CO²-Düngung- aber richtig

Alles zur grünen Pracht im Aquarium. Mögen die Wasserpflanzen üppig wachsen! Aber auch Algenprobleme können hier behandelt werden.

Moderator: Kleine-Maultierfarm

CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Schmuudlapp » 26.09.2011 01:00

Hallo,

seit 2 tagen habe ich eine CO²-Anlage mit Nachtabschaltung an meinem Becken montiert.
Nach einem kompletten Umsetzen aller in meinem AQ befindlichen Pflanzen (vor 1 Woche), möchte ich sie nun auch recht genau mit CO² versorgen. Als groben Anhalt habe ich erstmal den Hinweis in der Anleitung genommen, der besagt 10 Blasen auf 100 Liter in einer Minute. Macht bei mir also 24 Blasen die Minute.
Nun weiß ich aber nicht genau ob das ausreicht oder nicht?! Es gibt ja auch genügend Becken im Inet, die mit 3 Blasen pro Sekunde düngen... Dieses kleine mit dem Indikator gefüllte Ei reagiert ja auch recht langsam. Gibt es eine Möglichkeit ziemlich exakt im Vorraus zu sagen, wieviele Blasen ich für mein Becken und die Bepflanzung brauche bzw. welche Faktoren sind davon abhängig?
Ich denke da vllt. an die Regelung des Filterdurchlaufs usw.

Zu den Pflanzen:
1x Mayaca fluviatilis - Brasilianisches Mooskraut
2x Echinodorus parviflorus 'Topica' - Samolus Schwertpflanze
1x Egeria densa Spezial - Dichtblättrige Wasserpest
1x Echinodorus bleheri - Breitblättrige Amazonaspflanze
2x Vallisneria spiralis - Gewöhnliche Wasserschraube
2x Ceratopteris thalictroides - Sumatrafarn
2x Bacopa monnieri II - Kleines Fettblatt
1x Ludwigia mullertii - Muellerts Ludwigie / Bastardludwigie
1x Echinodorus cordifolius "Harbich"
1x Cryptocoryne wendtii green - Grüner Wendtscher Wasserkelch
1x Hygrophila polysperma - Indischer Wasserfreund

Als Filter verwende ich einem Eheim professionel 3 350 Aussenfilter.
Beleuchtet wird mit JBL 2x54 (Day und Nature) von 9:30 - 14:00 & 16:00 - 22:45
Ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Anliegen weiterhelfen.
viele liebe Grüße
Christopher
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CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon adv » 26.09.2011 01:00


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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon RobbyD » 26.09.2011 05:32

Hallo,

Halte dich am besten an diese CO2-Tabelle.
http://www.dennerle.com/de/index.php?op ... Itemid=281
Gruß Robby
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon black-avenger » 26.09.2011 13:16

RobbyD hat geschrieben:Hallo,

Halte dich am besten an diese CO2-Tabelle.
http://www.dennerle.com/de/index.php?op ... Itemid=281


Alaohe,

Problem ist nur, dass diese Tabelle eigentlich überhaupt nichts mit der Frage zu tun hat ;)
Woran orientiert sich die Blasenzahl. An und für sich eine gute Frage. Die simpelste Antwort ist - am Verbrauch der Pflanzen :lol:

Du hast dein Becken mit knapp 0,5 W/L beleuchtet, hast mal zumindest gemäß der Liste einiges an Pflanzen. Prinzipiell hilft da tatsächlich nichts außer probieren. Allerdings glaube ich, dass du mit 24 Blasen pro Minute völlig daneben liegst. Damit reiße ich selbst in meinem Becken eigentlich nicht wirklich was. Bei so etwa 30-35 Blasen pro Minute komme ich solangsam in den etwas hellgrünen Bereich meines Indikators (Umschlag bei 20 mg/l) und liege damit dann bei ca 23 mg/l.
Meine Kiste hat allerdings nur 100 Liter ;)

Daher empfehle ich dir schlichtweg mal mit 40 Blasen in der Minute einzusteigen und dann einfach an der Indikatorfarbe richtend weiter zu experimentieren.

