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Kakaduzwergbuntbarsch (Apistogramma cacatuoides)
Name: Kakaduzwergbuntbarsch (Apistogramma cacatuoides)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Gattung: Apistogramma
Herkunft: Südamerika
pH-Wert: 6 - 7,5
Temperatur: 25°-28°
Gesamthärte: bis ca.15°
Karbonathärte: unter 10°
Länge: Männchen ca. 10 cm, Weibchen ca.6cm
Besatz: Haremsbildung, in kleinen Becken besser als Paar
Beckenmindestgröße: mindestens 80cm Kantenlänge (112L)
Bevorzugter Beckenbereich: unten/mitte
Geschlechtsunterschied:
Männchen sind größer und farbiger. Die Rücken, After und Brustflossen sind beim
Männchen länger als beim Weibchen. Ebenso hat das Männchen die ersten
Flossenstrahlen der Dorsale (Rückenflosse) verlängert. Weibchen sind meist im
grau/gelben Ton. Wenn sie Brut hat ist das Weibchen quickegelb.
Fütterung:
Die Kakadus sind karnivore. Sprich sie fressen hautsächlich fleischige Kost.
Dementsprechend sollten sie hauptsächlich mit Frost und Lebendfutter gefüttert
werden.
Beckeneinrichtung:
Wichtig ist, dass für die Weibchen mehrere Höhlen vorhanden sind. Steine, Laub,
Wurzeln und Pflanzen lieben sie, und verstecken sich dort auch gerne. Als
Bodengrund eignet sich Sand am besten, da sie diesen auch nach fressbaren
durchsuchen können. Das Becken sollte gut strukturiert sein, damit die Weibchen
ihre Unterreviere abstecken können. Diese sollten ca. 40x30cm betragen. Drunter
könnten die Weibchen sich untereinander nicht aus dem Weg gehen, und somit
könnte es Kämpfe unter den Weibchen geben. Meist wird dann das schwächere
Weibchen unterdrückt.
Man sollte erkennbare Linien setzen, z.B. durch eine Wurzel in der Mitte des
Beckens oder hervorstehender Bepflanzung.
Vergesellschaftung:
Möglich mit Salmlern, Bärblingen und allen Welsen. Die Beckengröße ist natürlich
auch hier zu beachten. Das Männchen beansprucht meist das ganze Becken als sein
Revier, daher sollte man auch nicht mehrere Arten an Zwergbuntbarschen in einem
Becken unter 300L halten.
Zucht:
Die „Kakadus“ sind Höhlenbrüter. Das Weibchen kümmert sich alleine um den
Nachwuchs. Ca 8-10 Tage nach Eiablage kommt die Mutter mit ihren Jungen aus dem
Versteck um die Jungen durchs Becken zu führen. Ab dann sollten die Jungen
zugefüttert werden. Dies kann man anfangs mit Pantoffeltierchen, Mikrowürmchen
oder Liquifry NO1 machen. Ein paar Tage später wenn sie etwas gewachsen sind
gibt es dann Artemianauplien.
Wichtig ist das man die Jungen bei der Mutter lässt, bis sie kein Interesse mehr
an ihnen zeigt. Dies fördert das Brutpflegeverhalten, so dass auch die Jungen
diese später einbehalten werden. Leider gibt es viele Aquarianer die die Jungen
absaugen und separat aufziehen. Dies hat zur Folge dass sie die Brutpflege nicht
erlernen und somit später sich nicht um ihre Jungen kümmern oder sogar fressen.
Wichtige Anmerkung:
Dies ist eine Apistogramma Art, die auch mit leicht alkalischen und mittelhartem
Wasser klar kommt.
Es gibt verschiedene Zuchtformen, wie z.B.
Wildform: nur ganz leichte Färbungen
Doppelrot: Rückenflosse und Schwanzflosse sind rot-schwarz gemustert.
Dreifachrot: Rücken; Schwanz und Afterflosse sind rot-schwarz gemustert
Orange Flash: Orange Rücken; Schwanz; Afterflosse
Albino: heller Körper mit leichter Musterung und roten Augen
Dieser Artikel wurde verfasst von "Kleine-Maultierfarm"
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