Hallo Robert
Wie das Kostenverhältnis von T5 zu HQI ist weiß ich nicht, darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht.
Welche Beleuchtung das schönere Licht macht, liegt im Auge des Betrachters.
Bei HQI- Lampen hast du einfach einen "Kringeleffekt" im Becken den du auch im Meer von der Sonne hast.
Das fehlt bei T5, ist aber nicht nachteilig.
Es gibt Stimmen die behaupten das mit T5 sogar bessere Ergebnisse zu erzielen seien wie mit HQI.
Ich habe bei meinem Händler beide Beleuchtungssysteme schon ausführlich begutachtet und bin zum Entschluß gekommen daß beides gleichwertig ist und die entsprechende Wahl wohl nur im Auge des Betrachters liegt.
Du kannst das Becken natürlich auch problemlos offen betreiben, bedenke dabei aber das du zumindest eine höhere Umrandung dranhaben solltest um den Fische das Rausspringen zu erschweren.
Ich denke mit einem 300L Becken bist du am Anfang bestens bedient!
Die biologische Masse in solch einem Becken ist groß genug um den ein oder anderen Fehler zu verzeihen. Sollten sich irgendwelche Plagen (Glasrosen Algen, Cyanos) im Becken entwickeln, kommt es dir entgegen das du "nur" in einem 300L Becken hantieren mußt.
Für den Einstieg also optimal!
Wie würde ein solches Filterbecken aussehen ?
Hätte ein 25L Becken hier. reicht das ?
Ein 25L Becken reicht hier nicht wirklich aus, ein 112er wäre optimal.
Das Becken wird ja nur max. zu 2/3 gefüllt.
Du kannst darin dann den Abschäumer unterbringen und den Rest des Technikbeckens so gestalten das es den Bedürfnissen des gesamten Systems entgegenkommt.
Sprich ein Refugium einrichten oder etwa eine Spurenelementzuführung und die Osmosewassernachfüllanlage installieren.
Alleine über die Filtertechnik könnte man hier Seitenweise schreiben.
Verschaff dir einen Überblick welche Filtersysteme und Möglichkeiten es gibt, überlege dir was du für einen Besatz in deinem Becken möchtest und entscheide dich dann welche Technik dir dazu wohl am sinnvollsten erscheint.
Habe gelesen, dass biologische Filterung bei Meewasser nicht erwünscht ist.
Das ist falsch, die biologische Filterung ist durchaus erwünscht, diese Aufgabe übernimmt zum Teil ja auch das Lebendgestein.
Die klassische Filterung über Topfaußenfilter mit den für Süßwasser üblichen Filtermedien ist ungeeignet da hier der Nitratwert in unerwünschte Höhen getrieben werden kann.
(Ich schreibe bewußt kann und nicht wird, da ich derzeit, entgegen allen Regeln, einen handelsüblichen Innenfilter mit Schaumstoffpatrone in meinem 25L Nanobecken betreibe und dort bisher keinen erhöhten Nitartwert messen kann.)
Klar kannst du die Technik mit dem Riffaufbau verstecken aber gestalte diesen dann so das du auch jederzeit Problemlos drankommst.
Du solltest aber eines dabei Bedenken, es kann gut sein das diese Technik im Laufe der Zeit mit allen möglichen Organismen zugewachsen wird und du dann vielleicht nicht mehr so gut drankommst.
Die von dir gewählten Strömungspumpen sind vom Strömungsbild her gut, zur Qualität kann ich allerdings keine Aussage machen.
Für uns ist die Umkehrosmoseanlage wichtig, siehe auch die Erklärung im Wikipedia ->
Umkehrosmose
Meine Anlage (JBL Osmose 120)schließe ich an den Anschluß der Handbrause von der Badewanne an.
Dann sammle ich das Reinwasser oder Osmoswasser (Permeat)
bei mir in 5L Kanistern und habe das ganze in nem handlichen Format.
Entweder nutze ich das Wasser direkt zum Nachfüllen des verdunsteten Wassers oder ich gebe die entsprechende Menge Salz dazu und habe gleich frisches Wechselwasser.
Bei meiner Anlage fließt das Wasser durch einen Aktivkohlevorfilter und einen Sedimentvorfiltre bevor es auf die Membran trifft.
Diese hält wie ein Sieb alle Partikel zurück die größer als das reine Wassermolekül sind.
Meist hast du bei solchen Anlagen pro Liter Reinwasser etwa vier Liter Abwasser.
MfG Torsten