Hallo
@Thomas:
Acht Tage wäre mir zu lang!
Ich kenne das eigentlich nicht das es richtig zappenduster wird, sobald der Sand ins Becken (siehe Bilder) kommt.
Naja, bis jetzt ist noch alles im grünen Bereich.
@all:
Weiter geht´s und diesmal mit Bildern.
Zunächst noch ein paar Bilder aus der Bauphase.
Erstes zusammenpuzzeln der Steine, fragt nicht wie oft ich da umgebastelt hab.

Irgendwann hatte ich dann eine entsprechende zusammenstellung der Steine und es konnte losgehen mit verkleben.


Den Schacht habe ich zunächst größtenteils einfach mal mit Riffmörtel, in welchem teilweise auch Sand miteingebracht wurde, eingeschmiert. Das Plexiglas habe ich zuvor entsprechend aufgeraut damit der Mörtel besser haftet.
Dabei habe ich zum Teil gleich ein paar Steine miteingedrückt und gut verklebt. Die anderen steine kamen dann so nach und nach dazu.
Der von mir verwendete Riffmörtel härtet innerhalb von zwei Minuten aus, da muß man zügig arbeiten und hat keine Zeit groß rumzuspielen wie der Stein jetzt am besten passt. Mir ist es auch des öfteren passiert das der Mörtel schon zu fest war bevor ich überhaupt startklar war, falsch gemischt.
Macht aber nix, einfach in kleine Brocken zerteilt und frisch angerührt. Dann wird das schön ungleichmäßig und sieht gleich viel besser aus.
Eingebaut mit Abtrennung fürs DSB sah die Sache dann so aus:

Von oben:

Danach wurde dann die Abdeckung mit dem Becken verklebt, damit kein Kondenswasser an der Scheibe runterläuft sondern ins Becken zurücktropft.
Der erste Blick von vorne:

Anschließend wurde aufgesalzen und zum durchmischen kamen dann zwei Nanstreams von Tunze zum Einsatz.

Da war wenigstens noch etwas vom Aufbau zu sehen, das sollte sich dann mit einbringen des Sandes aber schlagartig ändern

.

Da wars dunkel dann, deshalb noch ein Bild mit Blitz damit ihr die schöne graubraune Brühe auch sehen könnt:

Ihr könnt euch meine Begeisterung vorstellen, ist ja nicht so das ich zum ersten mal Sand in ein befülltes Becken gebe aber das war dann doch etwas heftig.
Dermaßen trüb war das noch nie.
Aber es wurde noch besser als ich nach ein paar Minuten den Deckel öffnete:

Erinnerte mich irgendwie an ein Klärwerk.
Den Schaum habe ich dann abgeschöpft, der war recht fest.
Bis zum nächsten morgen war kaum Besserung zu sehen, weshalb ich mich dann enstchloß einen Feinfilter, natürlich auch an einem Luftheber eingesetzt, ins Becken zu stecken.
Das sah dann bis zum Mittag schon besser aus:

Gegen Abend war die Sache dann soweit in Ordnung das man endlich richtig sehen konnte wie der Sand lag:

An der Strömungspumpe sieht man dann wie fein die Ablagerungen des Sandes sind:

Die darf ich heute noch putzen und dann wieder Einlagern, suuuuper!
Die ersten Korallenableger aus dem 350er habe ich auch schon eingesetzt:

Das ist eine grüne Bäumchenweichkoralle, mal sehen wie sie sich macht.
Pumpende Xenie.

Rote Scheibenanemone:

Die hat mich schon Nerven gekostet, die läst sich von der Strömung wegtragen.
Egal wo ich sie platziere, nach ner halben Stunde liegt sie unten auf dem Sand und da bleibt sie jetzt auch, basta!
Das sind alles Ableger die frei durchs 350er getrieben sind und bevor sie dort im Riff verschwinden oder durch die Technik zerstört werden, dachte ich, ich schmeiß sie mal ins 112er.
Noch ein Blick von oben in die Kiste:

Die Luftheber arbeiten bestens und mit der Strömung bin ich durchaus zufrieden vorerst. Die verhält sich so wie ich es erhofft hatte.
So ist jetzt die aktuelle Ansicht von vorne:

Jetzt muß ich schauen das nur die Lebewesen ins Aquarium gelangen die meiner geplanten Pferdchenzucht dienlich sind.
Haltemöglichkeiten in Form von Gorgonien sollen noch dazu und dann Brachionus und diverse Copepoden.
Diese Becken fahre ich bewußt ohne Lebendgestein ein um mir keine Schädlinge ins Becken zu holen, dafür arbeite ich mit Bakterienpräperaten.
Bin gespannt wie sich das entwickelt.
MFG Torsten