitragvon Dwarf-Graham » 18.03.2007 17:53

Hallo!

Da ich mir ja einen Würfel mit 50cm Kantenlänge bestellt habe und es dazu keinen (günstigen) Unterschrank gab, wollte ich mir selber einen bauen. Als Vorbild gilt der Unterschrank des "scubacube". Das 65cm Würfel-Aquarium mit dem Unerschrank hätte allerdings 500 Euro ohne Technik gekostet, was mir zu viel und für die Erbsenkugelfische und generell auch etwas groß erschien (auch wenn ein Aquarium natürlich nie groß genug sein kann).

Das Aquarium hat mich 80 Euro gekostet und nun wollte ich möglichst günstig einen Unterschrank bauen. Mein Vater war von der Ytong-Stein-Idee so GAR nicht angetan (ich wollte sie halt längs aufeinander stellen, also auf der schmalen langen Seite), und so musste eine Holzkonstruktion her.

Materialien:

58mm Kanthölzer:

2mal 51,6cm

4mal 45,8cm

6mal 40cm

Für die Seitenwände

3mal 16mm Spanplatten 40x40cm

Für "oben drauf":

1mal 19mm Tischlerplatte 50x50cm
2 8mm dicke und 56mm breite Leisten mit 2m Länge oder insgesamt um die 2,50m Länge

Schrauben (16cm lang)

Nägel

Für den Anstrich:

1mal Acryl Buntlack seidenmatt 375ml "schokobraun"
1mal Acryl Buntlack seidenmatt 375ml "elfenbein"

Materialkosten:

Für das Holz und die Schrauben ca. 40 Euro
Für den Lack 13 Euro
Nägel hatten wir noch, Arbeitsaufwand war ein Wochenende (natürlich nicht Tag und Nacht gearbeitet).

Arbeitsschritte:

Materialien für den Unterbau (ohne Leisten für Kiesblende):
Bild

Zuerst sollte der Rahmen erstellt werden. Dazu müssen die Kanthölzer verschraubt werden. Wir bohrten Löcher in die 4 Hauptstützen und zwar immer so, dass sie knapp übereinander verliefen. Zuvor wurden natürlich die Kanten abgeschliffen:
Bild

Hier sieht man die Verschraubungen. So ist das an allen vier Ecken oben und unten aufgebaut.
Bild

Hier nochmal das fertige Gerüst:
Bild


Hier sieht man die Tischlerplatte, worauf später das Aquarium stehen soll. Wir haben die Leisten (für die Kiesblende) im 45° Winkel abgesägt, damit diese später perfekt aufeinander passen. Wichtig: Die Leisten-Innenkante muss 50cm lang sein bzw. eben der Kantenlänge der Tischlerplatte entsprechen.
Befestigt wurden die Leisten mit relativ kurzen und dünnen Nägeln:
Bild

Die Tischlerplatte mit der Kiesblende haben wir dann ebenfalls mit Nägeln auf dem Gerüst unten befestigt:
Bild

Bevor man die Seitenwände einsetzt, müssen diese erstmal gestrichen werden (2mal), bevor man sie einsetzt. Das Gleiche gilt für den Innenteil des Grundrahmens, da sonst die Gefahr besteht, dass das Schokobraun auf das Elfenbein und umgekehrt gerät, was dann eher mühselig zu beseitigen wäre.

Bild
Bild

Aus dem Seitenteil, das später hinten ist, haben wir zwei kleine Kreise ausgesägt, die für die Schläuche für den Außenfilter dienlich sind ;) Diese müssen natürlich auch abgeschliffen werden und schließlich wird auch diese "Rückwand" 2mal lackiert:
Bild

Die Seitenwände haben wir dann mit einem Hammer in die offenen Zwischenräume gepresst, somit war ein Festschrauben nicht mehr nötig, kann man aber sicherheitshalber noch machen. Die noch sichtbaren Löcher und Kanten haben wir dann mit Spachtel versteckt, um später einen relativ fließenden Übergang zu erhalten:
Bild

Und so sieht das Endergebnis dann aus:
Bild
Bild
Vorne ist noch offen, aber vielleicht bauen wir noch eine Tür ein.

