112L mit Luftheberantrieb (Aufzuchtbecken)

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Moderator: elchi07

Re: 112L mit Luftheberantrieb

Beitragvon Torsten81 » 09.07.2011 22:43

Hallo

@Thomas:
Nein, ich bin unschuldig.
*doppelschwör!*
Jetzt haben eh erstmal die Pferdchen vorrang.

@all:
Seit vorgestern ist das Becken befüllt.
Gestern kam dann der Sand, naja Staub trifft es wohl eher, ins Becken.
Meine Begeisterung zu diesem Sand hält sich im Moment noch in Grenzen. Eine derartig starke Trübung hatte ich bei dem anderen Sand in meinen Becken nicht.
Mal sehen wie sich das noch entwickelt.
Bilder werd ich morgen einstellen, heute hab ich keine Lust mehr dazu.

MfG Torsten
Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!

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Torsten81
 
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Re: 112L mit Luftheberantrieb

Beitragvon adv » 09.07.2011 22:43


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Re: 112L mit Luftheberantrieb

Beitragvon Baumschupser » 10.07.2011 00:40

Hallo Torsten,

wie es kam Staub in Dein Becken ??

also die kleinste Körnung die in meinem großen Becken ist, ist 0,003mm - 1,0 mm :wink:
Die Trübung ging bei mir damals runde 8 Tage bis sie komplett wieder weg war.

Und das mit den Pferdchen kenne ich, in meinem "Nano" schwimmt ja auch ein Pärchen die sich immer wieder versuchen zu paaren, nur bis dato hat es leider noch nicht geklappt.
Viele Grüße

Tom
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Re: 112L mit Luftheberantrieb

Beitragvon Torsten81 » 10.07.2011 17:55

Hallo

@Thomas:
Acht Tage wäre mir zu lang!
Ich kenne das eigentlich nicht das es richtig zappenduster wird, sobald der Sand ins Becken (siehe Bilder) kommt.
Naja, bis jetzt ist noch alles im grünen Bereich.


@all:
Weiter geht´s und diesmal mit Bildern.

Zunächst noch ein paar Bilder aus der Bauphase.
Erstes zusammenpuzzeln der Steine, fragt nicht wie oft ich da umgebastelt hab. :roll:
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Irgendwann hatte ich dann eine entsprechende zusammenstellung der Steine und es konnte losgehen mit verkleben.
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Den Schacht habe ich zunächst größtenteils einfach mal mit Riffmörtel, in welchem teilweise auch Sand miteingebracht wurde, eingeschmiert. Das Plexiglas habe ich zuvor entsprechend aufgeraut damit der Mörtel besser haftet.
Dabei habe ich zum Teil gleich ein paar Steine miteingedrückt und gut verklebt. Die anderen steine kamen dann so nach und nach dazu.
Der von mir verwendete Riffmörtel härtet innerhalb von zwei Minuten aus, da muß man zügig arbeiten und hat keine Zeit groß rumzuspielen wie der Stein jetzt am besten passt. Mir ist es auch des öfteren passiert das der Mörtel schon zu fest war bevor ich überhaupt startklar war, falsch gemischt.
Macht aber nix, einfach in kleine Brocken zerteilt und frisch angerührt. Dann wird das schön ungleichmäßig und sieht gleich viel besser aus.

Eingebaut mit Abtrennung fürs DSB sah die Sache dann so aus:
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Von oben:
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Danach wurde dann die Abdeckung mit dem Becken verklebt, damit kein Kondenswasser an der Scheibe runterläuft sondern ins Becken zurücktropft.
Der erste Blick von vorne:
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Anschließend wurde aufgesalzen und zum durchmischen kamen dann zwei Nanstreams von Tunze zum Einsatz.
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Da war wenigstens noch etwas vom Aufbau zu sehen, das sollte sich dann mit einbringen des Sandes aber schlagartig ändern :shock: .
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Da wars dunkel dann, deshalb noch ein Bild mit Blitz damit ihr die schöne graubraune Brühe auch sehen könnt:
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Ihr könnt euch meine Begeisterung vorstellen, ist ja nicht so das ich zum ersten mal Sand in ein befülltes Becken gebe aber das war dann doch etwas heftig.
Dermaßen trüb war das noch nie.
Aber es wurde noch besser als ich nach ein paar Minuten den Deckel öffnete:
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Erinnerte mich irgendwie an ein Klärwerk.
Den Schaum habe ich dann abgeschöpft, der war recht fest.
Bis zum nächsten morgen war kaum Besserung zu sehen, weshalb ich mich dann enstchloß einen Feinfilter, natürlich auch an einem Luftheber eingesetzt, ins Becken zu stecken.
Das sah dann bis zum Mittag schon besser aus:
Bild

