| |
Keilfleckbärbling (Trigonostigma heteromorpha)
Name: Keilfleckbärbling (Trigonostigma
heteromorpha)
Familie: Karpfenartige (Cyprinidae)
Herkunft: Thailand, Sumatra - Asien
pH-Wert: 6,5 - 7
Temperatur: 20 - 28° C
Länge: ca. 4,5 cm
Besatz: Schwarmfisch (ab 10 Tieren)
Der Keilfleckbärbling ist ein typischer Anfängerfisch, der relativ einfach zu
pflegen ist. Das Wasser sollte leicht sauer und weich sein. Die Wirkung dieser
Fischart kann man erst in einem großen Schwarm beobachten (ab ca. 30 Tieren).
Bei vergesellschafteten größeren Fischen (z.B. Skalaren) versammeln sich alle
Tiere dann in einer Ecke und suchen in der großen Gruppe Schutz.
Keilfleckbärblinge sind wahre "Fressmaschinen", sie nehmen alles was kommt.
Deshalb ist hier sparsame Fütterung angesagt. Trockenfutter, Lebendfutter,
Granulat, Tabletten, Frostfutter sollte abwechselnd gereicht werden. Bei jungen
Keilfleckbarben wird empfohlen 2 bis 3 mal am Tag kleinste Portionen zu füttern,
da die Fische sonst klein bleiben und verkümmern.
Die Fütterung beeinflusst die Färbung nachhaltig.
Nachzuchten gelingen im Gesellschaftsbecken nicht, auch im Artbecken äußerst
selten, da die Eltern Laichräuber sind.
Für eine erfolgreiche Zucht braucht man ein harmonisierendes Paar in einem
kleinen Becken mit einer Pflanze. PH 6, KH und GH 0-1. Am besten funktioniert
Osmosewasser oder noch besser Wasser aus der Torfkanone.
Das Weibchen wird durch Becken vom Männchen verfolgt bis eine geeignete
Laichstelle gefunden ist. Dann dreht sich das Weibchen mit dem Bauch an die
Unterseite eines Blattes und das Männchen umschlingt es mit der Schwanzflosse.
Es erfolgen erst mehrere Schein-Laichvorgänge, bis die Eier abgegeben werden.
Ein Paar kann 50 Eier legen. Ist der Laichvorgang beendet, sollten die Eltern
entfernt werden und der Laich sorgfältig auf Verpilzungen geprüft werden. Nach
ca. 36h sollten die Jungen schlüpfen, diese mit Artemia o. ä. aufziehen.
Generell empfiehlt es sich diesen Fisch bei torfhaltigem Wasser zu halten.
Für entsprechendes Wohlbefinden sind großzügige TWW wichtig. Es können ruhig 2
mal die Woche 50% sein.
Da dieser Fisch sehr schwimmfreudig ist, wäre es gut auf weitere Schwarmfische
in der Beckenmitte zu verzichten. Stattdessen eher die Schwarmgröße erhöhen.
Dieser Artikel wurde verfasst von "naturefighter"
Zurück zur Übersicht
|
|