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von Rene » 23.11.2011 14:26
Moin Moin!
Zur Zeit halte ich ein Pärchen Apistogramma Borelli opal in einem 80er Becken. Ich würde gerne entweder noch ein weiteres Paar bzw. 1/2 einsetzen oder die "normalen" Borelli.
Meine Frage nun: Ist das überhaupt vertretbar mehr als ein Pärchen einzusetzen bei dieser Kantenlänge? Also bei größeren Arten würde ich gar nicht erst fragen, aber da die Borelli ja eher klein bleiben und zudem, so meine Erfahrungen, sehr friedliche Genossen sind, hätte ich gerne mehr als nur ein Pärchen drin. Und falls das nun möglich ist, würde das mit den unterschiedlichen Borelli auch vertretbar sein? Also in Puntko Fortpflanzung und Zwischenartlicher Fortpflanzung? Oder sind diese Arten zu weit auseinander was das Genmaterial betrifft.
Gruß Rene
Grüße aus dem Emsland Rene
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von adv » 23.11.2011 14:26
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von Peffy » 23.11.2011 18:05
Rene hat geschrieben:Moin Moin!
Zur Zeit halte ich ein Pärchen Apistogramma Borelli opal in einem 80er Becken. Ich würde gerne entweder noch ein weiteres Paar bzw. 1/2 einsetzen oder die "normalen" Borelli.
Meine Frage nun: Ist das überhaupt vertretbar mehr als ein Pärchen einzusetzen bei dieser Kantenlänge? Also bei größeren Arten würde ich gar nicht erst fragen, aber da die Borelli ja eher klein bleiben und zudem, so meine Erfahrungen, sehr friedliche Genossen sind, hätte ich gerne mehr als nur ein Pärchen drin. Und falls das nun möglich ist, würde das mit den unterschiedlichen Borelli auch vertretbar sein? Also in Puntko Fortpflanzung und Zwischenartlicher Fortpflanzung? Oder sind diese Arten zu weit auseinander was das Genmaterial betrifft.
Gruß Rene
Hi Rene! Wie das mit der Größe aussieht, weiß ich nicht. Genetisch gesehen ist eine Art (also in deinem fall apistogramma borelli) immer dadurch gekennzeichnet, dass sie miteinander fortpflanzungsfähig ist. "opal" ist dabei eine spezielle zuchtform, bzw Rasse. Es ist also allein von der nomenklatur davon auszugehen, dass sie untereinander fortplanzungsfähig sind. Willst du das nicht, musst du dich wohl auf eine Rasse beschränken 
MfG Steffen
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von Z-Jörg » 23.11.2011 23:05
Ich finde 80l zu klein für zwei Paare.
Grüße Jörg
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
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von die Piddi » 23.11.2011 23:42
Hi, Z-Jörg hat geschrieben:Ich finde 80l zu klein für zwei Paare.
Nö. Ich habe 3 M./ 2 W. in einem 60x40x25 Becken - funktioniert wunderbar.
Liebe Grüße Piddi (Petra)
Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhles - der muss auch mit jedem A R S C H klar kommen
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von Rene » 24.11.2011 01:13
Hallo  ich hatte Biologie zwar nur als abdecker und nicht als lk aber ist es dann so, dass falls sich die verschiedenen Pärchen untereinander paaren, dass dann der nachwuchs so wird wie das elternteil mit dem stärkeren erbgut ? sorry hab von Bio keinen Plan  also entschuldigt das ich die fachtermini nicht kenne. ps: falls jemand frage zu Mathe, Physik oder Englisch hat, da hab ich Ahnung grüße und danke für eure Antworten Rene
Grüße aus dem Emsland Rene
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von fischolli » 24.11.2011 09:34
Moin Rene,
bei Hybriden wirst du normal Tiere haben, die jeweils wie die Eltern aussehen und teils Merkmale beider Eltern haben.
Aber tu der Aquaristik eien Gefallen und vermisch die nicht. ES ist hier im Norden kaum noch möglich reinrassige gelbe A. borellii zu bekommen, es werden nur noch Opal oder eben so ein Mischmasch angeboten. Nichts gegen die Opal, sind schöne Fische, aber dann nimm auch wieder Opal dazu.
Ich seh übrigens auch überhaupt kein Problem gerade bei A. borellii mehrere Tiere in einem 80er zu halten. Thema Gruppenhaltung wurde hier ja schon mehrfach diskutiert, diese Art ist mit am besten dafür geeignet.
Gruß
Olli____________________________________ http://www.B-A-R-S-C-H.netBremer Aquarien-Runde für Südamerikanische Cichliden und Harnischwelse
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von Rene » 24.11.2011 10:53
moin
da müssen wir norddeutschen ja Schon zwangshaft einer Meinung sein:-D danke für die Einschätzungen. dann werde ich es mit einer opal Gruppe versuchen. also eher 2/3 oder 3/4 oder 2/4 ?