Grüße
Thomas
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Schmuudlapp » 26.09.2011 13:39

Hallo Thomas,

ja ich habe schon vermutet das ich eindeutig mehr einstellen muss. Ich werde mal auf ca. 45 Blasen einstellen und mir einen Tröpfchentest für die Messung besorgen. Denn dieses kleine Ei reagiert ja nunmal recht langsam auf Veränderungen, und wenn ich ehrlich bin wollte ich es schon lieber von Anfang an ziemlich exakt einstellen, um mir "großartige Verschwendung" und gleichzeitiges Experimentieren zu sparen (Kosten :wink: ).
Wäre es ratsam den Tröpfchentest erst nach einem Tag anzuwenden? Wegen der Vermischung/Auflösung des CO² im Wasser?!
viele liebe Grüße
Christopher
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon black-avenger » 26.09.2011 13:48

Ich rate zu garkeinem Tropfentest. Wirst merken, dass das totaler Unfug ist.

Wo genau ist dein Problem mit 3 Stunden Reaktionszeit des Indikators? Der Teil den du während des Einstellens der richtigen Menge 'verschwendest' ist dermaßen verschwindend gering. Dem würd ich nichtmal ansatzweise Beachtung schenken.

Deshalb fang mit etwas zu wenig an und korrigier dann Stück für Stück hoch. Du brauchst keine Momentaufnahme per Tröpfchentest, völliger Unfug. Du holzt sonst CO2 rein, tröpfelst - yippieh, 25 mg/l, meinst dass es passt und dabei steigt der Gehalt weiter. Das siehst du am ehesten mit dem Indikator der permanent mit dabei ist. Oder willst du alle 2 Stunden tröpfeln?
Kurzum, ich find Tröpfchentests für sowas deutlich weniger aussagekräftig und effektiv als einen Dauertest.

Der Tropfentest kostet ca. soviel wie 1.5 kg CO2. Wo genau liegt da die Ökonomie wenn du mir wegen ein paar Gramm beim Testen was von Kosten erzählen willst, dafür aber finanziell drei 500g Flaschenfüllungen für einen Test verbläst ;) ?

Dazu sei noch angemerkt dass es nach Pflanzenrückschnitt bzw Gärtnern allgemein durchaus vorkommen kann, dass du die Blasenzahl nachjustieren musst. Und dann jedes Mal rumtröpfeln damit du bitte alle 3 Monate einen neuen Test brauchst? Nö, tu dir das nicht an.

Dauertest rin, alle Ritt mal auf die Farbe schauen und der Salat ist gegessen.

Grüße
Thomas
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Schmuudlapp » 26.09.2011 14:24

Hi,

oha ok, das wusste ich nicht, dass der Test vergleichsweise teuer ist.
Ja gut denn werde ich das mit diesem Tröpfchen lassen und mich auf mein Ei konzentrieren ( oh man was für eindeutig zweideutiger Satz :lol: :oops: ).
Danke für eure bisherige Hilfe!
Falls weitere Fragen auftauchen werde ich mich wieder melden :wink: .
viele liebe Grüße
Christopher
Schmuudlapp
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon RobbyD » 26.09.2011 16:34

Hallo Thomas

seit 2 tagen habe ich eine CO²-Anlage mit Nachtabschaltung an meinem Becken montiert.
Nach einem kompletten Umsetzen aller in meinem AQ befindlichen Pflanzen (vor 1 Woche), möchte ich sie nun auch recht genau mit CO² versorgen. Als groben Anhalt habe ich erstmal den Hinweis in der Anleitung genommen, der besagt 10 Blasen auf 100 Liter in einer Minute. Macht bei mir also 24 Blasen die Minute.
Nun weiß ich aber nicht genau ob das ausreicht oder nicht?!


