Hallo zusammen.
Ich habe seit einiger Zeit ein großes Problem mit meinem Aquarium (ca. 500l). Ich habe vor ca. 5 Monaten das AQ komplett sauber gemacht (Wasserwechsel, neuer Kies,...). Auch meine Pflanzen habe ich komplett erneuert. Ich habe von Pflanzen nicht soviel Ahnung, es handelte sich aber um Kirschblatt u. ä., also eher robuste Pflanzen. Innerhalb weniger Tage verloren sie sämtliche Blätter (wurden erst löchrig), teilweise faulten auch die Stengel ab. Nach 1 Woche sah es aus, wie nach einem Waldbrand. Nach der 3. Woche ging ich mit einer Wasserprobe zum Zoohändler meines Vertrauens da es vielleicht an der Wasserqualität liegen könnte. Die Quali war aber völlig i.O. Er erklärte mir, das es sich um eine Eingewöhnungsphase handeln könnte. So langsam kann ich aber auch das nicht mehr glauben, da auch sämtliche neuen Triebe (die paar wenigen) innerhalb kürzester Zeit absterben. Selbst die Wasserpest, die ich nachträglich eingesetzt habe stirbt aber obwohl sie eigentlich fast unverwüstlich ist. Da meine Fische (übrigens bester Gesundheit) kaputte Pflanzen auch manchmal ausrupfen, kann ich auch sehen, das die wenigsten Pflanzen überhaupt Wurzeln gebildet haben. Ausserdem bildet sich an und um die Planzen ein merkwürdiges "Gespinst" aus ganz feinen Fäden.
Ich habe so etwas in den 10 Jahren meines AQ noch nie erlebt und auch noch nie solche Probleme mit den Pflanzen gehabt. Obwohl ich dem Pflanzenbewuchs noch nie viel Beachtung geschenkt habe, haben sie bei mir immer ohne Probleme "überlebt". Selbst mein Zoohändler ist mittlerweile etwas ratlos. Und ich verzweifle!!!
Ach ja, gedüngt habe ich mit Lateritkugeln nach der Bepflanzung und später auf Anraten des Zoohändlers nochmals mit Flüssigdünger. Kann es an der Belauchtung liegen? Ich habe sie aber schon einige Zeit vorher dringehabt, also auch vor der Reinigungsaktion und da ging es meinen Pflanzen noch gut.
