Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Rat und Tat zu Fischkrankheiten

Moderator: fluethke

Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon black-avenger » 18.11.2011 03:04

Bei den Hochzuchtguppen würd ich 1 - 1,5 Jahre als völlig normal erachten, bei den weniger auf hübsch getrimmten vielleicht auch 2 Jahre. Cabomba - sofern du keine zweite Sonne über dem Becken schweben hast ist es normal dass die sich auflösen. Unter 0,5 W/L mit Reflektoren Beleuchtungsstärke würd ich mit denen garnicht erst anfangen.

Grüße
Thomas
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Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon adv » 18.11.2011 03:04


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Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon Danchi » 13.12.2011 23:51

Hi ihr Lieben,

mein aktueller Stand der Dinge: Habe viele Pflanzen gewechselt. Alle halten sich jetzt super und keine verfault mehr im Wasser, im Gegentum, sie wuchern jetzt schön gesund. :)

Zu den Fischen haben sich jetzt 10 Zwerggarnelen dazugesellt. (Rot)

Meine Guppys machen mir jedoch fortlaufend Schwierigkeiten. Momentaner Besatz liegt bei ca. 13 Stück,

zwei sind wieder gestorben: ein Weibchen hatte fast garkeine Seitenflossen mehr :( Und ein Männchen lag einfach ohne jedes vorherige Anzeichen von Krankheit tot da. :evil:
Habe jedoch wieder 4-5 Babys im Becken, denen es wohl gut geht.

Wasserwechsel bisher alle 1-2 Wochen 30-50%.
Wasserwerte vor dem letzten Wasserwechsel: Nitrat <0,2, Nitrit=0, KH=9, GH=über 14
Wassertemperatur 26 grad.

Wasserwechsel Montag diese Woche gemacht.

Benutze nur Universaldünger (Pflanzen) und EasyLife bei jedem Wasserwechsel. Keine weiteren Zusätze.

Jetzt liegt ein Weibchen wieder verdächtig lange an einer stelle. Ich bilde mir ein die Kiemen wären roter als bei den anderen Fischen. Auch magern 2-3 Fische wieder erheblich von innen ab. :( Von denen kann ich mich wohl in den nächsten Tagen verabschieden.

Der Fachhändler meines Vertrauens hat mir gut zugeredet, sonst hätte ich mir nie Garnelen gekauft. :(

Ich weiß einfach nicht was ich in meinem Becken so Hartnäckiges habe an Parasiten, dass ich diese nicht loswerde. :twisted:

Ich bin wirklich mehr als verzweifelt.
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Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon black-avenger » 14.12.2011 04:27

Wenn du dir zutraust einen Fisch zu sezieren könntest du den nächsten der ablebt mal auf Wurmbefall im Darm untersuchen. Abmagern der Fische könnte ein Hinweis darauf sein. Wie gesagt - könnte, nicht muss.
Meine männliche Hochzuchtguppe die nach kurzem Aufenthalt bei mir abgekratzt ist wurde auch ab 2 Wochen vor dem Ableben sichtlich dürrer. Ist aber für meine Begriffe normal ans Futter gegangen.
Wurmbefall hatte das Tier jedoch keinen. Hier im Forum wirst aber auch genug über bspw. Fräßkopfwürmer finden, da sind die Fische soweit ich das mitverfolgen konnte vorm Abkratzen auch abgemagert.

Grüße
Thomas
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Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon Danchi » 14.12.2011 11:12

Hi Thomas, danke dir ....ich befürchte ich HABE nix mehr zu sezieren, die Fische sind total äh dünn, da kann ich schon nix mehr aufschneiden. Grundsätzlich jedoch traue ich mir das schon zu, nur weiß ich nicht ob das klappt.

Was hältst du von Spirohexol zur Behandlung / Vorbeugung von JBL? (Wurde mir im Thread in den ersten Beiträgen empfohlen)

Werden das meine Zwerggarnelen überleben?

