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Rat und Tat zu Fischkrankheiten
Moderator: fluethke
von alex1975 » 19.01.2012 14:21
Hallo Aquaristik Freunde, ich würde hier gerne eine Diskussion anstoßen um ein paar Erfahrungsberichte über den Einsatz mit Homöopathischen Mitteln oder Pflanzen zu erfahren. So hört man immer wieder das z.b. Knoblauch bei Parasiten helfen wenn man Futter damit herstellt. Auch sollen Arnika bei offene Verletzungen helfen. Oder NuxVomika als Entgiftung nach Medikamentenbehandlung. Habt Ihr hier Erfahrungen, oder schon mal etwas dergleichen probiert ? Über rege Beteiligung an diesem Post würde ich mich freuen. Viele Grüße Alexander
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alex1975
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von adv » 19.01.2012 14:21
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von Haifisch33 » 20.01.2012 14:17
Habe bisher so etwas bei Fischen noch nie ausprobiert.Bei meiner Katze habe ich mal Homöopathie ausprobiert und da hat es auch geholfen Frontline
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von fisa » 21.01.2012 21:34
Hallo! Knoblauch fällt hier nicht unter die Homöopathie, will ich mal angemerkt haben  genauso wie Arnika in der entprechenden Dosierung eher unter die Naturheilkunde fällt. Homöopathisch wären Bachblüten und dergleichen. Genauso sind Erlenzapfen und Seemandelbaumblätter sowie entsprechende Salzzugaben Naturheilkundlich, da sie ja definitiv einen Wirkstoff an das Wasser abgeben. Selbst probiert habe ich bisher nur die Seemandelbaumblätter. Ob der rest was bringt kann ich nicht sagen aber vorstellen könnte ich es mir schon! Gruß, Isabel
eigentlich schreib ich alles klein, aber für euch schreib ich beides.
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von alex1975 » 22.01.2012 14:10
Hallo Isabel, danke für die Antwort, Vielleicht war die Überschrift nicht ganz so glücklich gewählt. Homöopathie und Pflanzliche Wirkstoffe im AquariumIch wollte eher alle mit einbeziehen, wie es aussieht, gibt es aber wohl kaum einen, der sich schon damit beschäftigt hat. genauso wie Arnika in der entprechenden Dosierung eher unter die Naturheilkunde fällt. Homöopathisch wären Bachblüten und dergleichen.
Du meinest eher umgekehrt ? wobei die Abgrenzung manchmal nicht ganz so einfach ist. vielleicht kan man es so besser beschreiben: Bei Bachblütentherapie verwendet man nur Blüten von harmlosen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen. Dies im Gegensatz zu Homöopathie, wo man sowohl Pflanzen, Mineralien und tierische Substanzen verwendet, um die homöopathischen Präparate herzustellen. Aber mir geht es ja nicht darum was wohin einzuordnen ist, Homöopathie oder nicht ! Sondern eher, was wirkt und wie. Seemandelbaumblätter, hattest du schon im Einsatz ! Flossenfäule, ? und hast Du diese zusamen mit anderen Mitteln eingesetzt oder allein, wie waren die Erfolge und bei welchen Problem? Viele grüße Alexander
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von felisa8687 » 23.01.2012 12:30
Hallo Alexander, ich habe mit einer Knoblauch/Spirulinadiät schon erfolgreich Flagellatenbefall bei Apistogramma behandelt. Es scheint sich also wirklich positiv auf die Darmtätigkeit auszuwirken. Seit dem füttere ich das Gemisch prophylaktisch. Mit SBB und Erlenzäpfchen habe ich einen Betta splendens, der in miserablem Zustand mit u.a. Flossenfäule zu mir kam gepäppelt. Natürlich haben in diesem Fall auch die häufigen Wasserwechsel eine Rolle gespielt. Ich gebe beides auch gegen Laichverpilzung ins Becken und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Was davon jetzt wirklich auf die Mittel zurückzuführen ist kann ich nicht sagen... Mit Homöopathie bei Fischen habe ich noch keine Erfahrung(dafür aber bei mir selbst), würde aber wetten das beispielsweise Arnikatinktur auf eine Verletzung aufgetragen wunder wirkt Meine Tante hat das Frühjahrsekzem ihrer Katze sehr erfolgreich mit Homöopathie behandelt... Kann bei einer Katze ja schlecht der Placeboeffekt gewesen sein, daher würde ich sagen es hilft auch bei Fischen.
