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Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

Name: Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

Familie: Salmler (Characidae)

Herkunft: Südamerika; Kolumbien, Orinoco, Rio Negro

pH-Wert:
5 - 6,5
Temperatur: 25°- 28°
Gesamthärte:
Karbonathärte: <3°
Länge: 5 cm
Besatz: Gruppen/Schwarmfisch mit mindestens 10 Tieren

Beckenmindestgröße: Als Artenbecken 60cm Kantenlänge ansonsten mindestens 80cm

Bevorzugter Beckenbereich: Mitte

Geschlechtsunterschied: Weibchen sind fülliger und größer als die schlanken Männchen

Fütterung:
Die Neons sind, wie fast alle Salmler, Raubfische und fressen alles was ins Maul passt. Sie bevorzugen hauptsächlich Lebendfutter und Frostfutter, wie Artemia, Mückenlarven, Cyclops, Daphnien usw. Neons fressen zwar auch Flocken und Co, sollten aber nach artgerechter Ernährung hauptsächlich fleischige Kost bekommen.

Beckeneinrichtung:
Da ist der Rote Neon recht anspruchslos. Man sollte nur darauf achten, dass das Becken dem Roten Neon einen Bereich für die Deckung gibt, sprich einen kleinen Wald aus Pflanzen in denen er Schutz sucht und auch ein Bereich wo er frei schwimmen kann. Ein Bereich mit einer Schwimmpflanzendecke ist auch von Vorteil da Rote Neons es nicht all zu hell mögen.

Vergesellschaftung:
möglich mit anderen Salmlern, Zwergbuntbarschen und allen Welsen. Die Beckengröße ist natürlich auch hier zu beachten.

Zucht:
Die Zucht ist leider noch recht schwer, so dass die Roten Neons hauptsächlich noch Wildfänge sind.
Für die Zucht benötigt man penibelstes sauberes Wasser, geeignete Zuchttiere und KH/GH sollten unter 4 sein. Man setzt das Pärchen in ein abgedunkeltes Becken mit Laichsubstrat. Wenn sie gelaicht haben entfernt man die Tiere, und zieht die Jungfische nach dem Schlupf mit Infusorien auf.

Der Rote Neon ist soweit der bekannteste und beliebteste Süßwasserfisch. Er ist auch ein absoluter Weichwasserfisch, der leider zu oft in sehr hartem Wasser gehältert wird.

Gerade beim Roten Neon sollte man auf die Wasserwerte achten, da es zu 90% noch Wildfänge sind und sie Wasserwerte von dGH<4 und PH von 5-6 gewöhnt sind. Es wird stark darüber diskutiert, ob durch die falschen Haltungswerten die Inneren Organe beschädigt werden, und sie sogar zu Nierensteinen neigen. Bewiesen ist es jedoch, dass die Tiere nicht mehr laichbereit sind und die Weibchen dadurch oft an Laichverhärtung leiden.


 

Kampffisch Männchen


Dieser Artikel wurde verfasst von "Kleine-Maultierfarm"




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