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Sumatrabarbe (Puntius anchisporus)
Name: Sumatrabarbe / Viergürtelbarbe (Puntius anchisporus)
Familie: Karpfenartige (Cyprinidae)
Herkunft:
stammt ursprünglich, wie der deutsche Name schon besagt, aus Sumatra. Doch auch
auf Borneo kommt sie vor. Diese Art wurde erstmals 1935 nach Deutschland
eingeführt.
pH-Wert: 6,5 - 8
Temperatur: 20-27° C
Gesamthärte: < 20°
Karbonathärte: < 10°
Länge: max. 7 cm
Besatz: mindestens 10 Tiere (Schwarmfisch)
Verhalten: teilweise friedlich, schwarmbildend
Aussehen:
Die Zeichnung ist charakteristisch: Vier breite senkrechte Streifen verlaufen
über den Kopf und den Körper. Eine ähnlich gefärbte Unterart (B. tetrazona
partipentazona) weist einen zusätzlichen halben Streifen von der Rückenflosse
bis zur Mitte der Körperseite auf. Beide Arten haben ein endständiges Maul.
Geschlechtsunterschied:
Männliche und weibliche Tiere unterscheiden sich auffallend von einander. Die
Männchen sind kleiner, schlanker und intensiver gefärbt als die volleren
Weibchen.
Becken/Haltung:
Becken ab 80 cm Länge, die dicht mit Pflanzen bepflanzt sind und möglichst einen
weichen Sandboden mit Mulmschicht besitzen, sind ideal für die Sumatrabarbe.
An das Wasser stellt die robuste Art wenig Anforderungen. Jedoch ist ein
regelmäßiger Teilwasserwechsel sehr zu empfehlen. Sehr gut kann man dann
beobachten, dass sich die Flossenfarben intensivieren.
Fütterung:
wie fast alle Cypriniden liebt auch die Sumatrabarbe Lebend- und Frostfutter.
Darüber hinaus verachtet die Art auch Flocken- und Tablettenfutter, sowie
Pflanzenkost nicht.
Besonderheiten:
Die äußerst lebhaften Fische bilden Schwärme mit komplizierten Rangordnungen und
Sozialstrukturen.
Diese werden durch sehr spielfreudiges Verhalten ständig aufrechterhalten und
bestätigt. Solche Gruppen können für ein Gesellschaftsaquarium leicht zur
Belastung werden, zumal die „frechen“ Barben sich auch gerne an den langen
Extremitäten von z.B. Fadenfischen und Skalaren vergreifen.
Puntius anchisporus ist sehr anfällig gegen die Ichthyosporidium-Krankheit.
Es gibt von dieser Art einige Farbrassen, vor allem die sehr hübsche moosgrüne
Sumatrabarbe, sowie einige Albino-Züchtungen.
Dieser Artikel wurde verfasst von "Stinnes"
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