Warum hat der Hinweis mit der CO2-Tabelle nichts mit der eigentlichen Frage zu tun?
Mit Messen des PH und KH sieht man anhand der Tabelle, wieviel CO2 im Wasser ist.
Ob man das mit nem Dauertest, Streifentest oder Tropfentest macht, bleibt jedem selbst überlassen.
Gruß Robby
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Heinz » 26.09.2011 16:50

RobbyD hat geschrieben:...Mit Messen des PH und KH sieht man anhand der Tabelle, wieviel CO2 im Wasser ist.
Ob man das mit nem Dauertest, Streifentest oder Tropfentest macht, bleibt jedem selbst überlassen.


Hi Robby,

schau Dir mal die Tabelle an, die Du selbst verlinkt hast. Und dann nimm mal an, dass Du, wie ich z.B., einen kh-Wert von 4° hast. Und anschließend sag mir mal den Tröpfchen- oder Streifentest, mit dem Du ermitteln willst, ob das Wasser ph 6,5 (= 40 mg CO², also zuviel) oder ph 6,6 (=32 mg CO², also noch o.k.) hat.

Du wirst feststellen, dass das nicht geht. Um den ph-Wert so genau zu bestimmen, brauchst Du einen mehr oder weniger profesionellen ph-Werttester. Hast Du den? Ich nicht.
LG
Wolfgang
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Eni » 26.09.2011 17:57

Also ich habe nach langem Probieren gemerkt das bei mir (Ja ok, ich hab Bio CO2) eine bestimmte Blasenanzahl bewirkt das den ganzen Tag das Dennerle Ei auf Blau ist und nur sehr sehr schleichend auf Grün sich durch den ganzen Tag durch langsam umstellt. So das es erst gegen Abend richtig Grün bis sogar hell grün wird.

Wie ist das bei euch? Ist da denn ganzen Tag euer Co2 Indikatortest stehts Grün?

Ich habe gemerkt das es bei mir warscheinlich so am besten ist. Sprich, wenn am Abend das Ei erst langsam Grün wird. Da es so über den ganzen Tag genug CO2 im Becken hatte und erst gegen Abend sich zuviel anhäuft und sich so deshalb das Ei auf Grün/Hellgrün eben ändert gegen Abends.

Gruss Eni

PS: Ich hab eine Nachtabschaltung eben. Sprich, am Morgen früh ist das Ei wieder Blau.
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon black-avenger » 26.09.2011 19:29

Nachtabschaltung bei Bio CO2? Wie genau hast du das realisiert? Doch bitte hoffentlich nicht einfach ein Magnetventil in den Schlauchweg gehängt...

Das Prinzip mit dem Indikator scheinst du auch noch nicht so 100% verstanden zu haben. Eine blaue Farbe bedeutet kurzum zu wenig CO2. Dieses würdest du aber am Tag benötigen. Dein Gehalt nähert sich wohl erst dann einem halbwegs passablen Wert an wenn die Pflanzen das zeugs nicht mehr so wirklich brauchen. Gegen abend. Eine von grün nach blau wechselnde Indikatorfarbe von morgens bis abends wäre deutlich wünschenswerter als das was du hast.

Ich starte in den Tag mit ca. 30 mg/l CO2 und laufe abends mit ca. 20 mg/l aus. Mit Bio CO2, ohne Nachtabschaltung, wie denn auch.
Sofern meine Blasenzahl die 30 Blasen / Minute nicht knackt brauche ich abends nichtmal belüften. Liegt die Blasen zahl wie diese Woche wegen einem neuen Ansatz darüber wird nachts irgendwann zwischen 3 und 5 Uhr 30-45 Minuten belüftet um eine zu starke CO2-Anreicherung zu vermeiden. Bis morgens um 8 Uhr das Licht angeht steht dann wieder mein Wert von ~ 30 mg/l zur Verfügung.

Grüße
Thomas
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Eni » 26.09.2011 22:18

Hi,
Ja hast recht. Ich hab da ein fehler gemacht. Ich hatte früher ein Flipper von Dennerle und dann wollte ich aber ne Günstigere und Platzsparendere Lösung finden und habs über den Diffuser probiert. Klappte zwar auch.
Aber da es da keine Paffratschale gibt (die die Mänge an CO2 reguliert) wie bei zb. einen Flipper, spinnte die CO2 Messung stehts.