Ich hab mir jetzt Homöopathisches Zeug zusammengebraut und - lacht nicht - es scheint den Tod zumindest aufzuhalten, denn die von innen abgemagerten halten sich weiter am Leben, ohne sich zu quälen. Sie flitzen sofort aktiv zum Futtern, aber sie liegen halt oft einfach nur da am Boden und bewegen sich nicht. :( Nerv!!

Habe mir jetzt tatsächlich Homöopathisches Zeug von Vitakraft bestellt, denn die Chemiekeulen helfen ja nicht, und Fischen kann ich ja nicht sagen: Hey ihr, GLAUBT bitte an die Wirkung :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ein Männchen hat aber auch eine total zerfledderte Schwanzflosse :( Was denn DASS nun wieder....ist der über Nacht in den Filter geraten oder was los? 13 Guppys sind doch nicht eine Überbesetzung im Aquarium etwa?
Danchi
 
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Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon Textehexe » 16.12.2011 07:24

Hallo Danchi,
nach Lektüre dieses Threads, der ja nun schon einige Zeit immer wieder aktuell wird, stelle ich mir folgende Frage:
Warum tust Du Dir das eigentlich an?
Auch bei mir gab es Fische, die einfach nicht leben wollten. Guppys waren solche. Auch aus dem Bekanntenkreis habe ich mitbekommen, dass das Sterben einfach nicht aufhört, wenn es mal angefangen hat. Meine Vermutung: dadurch, dass man immer wieder nachkauft, kommen neue Fische ins bestehende "Ökosystem", die neue Erreger mitbringen, die dann wieder von anderen Bewohnern nicht vertragen werden (oder die Neuen vertragen die Beckenbakterien nicht), woraufhin wieder jemand stirbt, woraufhin wieder nachgekauft wird, etc...
Ich glaube, die einzige Chance bei Guppys ist, einmal eine gesunde Gruppe zu erwischen, die dann im gleichen Maße an Altersschwäche stirbt, wie sie sich vermehrt, und keinerlei Einfluss von außen mehr vorzunehmen. (oder ein ausgereiftes System von Quarantäne- und Gewöhnungsbecken zu haben, aber das passt ja auch nicht in jedes Wohnzimmer).
Dein Umzug könnte ja die Veränderung gebracht haben. Anderes Leitungswasser am neuen Wohnort, oder neue Fischdealer, die andere Qualitäten anbieten?
Ich habe Guppys aufgegeben (auch, weil es eigentlich die Fische meines Sohnes waren, und ich ihm die ständige Frustration ersparen wollte). Auch für kleine Becken gibt es farbenfrohe, lebhafte und interessante Fische, die nicht in solchen Massen gezüchtet werden und deshalb robuster sind. Oder Du versuchst mal, Guppys von einem kompetenten Privatmann zu bekommen?
Wenn das Hobby allerdings mehr Frust als Lust darstellt, sollte man etwas ändern, finde ich.
Beste Grüße,
Susanne
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Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon Danchi » 16.12.2011 11:23

Hallo und danke für deine Antwort. Zu deinen Fragen:

Bin nur eine Straße weiter gezogen.

Zum Fische Halten kam ich eigentlich dadurch, dass mein unkompetenter Exfreund Fische gehalten hat die unter Nitrat und teilweise auch Nitritwerten gelebt haben die hier jedem die Fragezeichen auf die Stirn tätowiert hätten, oder Emnesty International alarmiert hätten. (Nun, DESWEGEN ist er aber nicht mein Exfreund - falls sich jemand hier frägt)
Als ich ihn fragte warum denn hier nur zwei Pflanzen drin sind im Aquarium da sagte er mir: "Ja ich seh ja sonst die Fische nicht schwimmen, ich will auch was davon haben" :roll: :roll: :roll:

Also habe ich mich um die Fische gekümmert, mit dem Resultat, dass sie sich vermehrten (er hat nach jedem Wasserwechsel immer 4 Fische mindestens verloren - egal, waren ja noch 20 weitere da in nem 50 ltr. Becken, der Rest wird einfach dazugekauft)

Sein Wasser hat er einfach in einem Riesenkarnister aus PVC gesammelt über Wochen / Monate, weil das ja viel gesünder ist für die Fische. :autsch: Auf die Idee einen Schlauch zum Abpumpen zu nehmen kam er nicht, so dauerte ein Wasserwechsel bei ihm gerne mal einen halben Tag, weil man ja mit den Rührschüsseln das Wasser laaaaangsam über einen flachen Teller gießen muss. :autsch:

Wie gesagt, ich habe mich dann um die Fische gekümmert, mit dem Resultat, dass sie sich vermehrten, das Wasser Nitritfrei war und "gesund".