Das Ganze mit dem Aquarium oben drauf (noch recht leer, ich weiß ;)):
Bild

Falls es jemand nachbaut, würde ich mich über Fotos des Endproduktes natürlich sehr freuen! *g*

Gruß, Marcus :)
Dwarf-Graham
 
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Palodariumaufsatz für ein 54Liter Aquarium

Beitragvon ibizasky » 18.03.2007 23:16

Palodariumaufsatz für ein 54Liter Aquarium!


Habe ein Palodariumaufsatz für mein Aquarium gebastelt!


Materialien:

Plexiglasplatten 1x 50x60x0,4 (cm) Rückwand
2x 29,6x50x0,4 Seitenwände
2x 5x59,6x0,4 Versteifung an der Vorderseite
(Optional)2x 45x30x0,4 Tür

Original Aquariumabdeckung
Nur mit Tür Klavierband (Edelstahl sonst rostet es)
Aquariensilikon evtl Heißkleber
ein paar Edelstahlwinkel



Bauanleitung:
- Rückwand mit Seitenteilen verschrauben(mit den Winkeln).
- Rückwand mit Seitenteilen in die Aquariumabdeckung kleben.
- versteifung an der Vorderseite mit Winkeln verschrauben
(Tipp: Die Winkel an der unteren Seite etwas überstehen lassen
damit der Aufbau gegen verrutschen gesichert ist)
- Wenn ihr wollt kann man nun die Türen montieren
- Nun alles mit Silikon abdichten und ein paar Tage trocknen lassen
- Nun kann man es gestalten wie man will :wink:
(Tipp: vor der Dekoration Löcher in die Rückwand machen
um die Kabel für Heizung, Filter u.a. unterzubringen)


Hier ein paar Bilder von meiner Konstruktion und Bilder nach ein paar Tagen und Monaten.

(Ich habe die Pflanzen in kokosfaser Blumentöpfchen gepflanzt und diese an der Kork Rückwand befestigt. Danach habe ich noch einen Stock aus dem Wald eingeklebt ( besser nicht machen Fault vor sich hin) das Moos aus dem Wald ist aber gut geeignet um die Pflanzkörbe zu verschönern. Als gute Pflanzen haben sich Efeutute und andere wasserliebende Pflanzen bewehrt( Nicht zu empfehlen ist Efeu, Gräser, Erdbeeren :lol: )
Die unteren Planzen sind mit einem Pflanzkorb für einen Teich so positioniert das sie im Aquarienwasser sind (Nur ungedüngte Erde benutzen) und die oberen Pflanzen werden durch eine Regenanlage bewässert (möglich durch einen Schlauch mit vielen kleinen Löchern der an einer kleinen Tauchpumpe angeschloßen ist(Förderhöhe beachten Im Bauhaus für unter 10€).



Wenn ihr Fragen habt meldet euch bei mir ICQ 296726436 oder per PN!
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
ibizasky
 
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Einhängekasten

Beitragvon andor » 28.04.2007 09:11

Laich- und Aufzuchtbecken selbst basteln

Hallo,

ich habe für meine Corys einen neuen Einhängekasten gebastelt.
Verwendet habe ich eine Stapelbox aus dem Baumarkt und 2 Reste Filtermatte. Die Box ist ca. 25 cm lang, 16 cm breit und 12 cm hoch.

Bild


In die beiden Stirnseiten habe ich je einen Durchbruch von ca. 6 x 8 cm geschnitten.

Bild


Diese Durchbrüche werden mit Filtermatte verschlossen.

Bild


Die Mattenabschnitte sind ca. 2 cm Länger und breiter als die Löcher und 2 cm dick. Ich habe sie an den Außenkanten ungefähr 1 cm tief eingeschnitten, um sie in den Durchbrüchen fest zu klemmen.

Bild

Bild


Die Längsseite des Kastens liegt auf der Längsstrebe des Aquariums auf. Die schmale Seite des Kastens wird von 2 Plastikklemmen an der Mittelstrebe des Beckens gehalten. Rechts ist der Wasserzufluß zu sehen.