Gegen Abend war die Sache dann soweit in Ordnung das man endlich richtig sehen konnte wie der Sand lag:
Bild

An der Strömungspumpe sieht man dann wie fein die Ablagerungen des Sandes sind:
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Die darf ich heute noch putzen und dann wieder Einlagern, suuuuper!

Die ersten Korallenableger aus dem 350er habe ich auch schon eingesetzt:
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Das ist eine grüne Bäumchenweichkoralle, mal sehen wie sie sich macht.

Pumpende Xenie.
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Rote Scheibenanemone:
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Die hat mich schon Nerven gekostet, die läst sich von der Strömung wegtragen.
Egal wo ich sie platziere, nach ner halben Stunde liegt sie unten auf dem Sand und da bleibt sie jetzt auch, basta!

Das sind alles Ableger die frei durchs 350er getrieben sind und bevor sie dort im Riff verschwinden oder durch die Technik zerstört werden, dachte ich, ich schmeiß sie mal ins 112er.

Noch ein Blick von oben in die Kiste:
Bild

Die Luftheber arbeiten bestens und mit der Strömung bin ich durchaus zufrieden vorerst. Die verhält sich so wie ich es erhofft hatte.

So ist jetzt die aktuelle Ansicht von vorne:
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Jetzt muß ich schauen das nur die Lebewesen ins Aquarium gelangen die meiner geplanten Pferdchenzucht dienlich sind.
Haltemöglichkeiten in Form von Gorgonien sollen noch dazu und dann Brachionus und diverse Copepoden.

Diese Becken fahre ich bewußt ohne Lebendgestein ein um mir keine Schädlinge ins Becken zu holen, dafür arbeite ich mit Bakterienpräperaten.
Bin gespannt wie sich das entwickelt.

MFG Torsten
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Re: 112L mit Luftheberantrieb

Beitragvon LoRo95 » 10.07.2011 19:48

Hey,

einfach klasse zu lesen und anzugucken :)

Louis
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Re: 112L mit Luftheberantrieb (Aufzuchtbecken)

Beitragvon Torsten81 » 24.07.2011 21:26

Hallo zusammen

Meine kleine Baustelle habe ich heute fertig gestellt:
Bild

Links das altbekannte 130er mit den Elterntieren, rechts das 112er Aufzuchtbecken und untendrunter das dreigeteilte 54er mit Wurfabteil und zwei Futterkulturabteilen.
Besonderheit dieser Minianlage, sind die insgesamt neun Luftheber, welche über eine gemeinsame Membranluftpumpe angetrieben werden.
Diese hat eine Leistung von 1800L/h, bei 25W Stromverbrauch.

Hier nochmal das 112er komplett mit dem dreigeteilten 54er:
Bild

Das 54er habe ich auf ein Rollbrett gestellt, um bequem in den einzelnen Abteilen arbeiten zu können. Es lässt sich somit komplett vorziehen:
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Bild

Ansicht von oben:
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Diese kleine Anlage ist jetzt voll in Betrieb und fast schon komplett bestückt, es fehlt nur noch das Zooplankton.
Da ich mittlerweile auf den Tag genau festlegen wann der Nachwuchs zu erwarten ist, ist heute morgen auch gleich der Bock ins Wurfabteil gesetzt worden:
Bild

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Es hat ihm überhaupt nicht behagt auf einmal in Einzelhaft zu sein aber es war haltg notwendig.
Drei Stunden später dann folgendes Bild:
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Bild

Bild

Bild

Bild

Ich habe diesmal nicht gezählt wie groß dieser Wurf genau ist, ich schätze auf mindestens 50 Fohlen.