Und genau DESHALB will ich meine jetzige Guppyhaltung nicht aufgeben. Nennt mich starrköpfig, aber ich denke mir halt: Ja sag a mal, wenn das VORHER so geklappt hat unter diesen schlimmen Vorgeschichten, dann wird des doch hier klappen mit meinem Wissen und den neu gewonnenen Erkenntnissen. Das MUSS doch besser werden. Es MUSS einfach irgendwie gehen.
Habe immer nur zwei Händler bei denen ich einkaufe. D****r Gartencenter und einen sehr sehr sehr sehr sehr teuren Aquaristik-Fachhandel, der seit 40 Jahren nix Anderes macht als Fischies halten :D Der ist so ehrlich zu mir und sagt mir schon, dass ich besser keine Guppys bei ihm kaufen soll weil das ganze Becken nen Befall hat und die Fische nurmehr Futter sind für andere.....er hat mir so Guppys gegeben die eine V-förmige Schwanzflosse haben und so metallic-hellblau sind. So etwas schönes habe ich lange nicht gesehen. Jedenfalls hatte ich davon mal 3 und jetzt ist es nur noch einer. Ohne Grund, ohne sichtliche Anzeichen gehen sie nach Wochen ein. :(

Wäre das Wasser nicht okay, würden sie es doch nicht Wochenlang drin aushalten oder?

Nun, vielleicht versteht ihr jetzt warum ich diese Leidenschaft für Guppys habe. Aber ich sehe auch ein, dass es langsam wirklich an meiner Willenskraft nagt und mich zum Aufgeben zwingt, denn ich mag einfach nicht mehr jeden Tag ins Aquarium gucken und Ausschau halten nach Fischen die schon wieder Hechelsymptome zeigen oder sich am Boden wie "abreiben" als wollten sie etwas wegmachen von den Kiemen. :( Da denk ich mir nur: Der arme Fisch, vielleicht hat er Parasiten. :(

Ich habe jetzt Homöopathie gegen Infektion angewandt, weil ich das ESH2000 nicht verwenden möchte wegen meiner Garnelen. Nicht dass die mir auch abkratzen.

Was haltet ihr von dem Mittel was ich im letzten Beitrag noch mal erwähnt habe? (einen vor diesem hier)?

Welche Fische würdet ihr mir sonst empfehlen? Ich stehe weniger auf die Farbenfrohheit (wobei die auch toll ist) als auf die Vermehrung ...ich mag es einfach wenn sich die Tierchen wohlfühlen und Nachwuchs zeugen im Aquarium. Und ich finde es toll bei den Guppymännchen das "Balzverhalten" zu beobachten :)

Alles Liebe :)
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Re: Was für eine Krankheit haben meine Guppys?

Beitragvon elchi07 » 16.12.2011 13:50

Hallo,

gerade die häufig im Handel erhältlichen Zuchtformen der Guppys sind oft sehr anfällig gegen "fremde Keime". Susanne hat da ja schon etwas zu geschrieben. Quarantäne mit Umgewöhnung über einen längeren Zeitraum ist eine Möglichkeit. Gute Erfahrung habe ich inzwischen mit Seemandelbaumblättern gemacht. Ein paar Tage bevor der Besatz aufgestockt wird Seemandelbaumblätter ins AQ geben (auf 100 Liter ca. 3 Stück). Die Ausfälle sowohl im Altbestand als auch bei den Neubewohnern tendiert seitdem gegen 0.

Viele Grüße
Roman
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