|
Rat und Tat zu Fischkrankheiten
Moderator: fluethke
von maritar28365 » 16.09.2011 16:50
elchi07 hat geschrieben:Wiederverwenden solltest du den Kohleschwamm nach Gebrauch nicht, da es zu einer Resorbtion, also zu einer Abgabe der aufgenommenen Schadstoffe kommen kann.
Viele Grüße Roman
. Lieben dank!!! Genau davor hatte ich Angst, da ich auch mal gelesen habe dass das schon passieren KANN wenn man den schwamm ZU lange drin lässt. Werde ihn also nach zehn Tagen entfernen und weiter WW machen.
-
maritar28365
-
- Beiträge: 891
- Registriert: 02.06.2011 23:00
- Wohnort: Dortmund
von adv » 16.09.2011 16:50
-
adv
-
- Beiträge: 142
- Registriert: 02.08.2009 22:03
- Wohnort: Hamburg
-
von Ratafluke » 18.09.2011 14:56
black-avenger hat geschrieben:In warmem/kochendem Wasser löst sich das Salz deutlich besser und v.a. löst sich mehr darin. Die Lösung wird 'übersättigter' wie beim Einrühren des Salzes in kaltes Wasser 
Nö, wird sie nicht. Wenn die Lösung tatsächlich übersättigt wäre, würde das Salz bei der Abkühlung um über 110K wieder ausfallen. Das Salz löst sich vielleicht schneller, aber es löst sich nicht insgesamt mehr: Wikipedia hat geschrieben:Ist die Lösungsenthalpie annähernd Null, wie etwa bei Kochsalz, so ändert sich die Löslichkeit beim Erhitzen kaum.
Es sei denn, Du arbeitest mit anderen Salzen als Kochsalz http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6sli ... 6slichkeit
-
Ratafluke
-
- Beiträge: 707
- Registriert: 04.06.2009 02:35
von maritar28365 » 19.09.2011 20:09
Hallo, ich hab schon wieder ein Problem.... Nun hat mein Goldmolly Weibchen einen weißen Schleier auf einem Auge und klemmt auch die Flossen. Frisst aber noch, wenn auch zaghafter. Habe die Dame nun (weil ich leider noch kein Quarantänebecken habe-wer konnte ahnen dass schon wieder was passiert *heul)) zu den Zwergkrallenfröschen gesetzt nachdem ich mich schlau gemacht habe dass diese sich nicht mit Fischerkrankungen anstecken können. In dem Becken hat das Wasser 27 Grad und tut ihr sichtlich gut. Nun würde ich gern mit Salz behandeln. Denn es scheint sich ja um eine bakterielle infektion zu handeln? Wäre das die richtige Vorgehensweise oder lieber kein Salzß und vor allem: Kann ich das im Zwergkrallenfrosch-becken durchführen oder schade ich denen damit? Denn dann würde ich mir irgendwie ,irgendwoher ein anderes kleines Becken besorgen.
-
maritar28365
-
- Beiträge: 891
- Registriert: 02.06.2011 23:00
- Wohnort: Dortmund
von maritar28365 » 25.09.2011 00:46
So, hier auch mal kurzer Zwischenbericht:
Kein Fisch ist mehr gestorben seit meiner letzen Meldung! *freu* Mache immer noch großzügige WW, öfter als sonst und hoffe dass ih das Medikament nicht noch mal einsetzen muss und die blöden Mistviecher nun so losgeworden bin - entgültig. *hoff*
-
maritar28365
-
- Beiträge: 891
- Registriert: 02.06.2011 23:00
- Wohnort: Dortmund
von Textehexe » 30.09.2011 08:25
Hallo zusammen, leider bin ich auch gut im Thema bezügl. Fräskopfwürmern. Was ich gelernt habe: 1. muss man gut absichern, ob es auch wirklich welche sind. Die sind nämlich wirklich selten geworden und werden eigentlich nur noch per Wildfänge aus Asien eingeschleppt (war bei mir so). 2. ist das Mittel der Wahl nicht Nematol (da schlecht verträglich und auch nicht so wirksam), sondern Levamisol. Das stammt eigentlich aus der Rinderhaltung, wo es mit dem Futter verabreicht wird. Man löst 5 mg reinen Wirkstoff auf 1 Liter Aquarienwasser und lässt es 24 Stunden "einwirken". Ein bisschen "tricky" ist die Darreichungsform: in einigen Präparaten, z.B. Concurat, ist Glukose enthalten, was eine Bakterienblüte hervorrufen kann. Es gibt aber auch Darreichungsformen, die auf Glukose verzichten. Aus aktuellem Anlass hat mein Tierarzt mir Levamisol bestellt... nun ist der Feiertag dazwischen und ich hoffe, dass meine Fische bis Dienstag durchhalten. @Maritar: für Dich kommen die Infos nun leider zu spät, und ein "nächstes Mal" wünsche ich Dir nicht. Hast Du denn den Befall in den Griff bekommen? Beste Grüße, Susanne
-
Textehexe
-
- Beiträge: 371
- Registriert: 11.09.2008 10:32
-
von maritar28365 » 30.09.2011 08:42
Hallo Susanne, lieben dank für die Infos! Ob ich es in den Griff bekommen habe wage ich noch nicht sicher zu sagen. Hat beim ersten mal ja auch ne weile gedauert bis man es erkennen konnte. ich hoffe es nun alelrdings. Was wäre denn wenn ich diese Viecher nun doch noch nicht mit nematol GANZ ausgerottet ahben sollte: Könnte ich bei einer nachbehandlung dann das Mittel deiner Wahl nehmen doer wäre das zu riskant und besser ich bleibe dann nun bei Nematol?? Damit habe ich allerdings so viele Fische verloren...und so viele musste ne zeit lang leiden,dass ich dachte sie würden den tag nicht überleben.....
