Quarantäne

Rat und Tat zu Fischkrankheiten

Moderator: fluethke

Quarantäne

Beitragvon Henny » 09.06.2011 03:29

Hallo Ihr,

bis jetzt habe ich Neukäufe immer direkt in die Becken gesetzt, obwohl mir das Risiko bekannt war. Meistens ist es ohne Probleme abgelaufen, wenn doch Probleme auftraten, habe ich sie schnell in den Griff bekommen.

Nun hat es mir durch einen Zukauf von drei Guppys vor zwei Wochen innerhalb dieser kurzen Zeit acht Guppys dahingerafft. Ich habe zwar behandelt, aber leider ohne Erfolg - hoffentlich überleben die letzten beiden in ihrem 'Krankenzimmer'. Auch bei dem Händler ist inzwischen fast die gesamte Lieferung hinüber. Der Rest wartet mit angegammelten Flossen auf sein Ableben. So eine agressive Nummer habe ich bis jetzt noch nie mitbekommen.

Dieser Fall ist zwar nun leider nicht mehr zu ändern, aber so eine 'Moppelkotze' möchte ich kein zweites Mal erleben.
Manchmal muss es wohl erst mal 'wehtun', bevor man (Frau - ich) etwas ändert.

Deswegen überlege ich jetzt, alle Neukäufe (Neons stehen demnächst an, aber für ein anderes 'gesundes' Becken) erst mal in Quarantäne zu setzen.
Als Quarantänebecken ('Krankenzimmer') nutze ich eine durchsichtige 30-Liter Plastikbox mit Deckel und den 'Grifflöchern' für die Technik. Ich betreibe es bei Bedarf mit einem Heizstab und einer Luftpumpe (ohne Filter) und mit Plastikpflanzen (Nitrit messe ich dann natürlich täglich und würde ggf. sofort eine großen WW durchführen).

Damit sich die neuen Fische langsam an die Bakterien des Zielbeckens gewöhnen, möchte ich anfangs ein Drittel AQ-Wasser aus dem jeweiligen Becken und zwei Drittel LW einfüllen. Dann würde ich die Menge des AQ-Wassers langsam erhöhen.
So könnte ich ggf. bereits vorhandene Krankheiten erkennen und einem 'Bakteriencrash' vorbeugen.

Nun zu meinen Fragen:
1. Haltet Ihr diese Vorgehensweise grundsätzlich für sinnvoll?
2. Wenn ja, wie lange sollten die Neukäufe in der Quarantänebox verweilen?

Ich freue mich auf Eure Beiträge.

Viele Grüße von Henny
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Quarantäne

Beitragvon adv » 09.06.2011 03:29


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Re: Quarantäne

Beitragvon elchi07 » 09.06.2011 14:34

Hallo Henny,

eigentlich müsstest du dann nicht nur Wasser vom AQ ins QB geben, sondern auch umgekehrt, um dan alten Bestand mit den möglichen Keimen der neuen Fische zu "impfen".

Du hast ja selbst bei 3 Neuzugängen insgesamt 8 Ausfälle gehabt. Also auch aus dem Altbestand.

Durch den "langsamen" Wasseraustausch in beiden Becken, gleichen sich die Belastungen gegenseitig an, bis du so ziemlich das gleiche Wasser in beiden Becken hast.

Einen interessanten Artikel für deine Problematik findest du hier: http://www.scalare-online.de/aquaristik ... erben.html

Viele Grüße
Roman
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Re: Quarantäne

Beitragvon Henny » 11.06.2011 01:08

Hallo Roman,

danke für Deine Antwort und den interessanten Link.

Dass auch Wasser aus dem QB in das Ziel-AQ kommen muss, hatte ich auch schon gedacht (befürchtet).

Erst mal würde ich die Neukäufe beobachten, ob eine bereits vorhandene Krankheit ausbricht. Wie lange es ggf. mit dem Ausbruch dauert, hängt natürlich von der jeweiligen Krankheit ab, aber welchen Zeitraum würdest Du als Richtwert nehmen?

Erst dann würde ich anfangen, auch Wasser aus dem QB in das AQ zu füllen. Über welchen Zeitraum würdest Du das Wasser angleichen?

Viele Grüße von Henny
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Re: Quarantäne

Beitragvon elchi07 » 11.06.2011 13:06

Hallo Henny,

wenn ich hier Neuzugänge in Quarantäne setze, dann je nach Art so für 2-6 Wochen. Ich handele da ehrlich gesagt auch oft aus dem Bauch heraus.

Viele Grüße
Roman
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Re: Quarantäne

Beitragvon Henny » 20.06.2011 03:01

Hallo Ihr,

bis jetzt habe ich meine 30-Liter-Plastikbox immer nur für ein paar Tage mit einer Sauerstoffpumpe und Plastikpflanzen als 'Krankenzimmer benutzt. Nun will ich mir aber acht Neons holen und wirklich mal ein Quarantänebecken einrichten, in dem die Neons sicherlich so ca. drei Wochen verweilen müssen. Also muss wohl ein Filter ran.

