Moin,
@Chris
Also wenn ich mich nicht irre, sind die a. Agassizii revierbildende Buntbarsche, dabei können sie sehr ruppig werden wenn sie brüten. Grundsätzlich ist eine paarweise Haltung möglich, ob auch eine Haremshaltung in Frage kommt weiß ich nicht. Zusätzlich kann man auch bei entsprechender Beckengröße und gut strukturiertem Becken mit vielen Versteck Möglichkeiten/Höhlen andere Paare dazu setzen. Ob dies aber bei 240l schon möglich ist weiß ich nicht!
Ich hoffe ich konnte dir erstmal weiterhelfen und die Profis sollen mich verbessern falls nötig!
Ein ganzer Thread voll "weiss ich nicht", aber hauptsache, ich hab was geschreiben, auch wenn ich keine Ahnung habe von den Fischen.

Dann halt lieber die Finger still, und nein, du konntest nicht weiterhelfen.
@ Kai
Die immer wieder propagierte Haremshaltung geht in etwa 50% der Fälle in die Hose. In den meisten Fällen ist ein Weibchen das dominantere und das mobbt dann das andere so lange, bis es sich nur noch versteckt oder eingeht. Da die Apistogramma-Böcke sich druch sowas sehr wohl beeinflussen lassen, wird er bevorzugt mit dem dominanten Weibchen ablaichen und sich dann auch am Mobbing beteiligen. Insofern kann auch ein ansich großes Becken dann zu klein sein.
Wenn du noch keine ERfahrung mit Apistogramma hast, fang mit der Paarhaltung an. Die Alternative wäre eine richtige Gruppenhaltung, aber dafür solltest du erstmal etwas Erfahrung sammeln. Die Art, die du dir ausgesucht hast, ist ein sehr schöner Apistogramma, allerdings nicht gerade ein "Hartwasser"-Fan. Wobei das nicht überbewertet werden sollte. Wenn du nicht gerade "Flüssigbeton" aus der Leitung bekommst, ist gute Wasserqualität (regelmäßige grosse WW) wichtiger als der letzte Härtegrad.
Eine Vergesellschaftung mit einer weiteren Barschart kann, muß aber nicht gutgehen. Vor allem zwei Apistogramma-Arten in einem Becken hat oft Probleme gegeben. Wichtig ist, wenn du das probieren willst, eine sehr gute Strukturierung des Beckens. Also, viele gut abgegrenzte Bereich, in denen die Reviere bilden können und der "Feind" nicht ständig im Sichtbereich rumschwimmt. Hier kannst du mit Holz viel machen und natürlich mit entsrechenden Pflanzen. (hochwachsend, buschig)
Besser funktionierte bei mir immer eine Höhlenbrüter-Art (Apistogramma) mit einer Freilaicher-Art( Mikrogeophagus, Dicrossus oder Dorsigera)
Gruß