Hallo zusammen,
es ist natürlich wie immer das gleiche in der Wissenschaft: braucht man ein Messgerät (wenn auch zu privaten Zwecken, hust, hust), dann ist´s kaputt... also leider immer noch keine Mikroskopaufnahmen.
Derzeitiger Status im Becken: die Algen haben wieder zugenommen als ich versucht habe, das NO3 von zwischen 25 und 50mg/l auf knapp unter 20 mg/l zu bekommen (ist natürlich aufgrund des Streifentest kompliziert, aber nachdem ich das Prinzip der Verdünnung mir mal für anderthalb Minuten durch den Kopf habe gehen lassen und wusste, wieviel NO3 im Versorgerwasser war, schien mir das als nicht so schwer zu errechnen). Außerdem habe ich die WW auf 1 mal pro Woche 50% Netto reduziert. Damit haben sich die Algen wieder vermehrt. CO2 ist etwas über 20mg/l bei einem PH Wert um die 7,2. Sonstige Werte unverändert.
KH: 6°-10°
GH: >7°
NO2: <10mg/l
Verdacht nach nachlesen: ungleichgewicht PO4/NO3?
Ne (dumme) Frage: Wenn NO3 optimalerweise so 20mg/l Liter ist und das PO4 zu NO3 verhältnis 1:10, d.h. PO4 sollte 2mg/l sein, was passiert dann, wenn NO3 sagen wir mal 50mg/l ist PO4 aber niedriger?
Zweite (dumme) Frage: kann es sein, dass ich durch die NO3 Aufdüngung über die Optimalpunkt längst drüber bin, also zu viel NO3 im Becken haben und deswegen die Algen wieder wachsen? Sollten dann nicht andere Algen wachsen? Wenn ja wäre es wohl besser, einen genaueren Test zu haben. Empfehlungen?
Und letzte Frage: TWW wird so gut wie immer 1 mal pro Woche 50% empfohlen. Was könnte der Grund dafür sein, dass bei mir 2 mal pro Woche besser ist? Ist das evtl. eine Konsequenz der in Frage 2 beschriebenen Situation?
Entschuldigt, dass ich euch hier als "Chemienachhilfelehrer"missbrauche

! Für jede Erkenntnis bin ich dankbar!
Grüße!