Ich habe auch eine 60-Liter-Plastikbox, die ich bis jetzt noch nie benutzt habe. Sollte ich die besser nehmen oder reicht für acht kleine Neons auch das 30-Liter-Teil?

Meine Überlegung ist folgende:
Ich habe noch einen Tetra-Filter aus meinem 30er-Cube und einen aus meinem 60er-Tetra-Becken übrig (beide sind identisch). Einen der beiden könnte ich ja nutzen. Allerdings habe ich Bedenken, dass diese Dinger für die 60er-Box nicht genug Strömung und damit genug Sauerstoffzufuhr erzeugen ( Plastikpflanzen bringen ja nicht so immens viel Sauerstoff rein :mrgreen: ). Ich würde mir nun ungern noch einen neuen Filter kaufen.

Eigentlich sollten diese Tetra-Filter auch für ein 60-Liter-Becken ausreichen (gehörte ja im Set dazu), aber als ich damals den Ausfluss sah, habe ich den Filter sofort ausgetauscht. Und die Box ist flacher und breiter als das AQ.
Ich will aber nicht abwarten, ob die Neulinge zu japsen anfangen.

Deswegen:
Betreibt jemand von Euch diesen Filter für 60 Liter?
Oder sind 30 Liter für acht kleine Neons vorübergehend auch o.k.?
Oder bin ich jetzt gerade zu geizig und sollte meinen Neulingen gleich z.B. den kleinen Eheim-Aquaball gönnen?
Das sind Überlegungen...

Viele Grüße von Henny
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Re: Quarantäne

Beitragvon elchi07 » 20.06.2011 09:52

Hallo Henny,

für die vorübergehende Quarantäne reichen auch die 30 Liter. Ich benutze dann einfache Luftheber mit Schaumstoffpatrone. Die sind mal eben schnell installiert und auch fix gereinigt. Einlaufphasen erübrigen sich auch, da man in Quarantäne die Wasserwechsel eh öfter macht. Manchmal reicht auch schon eine Belüftung ohne Filterung.

Viele Grüße
Roman
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Re: Quarantäne

Beitragvon Henny » 28.06.2011 02:22

Hallo Roman,

ich habe den Tetra-Filter für 30 Liter genommen und das Filtermaterial ordentlich mit Filterschlamm aus dem Zielbecken angeimpft und zusätzlich ein Fläschen 'Filterstart' darüber ausgekippt. Ein Ammoniak/Nitritproblem dürfte es deswegen wohl nicht geben. Seit Freitag sitzen acht kleine P. innesi drin.

elchi07 hat geschrieben: Einlaufphasen erübrigen sich auch, da man in Quarantäne die Wasserwechsel eh öfter macht.


Warum macht man die Wasserwechsel in Quarantäne bei offensichtlich gesunden Fischen öfter? Um die mitgebrachten Keime/Bakterien 'auszuschwemmen'? Kann man die überhaupt ausschwemmen und sitzen die in/auf den Fischen fest?

Klär mich doch bitte mal bezüglich Deiner Anmerkung auf.

Ich danke Dir und freue mich wie immer auf Deine kompetente Antwort.

Viele Grüße von Henny
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Re: Quarantäne

Beitragvon elchi07 » 28.06.2011 08:16

Hallo Henny,

ja, es geht zum einen um Reduzierung der Keimdichte und da Quarantänebecken meist kurzfristig in Gebrauch genommen werden auch um die Vermeidung eines Nitritpeaks. Auch sind QB in der Regel Becken mit kleinerem Volumen und ohne Bodengrund/Deko/(Pflanzen), die schneller kippen können. Bei QB für Behandlung von Krankheiten außerhalb des "normalen Aquariums", sollte man auch auf das Animpfen mit Material aus dem "normalen AQ" verzichten, da man so ja auch unnötigerweise Krankheitskeime mit übertragen könnte.

Und bei zu beobachtenden Neuzugängen ist eine Animpfung m.M.n. auch nicht unbedingt empfehlenswert, da man bei Auffälligkeiten nicht weiß, ob es die Tiere mitgebracht haben oder ob sie sich am Impfmaterial infiziert haben.

Soviel nur mal zu den Grundgedanken der Quarantäne. Ob man es im Einzelfall so streng handhabt oder die Quarantäne nur durchführt um den bestehenden Besatz zu schützen oder was auch immer sonst für Gründe, muss man für sich selbst betrachten und entscheiden. Es gibt nicht den einen Weg in der Aquaristik, sondern viele Wege, die zum Erfolg führen (können).