AAAAAAAAAAAH ich hatte ganz die Paffratschale vegessen Mensch bei der Diffuseridee. Und ich dachte schon ich wäre frei von diesen Flipperzeugs, weil ich es mit dem Diffuser geschaft hatte eine funktionierende günstigere Methode herauszufinden. Nur Spinnte stehts der CO2 gehalt irgendwie und ich konnte mir das nie erklären.
Oh Mensch, was bin ich für ein Idiott. Wiso bin ich stehts nicht auf die Idee gekommen das es an de Paffratschale legen könnte. Meno, und das über die ganze Zeit hinaus. Leck mir, manchmal hey.

Naja, dafür hab ich einiges gelernt durch all das probieren. Jetzt hab ich somit dafür neue möglichkeiten gefunden Optisch und Funktioniell es noch besser zu machen auch für den Flipper zukünftig.

Mensch hoo.. Das mir das so passiert, unglaublich. :lol:


PS: Nachabschaltung mach ich einfach über ein Nadelventil. Die Nadel des Ventils nehm ich einfach über Nach raus. Und Morgens schraub ichs wieder rein. So rein das aber es noch offen ist damit CO2 durch den Schlauch kann. Nachts weichts einfach in den Raum des Zimmers.

Gruss Eni
Zuletzt geändert von Eni am 26.09.2011 22:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon black-avenger » 26.09.2011 22:30

Eni hat geschrieben:Hi,
Ja hast recht. Ich hab da ein fehler gemacht. Ich habs über den Diffuser probiert. Klappt zwar auch.
Aber da es da keine Paffratschale gibt, wie bei zb. einen Flipper, spinnt die CO2 Messung stehts.

AAAH ich hatte ganz die Paffratschale vegessen Mensch. Und ich dachte schon ich wäre frei von diesen Flipperzeugs, weil ich es mit dem Diffuser geschaft hatte eine funktionierende günstigere Methode herauszufinden.


Ich komm nicht dahinter was du mit diesen beiden Absätzen ausdrücken möchtest. Wirklich nicht. Ob das CO2 per Diffsor oder Flipper eingebracht wird ist völlig egal hinsichtlich dessen was ich oben geschrieben habe. Was genau du mit Paffrathschale bei den CO2-Flippern möchtest ist mir auch nicht ganz klar. Die Flipper haben oben eine kleine Auffangschale, die ist allerdings zu klein um die Wirkung einer richtig bemessenen Paffrathschale zu erzielen. Beim Flipper passiert zwischen 80 und 90% des Lösungsvorgangs auf der Wegstrecke nach oben. Das bisschen oben über das kleine Auffangwännchen ist verglichen dazu nahezu vernachlässigbar.

Grüße
Thomas
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Eni » 26.09.2011 22:36

Hi,

Nein das glaub ich eben nicht. Das was oben teils noch drin ist hat genau so seine Wirkung.
Denn durch die Bewegungen im Wasser wird garantiert auch das was in der Schale drin ist Diffuniert und das zählt somit genau so für die Mänge an CO2 Diffunierung.

Und genau das hält den Spiegel des CO2 Gehalts.

Bei der Diffuser Version wird wirklich nur das was gerade ins Becken geschossen wird diffuniert. Und wenn das immer eine gleiche Mänge hat, Steigt der CO2 Gehalt ständig. Und die Pflanzen werden nimals so schnell das CO2 in so konstanter geschwindigkeit aufnehmen können.

Hat es jedoch im Flipper zuwenig Blasen pro Minute hat es immerhin noch das CO2 Gas in der Schale das fortlaufend eine eher ruhigere CO2 Mänge ans Wasser abgibt. Eine viel ruhigere für die Planzen kontrolierbarere Mänge das Diffurniert. So glaube ich.

Würde das nicht stimmten so würde meine Diffuser Variante funktionieren. Tut sie aber nicht.
Denn wie gesagt; Am Tag durch ist es stehts blau und gegen Abend wirds Grün bis sogar Hellgrün.
Und dabei ist die Lampe des Aquariums immer noch an.