Gruß Rene
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von Peffy » 24.11.2011 11:46
Rene hat geschrieben:Hallo  ich hatte Biologie zwar nur als abdecker und nicht als lk aber ist es dann so, dass falls sich die verschiedenen Pärchen untereinander paaren, dass dann der nachwuchs so wird wie das elternteil mit dem stärkeren erbgut ? sorry hab von Bio keinen Plan  also entschuldigt das ich die fachtermini nicht kenne. ps: falls jemand frage zu Mathe, Physik oder Englisch hat, da hab ich Ahnung grüße und danke für eure Antworten Rene
Aaaaaaaaalso Merkmale werden normal von Mutter und Vater je zur Hälfte übertragen. Diese nennt man Allele. Bekommt z.B. das Jungtier von einem Elter(nteil) die Farbe blau, von dem anderen die Farbe gelb, kann es je nach Spezies und Dominanz des Allels sein, dass das Kind gelb, blau, oder in irgendeinem Farbton dazwischen (also irgendein Grünton) ist. Sowas ist immer schwer vorherzusagen. Wenn der Vater z.B. von seinen Eltern Blau und Rot bekommen hat, die Mutter von ihren Eltern Gelb und Rot, kann es genau so sein, dass das Kind von beiden die (bei den Eltern) nicht durchgekommene Rote Farbe bekommt und somit Rot ist. So funktioniert das z.B. bei den "Endler-Guppys", die eigentlich keine reinrassigen sind, aber so aussehen... rezessive (Gegenteil von dominant) Allele können halt immer weiter vererbt werden, ohne aufzutreten, bis sie irgendwann zufällig (oder durch gezielte Züchtung) reinerbig (also zweimal das rezessive) vorkommen. Geug der Genetik....lass es einfach, wenn dir die Fische gefallen...wenn du in den Unterarten rummatschen willst, probiers aus, aber für gewöhnlich wird die Nachzucht eher hässlicher sein als die Eltern 
MfG Steffen
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von kai71 » 24.11.2011 16:56
Moin, ich hab auch noch was auf Lager.... Laut Mergus Chichliden-Atlas kommen beide Farbmorphen in der Natur gemeinsam an einem Fundort vor. Des Weiteren steht da, dass die Farbformen Opal "nur durch konsequente Selektion in Inzuchtstämmen stabil zu halten ist, da sonst, wie allen anderen Formen dieser Art, auch unter Ihren Nachkommen sämtliche bekannten Farbformen von Apistogramma Borelli erscheinen können." Vielleicht hilft das ja weiter.
Gruß Kai
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von FKS » 24.11.2011 17:57
kai71 hat geschrieben:Laut Mergus Chichliden-Atlas kommen beide Farbmorphen in der Natur gemeinsam an einem Fundort vor. Des Weiteren steht da, dass die Farbformen Opal "nur durch konsequente Selektion in Inzuchtstämmen stabil zu halten ist, da sonst, wie allen anderen Formen dieser Art, auch unter Ihren Nachkommen sämtliche bekannten Farbformen von Apistogramma Borelli erscheinen können."
das ist korrekt. Meine "opal" produzieren ca. 50% "normale" borellis. Und mit "Hybriden" hat das auch nix zu tun. Ich glaube eh nicht, dass es noch irgendwie "naturreine" borelli-Stämme in D gibt. Der Drops ist gelutscht. Wer nicht gerade einen borelli mit genaueren Angaben vom Züchter kauft, soll ruhig zusammen schmeißen wie er lustig ist...
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von Rene » 25.11.2011 00:19
Moin.
gut dann wäre das schonmal geklärt:-) danke für eure Meinungen und Antworten. Noch die Frage zur Verteilung von Männchen und Weibchen.
eher 2/3 oder 3/4 ?
Gruß Rene
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von Peffy » 26.11.2011 16:47
kai71 hat geschrieben:Moin, ich hab auch noch was auf Lager.... Laut Mergus Chichliden-Atlas kommen beide Farbmorphen in der Natur gemeinsam an einem Fundort vor. Des Weiteren steht da, dass die Farbformen Opal "nur durch konsequente Selektion in Inzuchtstämmen stabil zu halten ist, da sonst, wie allen anderen Formen dieser Art, auch unter Ihren Nachkommen sämtliche bekannten Farbformen von Apistogramma Borelli erscheinen können." Vielleicht hilft das ja weiter.
Gruß Kai
Hi Ihr! Irgendwie spricht das von Kai gesagte ja genau dafür, dass die im Handel vorkommenden Formen "naturrein" sind, da es sie anscheinend in der Natur in beiden Formen an gleichen Orten gibt. Also anscheinend kannst du sie auch in einem Becken halten, kriegst dann halt nur halt mal die einen, mal die anderen als Nachkommen... alles merkwürdig. Ich hätte auf ne Zuchtform getippt :/
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von FKS » 26.11.2011 16:52
Peffy hat geschrieben:dass die im Handel vorkommenden Formen "naturrein" sind
nein, sind sie nicht. Wenn du unter "naturrein" verstehst, dass in allen borellis das Blut eines Zwergbuntbarsches aus Südamerika fließt, hast du recht. Das war es dann aber auch schon...
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von Peffy » 26.11.2011 17:10
FKS hat geschrieben:Peffy hat geschrieben:dass die im Handel vorkommenden Formen "naturrein" sind
nein, sind sie nicht. Wenn du unter "naturrein" verstehst, dass in allen borellis das Blut eines Zwergbuntbarsches aus Südamerika fließt, hast du recht. Das war es dann aber auch schon...
Naja, ich dachte bei "naturrein" an einen variablen DNA-Stamm, der nicht am Ende einer Inzuchtlinie angelangt ist  Und wenn die Fische tatsächlich noch alle Variationen hervorbringen können, die in der Natur hervorzubringen sind, dann ist das schonmal ein gutes Zeichen gegen Inzucht, oder nicht?
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von FKS » 26.11.2011 17:18
Na, moment. Oben wird von "Farbmorphen" an einem Standort gesprochen. Das beträfe Tiere mit hohem Gelbanteil, und solche, die eher blau gefärbt sind. Der "opal" wurde aus den blauen Tiere gezüchtet. Alles die gleiche Art, aber verschiedene Varianten bzw. Farbmorphen. Ob sich gelbe und blaue Tiere idN knallhart mischen, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass nicht selten bei den "opal" mit normalen Tieren eingekreuzt wird... ob absichtlich oder nicht sei mal dahingestellt.
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