Seit Januar habe ich mein erstes Aquarium, habe mich in Büchern und im Internet belesen, glaube, alles richtig zu machen und trotzdem streben mir immer wieder Fische weg.
Ich versuche so genaue Angaben wir möglich zu machen:
180l Becken
Pflanzen:
Vallisneria (tiger und spiralis), kleines Fettblatt, Amazonaspflanze, Kirschblatt und eine schnell wachsende, deren Namen ich nicht kenne
Ausstattung:
1 Höhle, 1 Lavastein, 1 Kokosnuss
Besatz:
2 Antennenwelse (w), 1 Molly (m), 13 blaue Neonsalmler, 2 Platys (w)
Ursprünglich hatte ich noch einen Molly und 3 Guppys drin und auch drei kleine küssende Guramis, die ich im Juni in ein neues, großes Becken setzen wollte.
Wasserwerte:
Temp: 24 Grad
KH 5
ph 7,5
Ammonium 0
Nitrit 0,05 mg/l
Nitrat 40 mg/l
Eisen 0,05
Kohlendioxid 7
Wasserwechsel habe ich bislang wöchentlich durchgeführt und dann immer ca. 60 l erneuert.
Das Problem ist, dass alle Werte, meiner Meinung nach, stimmen und das Becken auch nicht überbesetzt ist. Ich weiß, dass die küssenden Guramis da nichts drin zu suchen hatten, die sollten ja aber eh umgesetzt werden.
Die Fische, die starben, haben alle folgende Krankheitsanzeichen gezeigt:
Plötzliches Ausruhen auf dem Boden und nach Luft schnappen, kleine Blutungen innerlich in der Bauchgegend, Kot weiß bis durchsichtig. Später schien die Schwanzflosse runterzuhängen und am nächsten Morgen waren sie gestorben. Die Guramis, die ja an der Oberfläche atmen müssen, sind durch das Becken getaumelt, konnten gar nicht mehr koordinieren, wohin sie schwimmen.
Ich habe mich im Zoogeschäft beraten lassen, man konnte mir nicht sagen, um welche Krankheit es sich handelt, da äußerlich nichts sonst zu sehen ist (außer den Blutung im Bauchbereich, aber wenn man die sieht, ist es eigentlich schon zu spät...). Also habe ich von dort ein Breitbandmedikament bekommen: e***2000. Ich habe es nach Anweisung benutzt und den Fischen ging es tatsächlich besser, die Antennenwelse knutschen wieder schön an der Scheibe und alle anderen sind nicht mehr so schreckhaft.
Eine Woche nach der Behandlung fingen plötzlich die Guppys an, auf dem Boden zu liegen, also habe ich alle Guppys rausgefischt und in ein Nanobecken (30l) vorrübergehend zur Quarantäne gesetzt. Dort: Medizingabe - den Guppys ging´s etwas besser. Nach der Kur Wasserwechsel und plötzlich, noch am selbsen Tag sterben zwei Guppys. Ein Weibchen und ein winziges Jungtier sind noch übrig. Im großen Becken hängen jetzt die Platys schlaff in ihren Verstecken, allen anderen Fischen geht es aber gut. Der Molly schwimmt immer wie aufgezogen durch´s Becken, das habe ich in anderen Aquarien noch nicht beobachtet, ich bin mir aber nicht sicher, ob das nicht einfach in seiner Natur liegt...
Die Medizin habe ich mit Aktivkohle rausgefiltert, ansonsten verwende ich fishtamin und Pflanzendünger von H****L***.
Ich bin schon fast Profi, wenn´s um Fischkrankheiten geht, so viel habe ich schon darüber gelesen...
Woran kann es liegen?
Was kann ich tun?
Danke schonmal für eure Antworten!
Eure GlibberQualle