PS: Die Auffangwanne eines Fippers funtioniert nämlich teils genaus so wie eine reine Paffratschale, oder? Logisch!

Gruss Eni.

*EDIT
Sprich: Selbst wenn du zuwenig Blasen im Flipper pro Minute hättest, die Auffangwanne aber genug gross wäre für dein Aquarium, würde diese Auffangwanne wie eine reine Paffratschale funktioneren, oder? Also ich finds logisch.

Deshalb könnte man sogesehen in punkto Flipper eigentlich zwei Sachen sagen, und zwar:
Das man sogesehen nicht die Anzahl Blasen pro Minute nur einfach herausfinden muss (auch wenn das schlussendlich zusammengenommen stimmt), sondern ein Kompromis zwischen den anzahl Blasen die den Flipper hinauf steigen und Diffunieren, und das CO2 das in der Auffwangwannengrösse des Flippers genau vorhanden ist und CO2 Diffuniert.
Beides muss man zusammenrechnen und dann erhält man die richtige CO2 Mänge. (oder eben verdreht ausgedrückt: erhält man so die Anzahl Blasen pro Minute.)

Ansonsten könnte man ja ein reiner Flipper nehmen der garkeine Auffangwanne am schluss oben drauf hat. Verstehst du?

Ein Flipper funktioniert also nicht nur als Flipper sonder auch zugleich als Paffratschale (weshalb man auch auf die grösse des Flippers in bezug auf seine Auffangwanne schauen könnte. Um die anzahl Blasen pro Minute als kompromis zur Wanne zu berechnen oder eben herauszufinden.
Zuletzt geändert von Eni am 26.09.2011 22:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon black-avenger » 26.09.2011 22:53

Eni hat geschrieben:Hi,

Nein das glaub ich eben nicht. Das was oben teils noch drin ist hat genau so seine Wirkung.
Denn durch die Bewegungen im Wasser wird garantiert auch das was in der Schale drin ist Diffuniert und das zählt somit genau so für die Mänge an CO2 Diffunierung.


Mal übertrieben. Du möchtest mit 9cm² Kontaktfläche den CO2 Gehalt in einem 450 Liter Becken konstant halten? Ne, totale Fehlvorstellung. Für mein Becken bräuchte eine Paffrathschale mit einer Kontaktfläche von 90cm² um einen CO2 Gehalt von 20-30 mg/l zu halten. Mein Flipper hat oben eine Kontaktfläche von weniger als 6 cm². Das hält überhaupt nichts konstant. Das ist das Tröpfchen auf dem heißen Stein.

Bei der Diffuser Version wird wirklich nur das was gerade ins Becken geschossen wird diffuniert. Und wenn das immer eine gleiche Mänge hat, Steigt der CO2 Gehalt ständig. Und die Pflanzen werden nimals so schnell das CO2 in so konstanter geschwindigkeit aufnehmen können.


Aha - und die Blasen die im Flipper stetig aufsteigen geben kein CO2 an's Wasser ab? Sprich hat man dort eine konstante Blasenzahl steigt der CO2 Gehalt nicht? Zu den weiteren Ausführungen - ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass die Pflanzen nicht der einzige Grund für nach oben begrenzte CO2 Werte bei konstanter Zufuhr sein können, sondern auch schlichte Diffusion an der Oberfläche?
Daher, beim Flipper steigt der CO2 Gehalt genauso wie mit einem Diffusor. Was kommt löst sich zu entsprechenden Teilen und fertig. Andernfalls hättest du damit die Lösung für Probleme mit CO2 Vergiftungen gefunden, denn es kann ja nur beim Diffusor weiter steigen, beim Flipper nicht, oder wie?

Hat es jedoch im Flipper zuwenig Blasen pro Minute hat es immerhin noch das CO2 Gas in der Schale das fortlaufend eine eher ruhigere CO2 Mänge ans Wasser abgibt. Eine viel ruhigere für die Planzen kontrolierbarere Mänge das Diffurniert. So glaube ich.