Bild

Bild


Den Wasserzufluß habe ich vom Einströhmrohr des Außenfilters abgezweigt. Dadurch wird der Kasten immer von ausreichend viel Frischwasser durchströhmt.

Bild


Viel Spaß beim Basteln!

Fragen und Anregungen dazu können in folgendem Beitrag gestellt werden:
http://www.aquaristik-live.de/viewtopic ... highlight=
Gruß Andreas

Ferien in Thüringen: www.ferienhaus-rennsteig.com
andor
 
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Akustischer Wasserstandsanzeiger zum Wasserpanschen

Beitragvon Wolf » 30.04.2007 23:16

Akustischer Wasserstandsanzeiger zum Wasserpanschen

Ich habe mir aus einem Rauchmelder einen Wasserstandsanzeiger gebastelt, da ich immer beim entsalzen des Wassers eingeschlafen bin oder es einfach vergessen habe.

Er funktioniert aber nur bei verschnittenem Wasser, nicht bei Vollentsalztem

Ich habe einen günstigen Rauchmelder genommen und ihn aufgemacht. Jeder Rauchmelder hat einen Testknopf. Diesen sollte man einfach auf Dauerbetrieb umarbeiten. Bei meinem war es nicht schwer da mit dem Knopf von außen nur innen auf einen Metallbügel gedrückt hat. Dieser hat dann Kontakt und es leuchtet und hupt.
Man muss also nur den Bügel anlöten und dann ein Kabel, das von der Batterie kommt abzwicken und mit zwei starken Kabeln verlängern. Die Kabelenden macht man eng aneinander aber sie dürfen sich natürlich nicht berühren. Die starken Kabel wähle ich extra so dick, damit ich die Eintauchtiefe verändern kann. Man hängt nun den Rauchmelder mit den zwei Kabeln einfach in ein Wasserbehälter und kann nun langsam das Wasser laufen lassen. Sobald nun das Wasser die beiden Kabelenden berührt kommt es zum Stromschluss und es hupt und blinkt.
Man muss aber darauf achten, dass man das Leitungswasser zum verschneiden zuerst in den Behälter gibt, da entsalztes Wasser keinen Strom leitet. Auf den Bilder kann man den Metalbügel sehen und die zwei Kabelenden. Ich wünsche euch viel spaß beim basteln und immer eine trockene Wohnung.

Grüßle Wolf
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Erleichterung beim Schlauchreinigen

Beitragvon Wolf » 04.05.2007 23:46

Erleichterung beim Schlauchreinigen

Ich hatte immer das Problem, dass meine Schlauchbürsten am Rand des Auslaufrohres stecken blieben, da sie sich einhakten.
Nun habe ich mir eine Lösung überlegt.
Einfach mit einem Senker das Rohr ansenken und es geht leichter. Die Bürste bleibt viel seltener an der dünneren Kannte hängen.

Grüßle Wolf
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Die etwas stärkere Schlauchbürste

Beitragvon Wolf » 05.05.2007 00:08

Die etwas stärkere Schlauchbürste

Man kauft einfach in einem Baumarkt eine normale Spirale zum reinigen von Abflussrohren. Nun geht man her und nimmt von einer billigen Schlauchbürste oder Flaschebürste, das Bürstchen und schraubt es einfach in die Spirale vorn ein. Somit hat man eine 3Meter lange und viel stabilere Schlauchbürste als die von den AQ Herstellern und vielleicht sogar noch günstiger.

Wenn man meinen vorherigen Tipp gemacht hat, ist man damit in der Lage vom Filter bis in den Ansaugkorb zu kommen. Bei meinen 2226 funktioniert es auf jeden Fall ohne Probleme. Man muss nur einen leeren Eimer darunter stellen und den zweiten Anschluss absperren.
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Wasserkühlung

Beitragvon Aqua Dani » 09.06.2007 19:35

moin

ich habe mich mal an die arbeit gemacht eine wasser kühlung für das aq zu bauen.