Viele Grüße
Roman
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Re: Quarantäne

Beitragvon Henny » 01.07.2011 01:50

Hallo Roman,

danke für Deine Antwort.
Den Filter hätte ich wohl nicht gleich animpfen sollen, da hast Du schon recht. Dann hat man einen besseren Überblick und die Belastung mit 'fremden' Bakterien wäre nicht gleich so hoch gewesen. Bis jetzt ist es aber zum Glück gutgegangen.

Ich mache jetzt alle vier bis fünf Tage einen 50 %igen WW und führe dabei immer mehr AQ-Wasser aus dem Zielbecken hinzu.
Schwemmen sich mit der Zeit dadurch mitgebrachte Keime aus den Neulingen aus?

Kann ich die Neulinge, wenn sie gesund bleiben, nach ca. drei Wochen einfach in das Ziel-AQ umsetzen, oder sollte ich doch besser vorher 'tröpfchenweise' Q-Wasser dem AQ-Wasser zuführen?

Sorry, dass ich so pingelig nachfrage. Aber wenn schon, denn schon... :wink:

P.S.: Ich möchte Dir, Roman, an dieser Stelle mal ein ganz großes Lob aussprechen. Du antwortest immer sehr zeitnah, sachbezogen und fachkundig, und wenn es zu Differenzen kommt, triffst Du situationsbezogen den 'richtigen Ton'. Das ist auch für einen Moderator in so einem Forum nicht selbstverständlich. Weiter so...

Beste Grüße von Henny
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Re: Quarantäne

Beitragvon elchi07 » 01.07.2011 09:13

Hallo Henny,
Henny hat geschrieben:Schwemmen sich mit der Zeit dadurch mitgebrachte Keime aus den Neulingen aus?

es geht weniger ums Ausschwemmen als um das Gewöhnen an die fremden Keime. In jedem Becken gibt es Keime. In dem einen Becken mehr "Sorte A" und im anderen "Sorte B" (Vereinfacht ausgedrückt für die Keimbelastung in deinem Gesellschaftsbecken und dem Händlerbecken). Die neuen Fische sind die "Sorte B" gewöhnt. Mit "Sorte A" kommen sie nicht klar, weil ihr Immunsystem dafür nicht sensibilisiert ist. In der Quarantäne werden sie langsam an die "Sorte B" gewöhnt. Sozusagen Immunisiert ähnlich wie bei einer Impfung. Wenn sie genügend Abwehrkräfte aufgebaut haben, können sie ins Gesellschaftsbecken.
Henny hat geschrieben:Kann ich die Neulinge, wenn sie gesund bleiben, nach ca. drei Wochen einfach in das Ziel-AQ umsetzen, oder sollte ich doch besser vorher 'tröpfchenweise' Q-Wasser dem AQ-Wasser zuführen?

Du kannst umgekehrt immer etwas QB-Wasser (Teil vom Wasserwechsel den du sonst wegschüttest) ins Gesellschaftsbecken beförderst um die bestehenden Fische auch an "Sorte B" zu gewöhnen. Aber aufgrund der erhöhten Wasserwechselfrequenz im QB kann man davon ausgehen, dass die mitgebrachten Keime der "Sorte B" nur noch gering vorhanden sind.

Die Angleichung an die fremden Keime ist das eine. Das andere Argument für eine Quarantäne ist, dass die neuen Fische "versteckt krank" sin (z.B. Parasiten)d, was man ihnen noch nicht ansieht. In einer 14-tägigen Quarantäne würde man das dann aber mitbekommen ohne Gefahr für den Bestand.

Beim Austausch von Fischen zwischen deinen eigenene Aquarien (falls du mehrere hast), ist meist ungefährlich, da man i.d.R. gleiche Wasserverhältnisse hat.
Henny hat geschrieben:P.S.: Ich möchte Dir, Roman, an dieser Stelle mal ein ganz großes Lob aussprechen. Du antwortest immer sehr zeitnah, sachbezogen und fachkundig, und wenn es zu Differenzen kommt, triffst Du situationsbezogen den 'richtigen Ton'. Das ist auch für einen Moderator in so einem Forum nicht selbstverständlich. Weiter so...

:danke: für die :blumen:

Viele Grüße
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Re: Quarantäne

Beitragvon Ratafluke » 02.07.2011 16:34

Hallo,
elchi07 hat geschrieben:Beim Austausch von Fischen zwischen deinen eigenene Aquarien (falls du mehrere hast), ist meist ungefährlich, da man i.d.R. gleiche Wasserverhältnisse hat.
Na es geht doch aber um die Keime, nicht um die Wasserwerte. In dem Text von scalare-online ist doch das Beispiel von den zwei Gruppen Dornaugen, die nach dem Zusammensetzen starben. Sie lebten zwar monatelang gesund beim selben Besitzer, aber hatten trotzdem unterschiedliche Keimbelastungen / Immunsensibilierungen. Ist aber wahrscheinlich auch eine Frage, ob man seine Becken "hygienisch getrennt" hält, oder ob man öfters Tiere / Pflanzen / Material zwischen den Becken austauscht. Im letzteren Fall kann man davon ausgehen, dass die Keimflora durch ständiges Animpfen immer wieder gegenseitig angeglichen wird.

