Killifisch - und nu?

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Killifisch - und nu?

Beitragvon black-avenger » 21.10.2011 18:33

Ahoi,

an der ein oder anderen Stelle hab ich es ja schonmal erwähnt - vor 2 Monaten oder so habe ich mir beim Kauf von Amanogarnelen einen Winzling mit eingeschleppt. Stecknadelkopfgroß vielleicht, so klein, dass ich ihn erst nach 3 oder 4 Tagen überhaupt mal im Becken gesehen hab.

Mir war noch im Kopf, dass im Becken mit den Amanos junge Bitterlinge schwammen die sich der Händler mit Muscheln eingeschleppt hatte. Also gut dachte ich... Bitterling. Ziehste ihn groß, Wasser passt halbwegs für die und gibste dann nach dem Winter ab.

Der kleine Fisch entwickelt sich prima bislang, wächst und gedeiht. Einziges Problem - bin mir fast zu 100% sicher dass es KEIN Bitterling ist. Was mir schon von Anfang an aufgefallen war sind die Augen. Die leuchten dermaßen Krass blau, einfach wunder, wunderschön.

Mehr und mehr seh ich auch an den Flossen dass es unmöglich ein Bitterling sein kann. Der hat unten am Bauch eine extrem lange und flache, oben am Rücken sehr weit hinten was sehr kleines und schmales.
Nach etwas google - ein Killifisch, ein Leuchtauge.

Jetzt die Frage, der schwimmt aktuell in einem Becken mit 10 Keilflecken, 3 Guppen und Zwerg sowie Amanogarnelen.
Wasss ist:

GH 18
KH 13
pH 7,schlagmichtot

Hat mir jemand einen Ratschlag ob ich das Tier hier ohne ihm zu schaden vollends großziehen und dann abgeben kann, oder sofort raus. (Nur wohin?) Kenne niemanden mit Killis und für einen Versand mit Tierkurrier o.Ä. scheint er mir dann doch noch etwas zu klein.

Grüße
Thomas
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Killifisch - und nu?

Beitragvon adv » 21.10.2011 18:33


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Re: Killifisch - und nu?

Beitragvon mausilibaer » 21.10.2011 18:45

Hi,

ich setze mich jetzt mal einem Sturm der Entrüstung aus wenn ich behaupte, daß du den Killi einfach großziehen und behalten sollst.

Habe mittlerweilen schon öfters aus verschiedenen Gründen Einzelfische halten müssen, bei denen es heißt "Gute Güte, die brauchen mindestens noch 3500 Artgenossen um sich wohl zu fühlen" und es war bzw. ist ihnen vollkommen scheißegal. Ich behaupte mal, daß da einfach viel zu viel Gedönst gemacht wird, ähnlich wie der Sandbodenpflicht bei der Panzerwelshaltung. Bei einigen Fischen, die alleine gehalten wurden bis endlich ein paar Kumpels aufzutreiben waren, konnte ich keinerlei Verhaltensänderung feststellen.
Gruß aus München

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Re: Killifisch - und nu?

Beitragvon Mudskipper » 21.10.2011 19:52

mausilibaer hat geschrieben:Hi,

ich setze mich jetzt mal einem Sturm der Entrüstung aus wenn ich behaupte, daß du den Killi einfach großziehen und behalten sollst.

Habe mittlerweilen schon öfters aus verschiedenen Gründen Einzelfische halten müssen, bei denen es heißt "Gute Güte, die brauchen mindestens noch 3500 Artgenossen um sich wohl zu fühlen" und es war bzw. ist ihnen vollkommen scheißegal.


Mensch,

die weinen unter Wasser, das sieht man nicht!!

:mrgreen:

Viele vergessen, das Fische schlicht und ergreifend funktionieren. In der Natur kann es auch mal vorkommen, das ein Fische ne Runde alleine unterwegs ist. Der "freut" sich dann auch nicht wenn er wieder Artgenossen trifft sondern ruft weitere Funktionen ab. Genau so ist es, wenn man so einen Fisch (selbst wenn er als "Schwarmfisch" im aquaristischen Sinne deklariert wird) alleine aufzieht und dann zu Artgenossen gibt.
Ich habe selbst vor einiger Zeit einen I.kerri hochgezogen, der halt im Moos eingeschleppt wurde - der hat bestimmt jeden Tag geweint und ich konnte es nicht erkennen...

lg
Bücher lesen tut nicht weh! Echt! Völlig insane!
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Re: Killifisch - und nu?

Beitragvon black-avenger » 22.10.2011 09:29

Naja, also der kleine schwimmt ständig mit den Keilflecken im Schwarm mit. "Anschluss" hat er somit wohl gefunden :mrgreen:

Vom Wasser her auch kein Problem? Nicht dass ich hier grob 'falsches' Wasser biete und den kleinen dadurch anfälliger für Krankheiten o.Ä. mache.

Aber immerhin schön, bin mal gespannt wie er voll entwickelt dann aussieht :)

Grüße
Thomas
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