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Borellis Zwergbuntbarsch (Apistogramma borellii)
Name: Borellis Zwergbuntbarsch (Apistogramma borellii)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Geophaginae
Herkunft: Mato Grosso / Pantanal, La Plata Gebiet, Rio Paraguay
Temperatur: 20 - 30°C
pH-Wert: 5 - 7
Gesamthärte: < 10°
Karbonathärte: < 10°
Größe: M 6cm, W 4cm
Beckengröße: ab 60cm Kantenlänge, besser sind 80cm
Bevorzugter Beckenbereich: Boden / Mitte
Sozialverhalten: Paar- / Haremshaltung
Futter: carnivor, Frost-, Lebend-, Granulatfutter sowie Futtertabletten
Geschlechtsunterschied: M deutlich größer und bunter.
Vergesellschaftung: Sollte mit einem kleinem Schwarmfisch gehalten werden (z.B. Salmler).
Absolut friedlich gegenüber anderen Fischen.
Beckeneinrichtung:
A. borellii´s mögen dicht bepflanzte Aquarien mit ausreichend Versteck- und
Laichmöglichkeiten. Um den Tieren einen entsprechenden Lebensraum zu bieten,
kann man getrocknete Blätter, Wurzeln, Steine usw. ins Aquarium legen.
Zucht:
Die borellis sind Höhlenbrüter. Nach einer kurzen und unauffälligen Balz wird
bevorzugt in Höhlen mit engem Eingang abgelaicht. Falls das Männchen nicht durch
den Eingang passt, stört dies nicht, da die Spermien durch Flossenschlagen in die
Höhle transportiert werden.
Das Weibchen kümmert sich alleine um den Nachwuchs. Das Männchen verteidigt in
größeren Becken die Reviergrenzen, nimmt aber nicht aktiv an der Brutpflege
teil.
Ca 8-10 Tage nach Eiablage kommt die Mutter mit ihren Jungen aus dem Versteck um
die Jungen durchs Becken zu führen. Ab dann sollten die Jungen zugefüttert
werden. Dies kann man anfangs mit Pantoffeltierchen, Mikrowürmchen oder Liquifry
NO1 machen. Ein paar Tage später wenn sie etwas gewachsen sind gibt es dann
Artemianauplien.
Apistogramma wachsen relativ langsam. Die borellis sind unter den
Apistogramma-Arten neben A. cacatuoides die am einfachsten zu vermehrende Art.
Der Ansatz eines Männchens mit mehreren Weibchen ist möglich, allerdings muss
hierfür das Becken ausreichend groß sein, da die Weibchen die Reviere stark
gegen Artgenossen verteidigen.
Eine Trennung der Jungfische von der Mutter sollte frühestens erfolgen, wenn das
Interesse der Mutter spürbar nachlässt oder ein neues Gelege vorbereitet wird.
Sonstiges: A. borellii sind es gewohnt zu hungern, daher sollte man sparsam
füttern. Außerdem sollte regelmäßig ein Teilwasserwechsel erfolgen - die Fische
sind nitratempfindlich.
Dieser Artikel wurde verfasst von "naturefighter"
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