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von alex1975 » 24.01.2012 12:06
Hallo Felisa8687, vielen Dank für deinen Beitrag Mit welcher Dosis arbeitest Du hier auf wieviel Liter ? Das würde mich schon wirklich interessieren. Arnika, typisch für den Heilprozess ich könnte mir gut vorstellen bei einer Wunde hiermit im Quarantänebecken zu arbeiten. Nur welche Potenz und Dosis ist halt die Frage. Freue mich auf weitere Beiträge, vielleicht hat ja noch jemand Erfahrungen damit. Viele Grüße Alexander
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von torsten.walke » 27.02.2012 23:31
Homöopathie??? Mal ehrlich, kennt irgendjemand einen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Homöopathie hilft und nicht unter Scharlatanerie fällt? Ich nicht. 2 Monate lang hatte ich ein Problem mit meinen Nasennehbenhöhlen. Der HNO-Arzt verschrieb mir was (60 Euro). Erst zu Hause sah ich, dass ich was Homöopathisches gekauft habe. Habe ich geflucht und das Zeug weggeworfen. Nach 3 Wochen erledigte sich mein Krankheitsproblem von allein. Hätte ich es genommen, wäre ich womöglich zum Schluss gekommen, dass das "Medikament" geholfen hätte. Kauft Euch lieber was schönes von Eurem Geld.  Weitere Informationen zum Thema vom bekanntesten ZDF-Wissenschafts-Moderator... http://www.youtube.com/watch?v=91lWsNhI ... 05018D745AViele Grüße Torsten
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von La Cazadora » 28.02.2012 01:23
Huhu! Im AQ noch nicht ausprobiert, und ich selber nehme auch lieber gleich die "harten Sachen" wenn ich krank bin. Ich bin auch eigentlich überzeugt, das etwas, was so gut wie keinen Wirkstoff enthält eigentlich auch nicht wirken kann. Fakt ist, dass ich bei meiner ersten Jagdhündin die Scheinschwangerschaft mit ein paar wenigen Kügelchen Pulsatilla einfach abschalten konnte - und das innerhalb von 24h (dauerte ohne die Kügelchen 4-6 Wochen). Daher gibt's nur zwei Möglichkeiten: 1. Das Zeug hat tatsächlich geholfen. 2. Das war ein Placebo-Effekt. Dies würde allerdings voraussetzen, dass der Hund entweder die menschliche Sprache verstehen oder lesen konnte, was ich noch abwegiger finde als Möglichkeit 1. Vermutlich würde ich's im AQ nicht einsetzen - weil ich irgendwie immer noch überzeugt bin, dass es gar nicht helfen kann. Aber auch meine jetzige Hündin bekommt in der Scheinschwangerschaft "die Kugel". Pflanzliche Mittelchen wie Erlenzapfen, Eichenblätter und Co setze ich dagegen dauernd im AQ ein. Da zweifle ich die Wirkung auch gar nicht an. Aspirin ist ja im Grunde auch nix anderes als ein Stoff aus der Rinde einer Weide. Chemie ist Chemie, ob sie nun aus einer Pflanze oder woanders her kommt, ist mir wurscht. Hauptsache, es hilft. 
