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Schmetterlingsbuntbarsch (Mikrogeophagus ramirezi)

Name: Schmetterlingsbuntbarsch (Mikrogeophagus ramirezi)

Familie: Buntbarsche (Cichlidae)

Herkunft: westliches Venezuela, Kolumbien, auch häufig Nachzuchten
                dann aber oft mit blassen Farben


pH-Wert: 5 - 6,5
Temperatur: 26°-30 °
Gesamthärte: ca.5°
Karbonathärte: <3°

Größe: Männchen ca. 7 cm, Weibchen ca. 5-6cm

Sozialverhalten: Monogam (pärchenbildend)

Beckenmindestgröße:
Als Artenbecken 60cm

Bevorzugter Beckenbereich: unten/mitte

Geschlechtsunterschied:
Männchen sind etwas größer. Ebenso ist der zweite Flossenstrahl der Dorsale (Rückenflosse) länger, beim W ist dieser Strahl kürzer. Weibchen hat meistens eine rosarote Färbung auf dem Bauch. Spätestens kurz vor dem ablaichen ist sie an der Legeröhre erkennbar.

Fütterung:
Die Schmetterlingsbuntbarsche sind karnivore. Sprich sie fressen hautsächlich fleischige Kost. Dementsprechend sollten sie hauptsächlich mit Frost und Lebendfutter gefüttert werden.

Beckeneinrichtung:
Da sie Offenlaicher sind, sprich die Eier auf Steinen ablegen oder in Gruben, sollte der Bodengrund Sand sein oder feiner Kies. Wurzeln, Steine und eine dichte Bepflanzung sind ebenso angebracht.

Vergesellschaftung:
Möglich mit kleinen Salmlern, Bärblingen und allen Welsen. Die Beckengröße ist natürlich auch hier zu beachten.

Zucht:

Das Weibchen legt die Eier auf dem Stein, oder in einer Laichgrube ab. Das Männchen befruchtet diese anschließend. Beide pflegen das Gelege und halten Wache im Revier. Wenn die kleinen geschlüpft sind, und der Dottersack aufgebraucht ist, werden sie von ihren Eltern durchs Becken geführt, um Nahrung aufnehmen zu können. Sie sollten dann mit Infusorien, frisch geschlüpften Artemien und anderen Kleinstlebewesen gefüttert werden. Leider ist das Brutpflegeverhalten schon ziemlich "rausgezüchtet" worden, so dass die Tiere diese nicht mehr richtig betreiben. Meist werden die Eier von den Eltern gefressen.

Wichtige Anmerkung:
Die Schmetterlingsbuntbarsche sind absolut keine Fische für Anfänger. Sie benötigen dringend sehr weiches und saures Wasser. Gerade so niedrige Werte gibt es aus dem Leitungswasser kaum, so dass man sich auch mit der Wasserchemie auskennen sollte. Regelmäßiger Wasserwechsel ist notwendig, um die Keimdichte so gering wie möglich zu halten, da sie sehr anfällig für Krankheiten sind.
 

 

Weibchen

Männchen


Dieser Artikel wurde verfasst von "Kleine-Maultierfarm"




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