Gruß Jolly
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Re: Quarantäne

Beitragvon elchi07 » 02.07.2011 16:49

Hallo Jolly,

genau richtig. Deshalb schrieb ich "Wasserverhältnisse" und nicht "Wasserwerte" und meinte damit auch die Keimbelastung. Auch schrieb ich: "ist meist ungefährlich". Natürlich gibt es da auch potenzielle Gefahren, aber die kann man selber einschätzen - im Gegensatz zu Tieren aus fremden Becken.

Viele Grüße
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Re: Quarantäne

Beitragvon Henny » 24.08.2011 12:30

Hallo Ihr,

vor drei Monaten ist mir ja der gesamte Guppybestand in einem 60er nach einem Zukauf innerhalb kürzester Zeit abgehimmelt. Die fünf Corys hatte es zum Glück nicht betroffen, die erfreuen sich nach wie vor bester Gesundheit.
Nun möchte ich den oberen Bereich wieder besetzen. Das Becken steht nebenan bei meiner Mutter, sie möchte unbedingt wieder eine Guppy-Männer-WG haben - da ist nichts anderes zu machen.
Ich habe in meinem Junior-Becken für meine Mutter noch meine letzten drei Guppy-Männchen aus eigener Nachzucht aufbewahrt. Die sind kerngesund. Bei einem Händler habe ich gerade sehr schöne hellblaue Doppelschwert-Guppys gesehen, von denen ich gerne drei Tiere holen würde. Letztendlich sollen es zehn Guppys werden.
Nun bin ich mir über die weitere Vorgehensweise unklar, weil ich einen weiteren Gau auf jeden Fall vermeiden will.

1. Ich siedel meine Guppys nach einem großen Wasserwechsel direkt um und packe die Neulinge erst mal ins Quarantänebecken.
2. Ich parke meine Guppys erst mal in Quarantäne zwischen, führe kontinuierlich Wasser aus dem Zielbecken zu und kaufe erst später, wenn alles gut gegangen ist, neue Tiere dazu, die dann auch erst in Quarantäne kommen würden. Die schönen Blauen sind dann aber vielleicht schon weg :( .
3. Ich setze meine drei Guppys und die drei Neulinge zusammen in Quarantäne. Erst ca. eine Woche in reines LW, alle zwei Tage 50% WW und dann langsam Wasser aus dem Zielbecken zuführen. Die restlichen vier Tiere könnten dann zu einem späteren Zeitpunkt dazukommen.

Nummer Zwei ist bestimmt am sichersten, aber vielleicht übertrieben? Da es ja insgesamt 10 Guppys werden sollen, hätte ich dann drei Mal für drei Wochen das Quarantänebecken besetzt.
Wie würdet Ihr vorgehen?

Viele Grüße von Henny
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Re: Quarantäne

Beitragvon elchi07 » 24.08.2011 13:26

Hallo Henny,

ich würde die Variante 1 wählen. Und dann Quarantänebecken und Bestandsbecken keimtechnisch langsam angleichen.

Viele Grüße
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Re: Quarantäne

Beitragvon Henny » 24.08.2011 16:10

Hi Roman,

danke für Deine Antwort. Dann mache ich gleich WW und schmeiße die Drei rüber, drück' mir mal die Daumen, dass das gut geht.

Mein 200er möchte ich um acht Schwarze Phantomsalmler ergänzen und in meinem 112er möchte ich die fünf Corys auf acht aufstocken. Bei dem Händler, bei dem ich sie kaufen will, sind beide Arten in einem Becken. Folglich könnten sie bei mir zusammen in ein Quarantänebecken. Allerdings sind die Zielbecken verschieden. Dann müsste ich Wasser aus beiden Becken zuführen und umgekeht. Das ist wohl keimtechnisch ein zu großes Kuddelmuddel?! Also lieber nacheinander kaufen?

Da ich ein Quarantänebecken mit den drei neuen Guppys besetzen werde, müsste ich ein zweites aufstellen, wenn ich parallel loslegen will. Allerdings wird das mit dem Platz langsam eng. Ich hätte nur noch einen Nebenraum zur Verfügung, in den recht wenig Licht fällt. Würde das die Fische stören oder wären sie vielleicht sogar ganz froh, es in dem kleinen Teil mit nur Plastikpflanzen etwas schattiger zu haben?

Viele Grüße von Henny
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