Viele Grüße! Susanne
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von Peffy » 28.02.2012 01:36
Hi ihr! Homöopathie ist ein schwieriges Wort und gerade in Sachen Aquaristik eher unpassend, aber das wurde ja schon zur genüge gesagt. Genannt wurden ja schon Seemandelbaumblätter, Erlenzapfen und Knoblauch als naturheilmittel. Gerbstoffe (wie in Eichenlaub, Walnusslaub, usw) sollen noch erwähnt werden. Irgendwer hier im Forum nutzte auch mal irgendwas naturheilkunde-mäßiges zur stärkung des immunsystems, hergestellt aus bienenhonig. Klang eigentlich gar nicht schlecht die idee. Nun wäre auch noch die Frage zu klären, inwieweit Salzbäder oder Preis Coly z.B. in diesen Thread passen würden. Irgendwann wird halt aus Natur doch wieder nur Chemie, bzw irgendwie ist jede Chemie im Sinne der Verunglimpfungen hier im Forum früher oder später mal Natur gewesen, wie schon am Aspirin-beispiel erklärt 
MfG Steffen
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von Dennis Furmanek » 28.02.2012 01:49
Hallo, Kann bei einer Katze ja schlecht der Placeboeffekt gewesen sein
Der Placeboeffekt tritt auch bei Tieren und menschlichen Säuglingen ein. Zudem sind auch die Selbstheilungskrägte nicht zu unterschätzen.
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von choize » 28.02.2012 03:49
Dennis Furmanek hat geschrieben:Der Placeboeffekt tritt auch bei Tieren und menschlichen Säuglingen ein.
Hey, das würde mich jetzt noch weiter interessieren... Setzt der Placebo-Effekt nicht voraus, dass der Konsument denkt, er würde ein Medikament nehmen? Das ist bei Tieren und Säuglingen ja eigentlich nicht der Fall oder? Also falls du da noch tiefergehende Informationen hast, würden die mich schon mehr interessieren als die pure Aussage. mfg danny
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von CarstenOL » 28.02.2012 07:20
Hallo! Zum Thema "Erlenzapfen" hier ein Link zur "Standardseite" darüber: http://aquarium.hiltklein.de/erlenzapfen.phpGruß Carsten
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von Ebs » 28.02.2012 18:26
Hallo, choize hat geschrieben:Dennis Furmanek hat geschrieben: Setzt der Placebo-Effekt nicht voraus, dass der Konsument denkt, er würde ein Medikament nehmen? Das ist bei Tieren und Säuglingen ja eigentlich nicht der Fall oder?
ganau so ist es. Der Placebo-Effekt setzt schon Bewustheit des Ganzen voraus. Gruß Ebs
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von La Cazadora » 29.02.2012 01:05
Interessante Theorien. Also wenn es bei Tieren und Säuglingen einen Placebo Effekt gibt, dann ist mir das recht - so lange die gewünschte Wirkung dabei heraus kommt. Wenn meine Hündin erkannt hat, was ich mit dem Zeug bezwecken wollte und entsprechend aufgehört hat, zu "scheinschwangern"  würde ich das Mittel trotzdem weiter einsetzen. Nicht allerdings, wenn sie vermehrte Blähungen erwartet hätte. Oder es ist bei den Forschern zu einem Placebo-Effekt gekommen - was ich für wahrscheinlicher halte. Vielleicht haben sie die mit Placebos behandelten Mäuse - völlig unbewusst - anders behandelt als die unbehandelten Mäuse. Da gibt es ja nun auch Studien zu. Eine die mir spontan einfällt, da haben sie Studenten Ratten gegeben, die damit Intelligenzversuche machen sollten. Dabei wurden manche Ratten als dumm andere als besonders intelligent angegeben. Die angeblich intelligenteren Ratten haben anschließend durchweg die besseren Leistungen gezeigt. Dabei waren sie eigentlich genau so intelligent/dumm, wie ihre angeblich dummen Artgenossen. Ich bin nach wie vor skeptisch. Das Zeug für die Hündin benutze ich gern, weil es hilft. Bei einem anderen Leiden oder im Aquarium müsste man da bei mir aber wieder Überzeugungsarbeit leisten. Ich kann mir einfach nicht erklären, wie ein so gut wie nicht vorhandener Wirkstoff irgendwas bezwecken soll. Eigentlich bin ich sogar von der Wirkung beim Hund genervt, weil ich eigentlich sicher bin, dass das gar nicht sein kann. 
Viele Grüße! Susanne
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