Ahoi,
ganz so will ich das erstmal nicht stehen lassen.
sachsensternchen hat geschrieben:AAAAlso. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Der helle Kies ist nicht mein Geschmack, wäre mir zu grell und so hell bleibt der auch nicht, aber okay, ist halt Geschmackssache. Die Fieschlies selber mögen es eigentlich auch lieber dunkler und die Pflanzen (von dennen es gern noch etwas mehr sein darf) kommen besser zur Geltung. Aber das Nur am Rande.
Dass es Fische generell lieber dunkel mögen ist so nicht richtig. Denen die jetzt drin sind ist das soweit ich es überblicke herzlich egal.
Das größere Problem für Corys sehe ich bei der Körnung des Kieses. Er sieht auf dem Foto recht groß und scharfkantig aus. Für die Corys absolut ungeeignet. Die mögen lieber Sand oder sehr feinkörnigen, abgerundeten Kies, da sie sich sonst ihre Barteln kaputt machen können. Also für mich fallen die bei dem Bodengrund aus.
Hält sich hartnäckig, aber der Zahn wurde mir hier auch schon gezogen. Der einzige Nachteil von gröberen Körnungen für Corys ist der, dass sie nicht mehr wirklich gut gründeln können. Kaputte Barteln hängen wohl viel mehr mit mangelnder Boden- und Beckenhygiene zusammen als von der Körnung. Demnach wäre kaputte Barteln durch den gröberen Kies kein Argument für mich.
Außerdem halte ich es für besser, sich auf eine Gruppe Lebendgebährender im Becken zu beschränken, aber auch das is sicher Geschmackssache. Aber ich denke, dieser Besatz wird eh nicht lange bleiben., Du wirst dich noch wundern, wie schnell die sich vermehren. Dem wirst du irgendwann nicht mehr Herre. Wohin dann mit den ganzen Kleinen? Ins Klo?

Wenn man das mal etwas abstrakter sieht wäre das das Totschlagargument gegen jegliche Arten Lebendgebärender und man sollte sie am besten überhaupt nicht mehr halten. Schwertträger und Guppys zusamen in einem Becken sind bei 180 Liter völlig in Ordnung. Mit dem Nachwuchs muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen.
Aber deshalb zu unterstellen, dass der aktuelle Besatz aufgrund dessen nicht lange bleiben wird halte ich für unangebracht. Solange Tim Spaß an der Sache und den Fischen hat ist alles palletti - unabhängig von der Reproduktionsrate.
Also mein Vorschlag: für eine Sorte Lebendgebährende entscheiden, einen schönen Schwarm Neons mit rein. Hexenwelse o.ä. für Beckengröße geeignete Art mit rein und das wars.
Wie gesagt - er kann sofern er möchte beide Arten Lebendgebärende behalten, spricht aus meiner Sicht nichts dagen. Da oben einzig mit der Reproduktionsrate gegen zwei Sorten Lebendgebärende argumentiert wurde, wäre für mich die nächste Frage, ob du ihm eine Halbierung des Bestandes empfohlen hättest sofern er nur eine Art Lebendgebärende, dafür mit doppelt so vielen Tieren, eingesetzt hätte? Ich glaube eher nicht

Ob er sich Neons antun muss oder will, soll er für sich selbst entscheiden. Ich hab Schwarmfische an und für sich sehr gern, allerdings bin ich zwischenzeitlich der Meinung, dass sie auch ein etwas spannendes Verhalten an den Tag legen dürfen.
Neonsalmler die ja mehr oder weniger als Schwarmfisch gehandelt werden, haben bei mir den Schwarmverband nur solange aufrecht erhalten wie ein potentieller Fressfeind im Becken war. Als der raus war wurde der Schwarm aufgelöst und die Fische standen wild verteilt einzeln im Becken und haben ihre kleinen Minireviere gebildet. Revierverteidigung war zwar auch ganz spannend, aber irgendwie hat mich das dann relativ schnell angeödet muss ich sagen. Es hat einfach nix mehr gleich gesehen und wurde für mich dann langweilig. Der rote Neon ist hinsichtlich Bewegung noch viel schlimmer. Sofern da nix entsprechendes mit im Becken schwimmt kanns dir bei dem passieren, dass er wirklich die ganze Zeit regungslos im Becken steht. Zwar wohl tw. im Schwarm - aber doch ziemlich ohne Bewegung.
Ich muss zugeben, dass ich mich bei den Beobachtungen der roten Neons nicht auf Beobachtungen eigener Becken stützen kann, sondern lediglich auf Beobachtungen bei Freunden & Bekannten die diese Fische pflegen. Auch hier ist erst Bewegung zu verzeichnen wenn sie mit potentiellen Fressfeinden zusammen gehalten werden. Skalare zum Beispiel.
Allerdings weiß ich nicht ob es so gut ist einen Fisch durch sowas zum 'interessanten Verhalten' zu zwingen.
Bei mir recht neu im Becken sind Keilfleckärblinge, Trigonostigma heteromorpha. Bislang bewegen die sich auch ohne potentiellem Feind im Becken recht geschlossen im Schwarm bis auf wenige Ausnahmen. Zudem scheinen mir die Tiere an sich bis jetzt auch deutlich bewegungsfreundlicher als der rote Neon und der Neonsalmler. Das sind jetzt meine Beobachtungen nach einer Woche. Deshalb alles unter Vorbehalt, vielleicht ändert sich das auch noch wenn sie mal länger bei mir sind.
Rotkopfsalmler könnten auch was für dich sein sofern du noch einen Schwarmfisch möchtest. Die sollen wohl auch wirklich im Schwarm unterwegs sein. Zum Schwimmverhalten kann ich allerdings überhaupt nichts sagen.
Grüße
Thomas