Zutaten^^

2 PC Lüfter
1 Trafo 12V (von einem ferngesteuertem auto ein aufladegerät)

man bohrt 2 passende löcher für die lüfter in den aq deckel und setzt einen lüfter so das er aquf das wasser bläst und einen so das er die warme luft absaugt.
am besten weit auseinander.



jetzt nimmt man das auflade gerät und schliest die lüfter an. 2 stunden über dem wasser laufen lassen und die wasser temeratur singt um 1 grad


viel spass beim nachbauen ich übernehem keine haftung
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Auto.regelung für Lüfter und Temp.auf dem PC

Beitragvon sigie » 20.06.2007 19:38

Der Nachbau geschieht auf eigene Gefahr!




Hallo,

ich beschreibe hier, die Automatische Temperaturregelung (1.) im Sommer und wie man mit einfachen mitteln, die Temperatur vom AQ auf den PC Monitor bekommt (2.).
Zeit und ein bisschen Geschick im Löten wird nötig sein.

Diese Anleitung, ist für die Menschen gedacht, die nicht jede std. und jeden Tag auf die Temp. achten wollen/können, aufgrund eines Urlaubs oder einfach nur weil keiner da ist, wenn man am Tag Arbeitet. Verbunden ist das ganze, mit einem Stormspareffekt, weil die Lüfter etc. nur dann laufen, wenn es nötig ist.



1.Automatische Temperaturregelung:


Hierbei handelt es sich um einen Temperaturschalter von Conrad Electronic.
Da Conrad mehrere Varianten im Angebot hat, gibt es auch einen für unseren Zweck. Also keine SMD Bauelemente und ein Temperaturbereich von -25° bis +35°. Warum dann das Rad neu erfinden?! ;)
Das Aquarium kann somit, durch PC Lüfter oder einem Peltierlement gekühlt werden. Am sinnvollsten, ist die Kühlung per Lüfter. Eine Bauanleitung dazu gibt es
>Hier<.

Technische Daten:
Betriebsspannung: 12 - 15 Volt
Ruhestromaufnahme: ca. 4 mA
Stromaufnahme bei angezogenem Relais: ca. 40 mA
max. Schaltspannung: 250 V~
max. Schaltstrom: 8 Ampere (10 A bei unserem)
Schalttemperaturbereich: -25°C....+35°C
Hysterese: +2°C....+10°C
Abmessungen (Platine): 69 x 50 mm

Momentan kostet dieser 13,28€

Es geht aber noch billiger. Wenn man die ganzen Bauteile bei Reichelt bestellt, ist man bei 4,51 Euro. Dabei muss man jede Leiterbahn selber ziehen bzw. man muss sich die Platine selber Herstellen.


Ausführliche Beschreibung >Hier< downloaden. Viel Spaß damit!



2.Temperatur Sensor für den PC


Hierbei Handelt es sich um einem LM75 Temperatursensor, der über die Parallelschnittstelle vom PC ausgelesen wird, diese Schaltung brauch keine weitere Stromversorgung.
Die Genauigkeit beträgt 0,5 Grad. Diesen gibt es nur in der SMD Variante.

Beschreibung >Hier< downloaden. Viel Spaß

Das Programm dazu, kann >Hier< Herunter geladen werden. Nur für Windows NT/2000/XP!



Gruß
Sigie
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Akustischer Wasserstandsmelder für Osmosewasser

Beitragvon Wolf » 28.06.2007 20:10

Hallo Leute,
ich habe mein Wasserstandsmelder nochmal verbessert, damit man auch gewarnt wird, wenn vollentsalztes Wasser überläuft.

Man braucht einen umgebauten Rauchmelder,siehe hier: http://www.aquaristik-live.de/viewtopic ... =15#318935

etwas Plastik, ein paar Rohre, ein dünnes Kabel, einen Quecksilberschalter,eine Filmdose( für die jüngeren von Euch, in so Dosen werden Kleinbildfilme verkauft) :wink: und etwas Plastikkleber.
Eigentlich ist es egal wie und aus was man sich eine Wippe baut nur muss der Schalter eben schalten.

Ich habe mal ein paar Bilder gemacht und den Rest kann sich dann jeder gut zusammenreimen. Wichtig ist nur, das das Kabel durch dir Röhrchen geleitet wird, sonst funktioniert die Wippe nicht richtig.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Wolf am 14.04.2008 23:24, insgesamt 6-mal geändert.
Bild
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