Hoffe dass ich es nicht mehr brauche,aber nur im fall der Fälle......
-
maritar28365
-
- Beiträge: 891
- Registriert: 02.06.2011 23:00
- Wohnort: Dortmund
von Textehexe » 01.10.2011 09:23
Hallo Marita, leider bin ich ja auch nicht mehr als ein versierter Laie. Meine bisherige Erfahrung sagt, dass eine medikamentöse Behandlung bei Fischen immer als "das kleinere Übel" angesehen werden sollte: sprich, wenn die Überlebenschancen mit Medi besser sind als ohne (was gar nicht automatisch der Fall ist), sollte man behandeln. Die Chance, dass Fische an der Belastung der Behandlung sterben, gehe ich in solchen Fällen ein - das sind ja meist so geschwächte Tiere, dass die einen weiteren Krankheitsverlauf eh nicht überlebt hätten. Bei einer Änderung des Wirkstoffes würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass der alte Wirkstoff wirklich zu 100 % aus dem Becken verschwunden ist. Also mehrere große Wasserwechsel über eine Woche verteilt (viele filtern auch über Aktivkohle, aber ich mache einfach frisches Wasser rein). Wenn ich danach den Eindruck habe, die Fische leiden noch unter der Krankheit / dem Parasit, würde ich erneut bzw. mit einem anderen Mittel medikamentieren. Gönnt man den Fischen da eine "Erholungspause", gönnt man sie ja auch dem Erreger / dem Parasit. Letztendlich ist es aber immer eine Ermessensfrage. Ich bekomme am Dienstag (blöder Feiertag!) das Mittel von meinem Tierarzt und werde dann auch gleich behandeln. Ich kann ja mal berichten, was passiert... Beste Grüße, Susanne
-
Textehexe
-
- Beiträge: 371
- Registriert: 11.09.2008 10:32
-
von maritar28365 » 01.10.2011 12:25
Wäre echt total klasse wenn du danna uch einen thread eröffnen und berichten würdest. Denke das hilft nicht nur uns sondern vielen anderen auch, falls sie auch einmal vor diesem Problem stehen sollten. Bisher scheinen diese Blöden Parasiten hier weg zu sein, aber ich offe dass der Schein nicht trügt. Vielleicht weiß ja jemand wann man die Würmer wieder sehen müsste nach der Behandlung, wenn se doch noch nicht ganz ausgerotten sein sollten!? Ich stze jeden Tag lange vor den Aquarien und konzentriere mich vor allem auf den Zustand des Afters (wie blöde sich das anhört....) damit es mir nicht entgeht falls da ein Fräßkopfwurm rausgucken sollte. Bisher alles super. Möchte mich aber noch nicht zu früh freuen und warte auch noch mit evtl. Neubesatz. Das Risiko st mir einfach zu groß.
Drücke dir ganz fest die Daumen, Susanne! Und werde deinen bericht mit interesse verfolgen. ich habe schon etliche Wasserwechsel gemacht bei mir UND auch ca. eine Woche lang zusätzlich über kohle gefiltert. Einfach zur Sicherheit. Nun hoffe ich dass ich keine weitere Behandlung vornehmen muss.
-
maritar28365
-
- Beiträge: 891
- Registriert: 02.06.2011 23:00
- Wohnort: Dortmund
Ähnliche Themen
Zurück zu Krankheiten
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: friemar und 10 Gäste
|