der Titel dieses Threads ist eigentlich auch schon meine Frage.
(Wer sich noch die Zeit nehmen möchte, den Hintergrund meiner Frage zu erfahren, kann gerne weiterlesen, ansonsten sind Anntworten auch jetzt schon sehr erwünscht.
Es geht um mein Quarantänebecken. Bis jetzt habe ich als QB eine Plastikbox mit Heizer und einen Tetra-Filter (ohne Filtermaterial) genutzt. Der Tetra-Filter hat heute sein Leben auf unerklärliche Weise ausgehaucht. Als er beim letzten Mal in Gebrauch war, lief er einwandfrei. Nach ein paar Wochen Trockenlegung ist Ende im Gelände. Habe ihn auseinandergebaut und Kalk, so weit wie möglich, rausgekratzt, es gab noch kurzes Aufbäumen und dann schwieg er (wohl für immer).
Also muss etwas Neues her, da meine anderen, nicht in Gebrauch befindlichen, Innenfilter zu groß sind.
Ich habe diese Plastikboxen hier ja schon öfters als billige und sehr praktische QB angepriesen, ich stehe auch immer noch dazu. Der einzige Nachteil ist, dass es diese Dinger nicht in glasklar sondern nur in milchig eingetrübt gibt. Anfängliche Flossenfäule o.ä. ist so leider beim Seiteneinblick nicht zu erkennen und von oben sieht man die Fische eben nicht so gut.
Deswegen hatte ich vorher schon überlegt, ein nacktes 45 Liter-Becken anzuschaffen (ca. 20 EUR). Einen Deckel müsste ich dafür auch noch basteln, ansonsten würden sich meine Katzen freuen.
Ein neuer Tetra-Filter würde auch ca. 20 Euronen kosten. Andere kleine Innenfilter sind auch nicht viel billiger, außerdem klemmen die Saugnäpfe nicht richtig an der schrägen, flekiblen Plastikwand.
Man kann auch nur eine Luftpumpe nutzen (habe ich im Bestand), aber für ca. drei bis vier Wochen Quarantäne habe doch lieber eine moderate Strömung, keinen Schlauch mit dem abgedeckten Ausströmer im Becken und nicht das Geknatter der Pumpe.
Nun wäre ich mit dem kleinen nackten Glasbecken und einem kleinen Filter schon bei 40 Euronen. Für 50 EUR gibt es ein neues 54-Liter Komplettset. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis muss man da also gar nicht drüber nachdenken.
Allerdings ist ein relativ großes Glasteil deutlich unhandlicher. Zum einen will ich es bei Nichtbenutzung (das ist die meiste Zeit) irgendwie über eine schmale, steile Leiter auf den Dachboden buchsieren (und bei Bedarf schnell wieder zurück), und zum anderen (und da komme ich endlich wieder auf meine Frage) muss ich das Teil richtig säubern können.
Die Plastikbox kann ich super in der Badewanne unter heißem Wasser brausen. Das geht mit so einem 60er-Glasbecken nun mal nicht. Da könnte ich nur wischen. Beim Schreiben fällt mir jetzt gerade meine Gästedusche ein. Da könnte ich das Teil bestimmt plan reinstellen (wird gleich geprüft).
Aber trotzdem beibt meine anfängliche Frage bestehen: Sterben Bakterien/Krankheitserreger nach absoluter Austrocknung definitiv ab?
Ich freue mich, wie immer, auf Eure Antworten.
Viele Grüße von Henny