Mangels Zooplankton werde ich auch diesesmal wieder mit Artemianauplien füttern. Ich hoffe das wird sich bis zum nächsten Wurf dann noch ändern.
Mal sehen wie dieser Versuch sich entwickeln wird.

MfG Torsten
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Re: 112L mit Luftheberantrieb (Aufzuchtbecken)

Beitragvon fluethke » 25.07.2011 08:58

Moin Torsten,

ich bin echt beeindruckt.
Tolle Anlage, tolle Pferde und bis hierhin ein schöner Erfolg.
Gruß Frank
fluethke
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Re: 112L mit Luftheberantrieb (Aufzuchtbecken)

Beitragvon Arynaja » 05.08.2011 09:53

Hallo Torsten,

es ist sehr interessant, deine Berichte zu lesen.
Ich frage mich gerade, was ihr wohl monatlich an Stromkosten allein für die Aquarien ausgeben müsst.
Liebe Grüße,

Anna :)
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Re: 112L mit Luftheberantrieb (Aufzuchtbecken)

Beitragvon Torsten81 » 05.08.2011 22:54

Hallo zusammen

@Frank:
Danke für die Blumen.
Mal sehen wie es weitergeht, ich denke die Richtung stimmt jetzt einigermaßen.

@Arynaja:
Es freut mich immer wieder zu lesen wenn meine kleinen Berichte gut ankommen, Danke.
Stromkosten? Hmm, diese kleine Anlage ist vom Stromverbrauch her eigentlich sehr günstig.
Derzeit sind die Futterkosten der größere Posten.
Es ist halt ein Hobby.





Weiter geht es mit meiner kleinen Doku.
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Wasser ist etwas milchig trüb, das ist aber in Ordnung so.
Es gibt täglich ordentlich Futter für den Nachwuchs und das wiederum wird mit Phytoplankton versorgt, was eben zur Wassertrübung führt.

Ich habe mittlwerweile alle noch vorhandnen Fohlen ins 112er gesetzt, eine letzte Zählung ergab 23 Tiere wovon mittlerweile eins tot ist.
Die Verlustqoute zu diesem Zeitpunkt ist, verglichen mit dem ersten Versuch, extrem hoch.
Der Rest erfreut sich im Moment offensichtlich bester Gesundheit. Ich habe ihnen mit Caulerpa und einer Gorgonie Haltemöglichkeiten gegeben, die auch gerne genutzt werden.
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Ich habe den Eindruck das die Fohlen aus diesem Wurf nach knapp zwei Wochen größer sind als die Jungtiere vom ersten Wurf nach vier Wochen.
Ich habe auch schon angefangen Frostfutter in Form von Bosmiden, Cyclops und Lobstereiern anzubieten.
Viele nehmen zu meiner Überraschung auch schon dieses Futter auf.
Ich denke das hat auch mit Strömung im Aufzuchtbecken zu tun. Das Frostfutter wird sehr lange in Schwebe gehalten und bleibt auch nicht einfach am Boden liegen sondern bewegt sich durch die Strömung. Das animiert die Kleinen zuzuschlagen.

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Insgesamt bin ich mit der Strömung sehr zu frieden.
Durch die Gardenaregulierhähne kann ich die Luftmenge gut einstellen und die Ströömung wie gewüscht anpassen. Derzeit noch recht sanft, so das die Pferdchen keinerlei Probleme haben dagegen anzuschwimmen.
Allgemein sind sie doch recht agil und erkunden immer wieder das gesamte Aquarium.

Jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht.

MFG Torsten
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Re: 112L mit Luftheberantrieb (Aufzuchtbecken)

Beitragvon Baeckermeister » 05.08.2011 23:17

Hi Torsten,

ich drücke dir weiterhin die Daumen für die Fohlen.
Das letzte Foto ist echt der Hammer. Fehlt nur noch die Sprechblase: "Noch eine Bewegung und ich fress dich"

Gruss Klaus
Ein Behälter mit Wasser ist die einzige Gemeinsamkeit aller Aquarianer. Alles was dann kommt ist einzigartig und macht das gleiche Hobby anders.
Lieber einen ehrlichen Gegner als einen falschen Freund
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