Joern hat geschrieben:Rosettenpflanzen wie Echis und Cryptos sind da im Mangel sehr viel ausdauernder - weil sie eben aus dem Boden Nährstoffe aufnehmen und verwerten können.
Da gibt es auch "pingelige" und "ausdauernde", sicher. Jedoch einige gut ausdauernde und anspruchslose.
Dass die in einem Becken, in welchem Algen die Oberhand haben aber direkt überwuchert werden steht für dich außer Frage? Egal wie gesund die Pflanzen sind, die werden meines Erachtens nach direkt von den Algen eingenommen.
Außerdem ist ja nicht gesagt, dass Nährstoffmängel im Wasser nicht behoben werden können. Werte bestimmen, Düngen & go.
Das Problem ist hier, dass gemessen an der Beckengröße pflanzenmäßig rein garnichts los ist...
Dass schnellwüchsige nur am Anfang was bringen ist Käse. In meinem Becken, in welchem 12 Jahre lang die Algen meine einzigen Pflanzen waren, haben sich schnellwüchsige Pflanzen ohne weitere Schwierigkeiten etabliert. Anfänglich war kurz zu beobachten, wie die Algen die schnellwüchsigen angehen, hat sich mittlerweile aber erledigt. Die Algen werden sichtlich weniger und die Pflanzen sind mittlerweile nahezu ohne Algenbefall.
Einzig die Anubias hatte die erste Zeit massive Probleme. Im Gegensatz zu den schnellwüchsigen Pflanzen durfte ich von der die erste Zeit den Kieselalgenbefall alle 1-2 Tage manuell entfernen, aktuell reicht es, wenn ich den Kieselalgenfilm 1x wöchentlich entferne.
Der Befall auf der Anubias hat übrigens erst merklich nachgelassen, als v.a. die Rotala Rotundifolia mal in die Puschen gekommen sind, nachdem sie angewachsen waren

Selbiges gilt für die Cabombas, wobei ich denen nur eine untergeordnete Rolle zuspreche.
Grüße
Thomas