So glaubst du, hast aber keine Ahnung. Die Diffusionsfläche der Auffangschalten ist schlicht zu klein um die CO2-Konzentration bei Geringproduktion auf einem 'hohen' Level zu halten.

PS: Die Auffangwanne eines Fippers funtioniert nämlich teils genaus so wie eine reine Paffratschale, oder? Logisch!


Nicht nur teils sondern vollkommen. Nur wie bereits mehrfach erwähnt mit deutlich zu kleiner Kontaktfläche um damit was bewegen zu können.

Grüße
Thomas
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Re: CO²-Düngung- aber richtig

Beitragvon Eni » 26.09.2011 23:00

black-avenger hat geschrieben:Mal übertrieben. Du möchtest mit 9cm² Kontaktfläche den CO2 Gehalt in einem 450 Liter Becken konstant halten? Ne, totale Fehlvorstellung. Für mein Becken bräuchte eine Paffrathschale mit einer Kontaktfläche von 90cm² um einen CO2 Gehalt von 20-30 mg/l zu halten. Mein Flipper hat oben eine Kontaktfläche von weniger als 6 cm². Das hält überhaupt nichts konstant. Das ist das Tröpfchen auf dem heißen Stein.


Ja eben das ist es. Und zwar obwohl die Schale oben kleiner ist, hat sie trotzdem ihre Wirkung und zwar zusammengerechnet mit den Blasen die durch die begrenzte Höhe des Flippers durchgehen. Beides hat seine Wirkung auf die Mänge des CO2 gehalts und nicht nur die Blasen die aufsteigen.
Ich meine wiso hat dann überhaupt ein Flipper so eine Auffangwanne angebracht? Wäre ja total unlogisch noch soviel Plastik zu verbrauchen.


black-avenger hat geschrieben:Aha - und die Blasen die im Flipper stetig aufsteigen geben kein CO2 an's Wasser ab? Sprich hat man dort eine konstante Blasenzahl steigt der CO2 Gehalt nicht? Zu den weiteren Ausführungen - ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass die Pflanzen nicht der einzige Grund für nach oben begrenzte CO2 Werte bei konstanter Zufuhr sein können, sondern auch schlichte Diffusion an der Oberfläche?
Daher, beim Flipper steigt der CO2 Gehalt genauso wie mit einem Diffusor. Was kommt löst sich zu entsprechenden Teilen und fertig. Andernfalls hättest du damit die Lösung für Probleme mit CO2 Vergiftungen gefunden, denn es kann ja nur beim Diffusor weiter steigen, beim Flipper nicht, oder wie?


Grüße
Thomas

Doch klar, wie gesagt, die steigenden Blasen haben genau so ihr einmischung beim Steigen des CO2 Gehalts in einem Flipper, wie du erklärt hast. Nur ist es so das Sie eine begrenzte Zeit haben durch die Höhe des Flippers.
Und eben das ist ja das Problem bei der Diffuser Variante. Da die Blasen unkontroliert durch das Beckenraum schweben/schiessen, kann man nicht ausrechnen wieviel CO2 bei jedem Stoss ins Becken Diffuniert wird.
Bei einem Stoss wird mal mehr CO2 einbebracht und bei einem Stoss mal weniger CO2. Also unkontrolierbar diese Methode und somit unbrauchbar.
Den manche Blasen bleiben durch den unkontrolierten Stoss durch den Beckenraum länger im Wasser und manche nur ganz kurz. Wie der Zufall es gerade will.

Beim Flipper jedoch bleibt der Rhytmus jedoch immer gleich durch die vorgegebene Bahn der Flipperform und die Höhe des Flippers bleibt auch immer gleich und die Auffangwannengrösse bleibt auch immer gleich. Verstehst du?

Ich finds voll logisch und blicke jetzt entlich durch.

Ich danke dir soviel viel viel viel mals das du mir die Augen geöffnet hast in dem du ein Beitrag zu meinem ganz oben gemacht hast.

Ich danke dir echt unendlich.
Leck so geil. Jetzt blick ich voll durch und alles macht total sinn.

Verstehst du diese Logik nicht? Es ist total klar.

Gruss Eni
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