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Bitterlingsbarbe (Puntius titteya)

Name: Bitterlingsbarbe (Puntius titteya)

Familie: Cyprinidae (Karpfenfische)

Herkunft: Kelani- und Nilwala- Einzug auf Sri Lanka. Uferbereiche schattiger Bäche.

Temperatur: 23-27°C
pH-Wert: 6,0- 7,5
Gesamthärte: <15°
Karbonathärte: <10°
Größe: 5cm

Beckengröße: mind. 60cm, besser 80cm
bevorzugter Beckenbereich: mitte bis unten
Sozialverhalten: Gruppenfisch

Geschlechtsunterschied:
Die Männchen haben eine mehr oder weniger kräftige Rotfärbung. Die Weibchen sind vorwiegend braun gefärbt, die Bauchseite ist weiß.

Fütterung:
Puntius titteya sind omnivor, sprich sie fressen eigentlich alles. Es können Kleinkrebse wie Daphnien sein oder Mückenlarven, sie fressen aber auch pflanzliche Kost. Wichtig ist, dass das Futter nicht zu groß ist, da das Maul recht klein ist.

Beckeneinrichtung:
Das Becken sollte nicht zu hell und reich bepflanzt sein, mit Rückzugsmöglichkeiten für einzelne Tiere (die Männchen stecken sich zeitweise Reviere ab). Als Bodengrund ist Sand empfehlenswert, da die Tiere auch am Boden nach Futter suchen und damit ihre Barteln nicht verletzt werden.

Verhalten und Pflege:
Bitterlingsbarben sind keine ausgesprochenen Schwarmfische, eine kleine Gruppe mit Weibchenüberschuss ist ausreichend. Die Männchen sind untereinander etwas zänkisch, allerdings beschränkt sich dies auf Lateraldrohen (mit abspreizen der Flossen) und eventuellen verjagen der Konkurrenten.

Vergesellschaftung:
Ist mit vielen anderen Arten möglich. Die Bitterlingsbarben sind recht friedliche Fische. Ein Flossenzupfen, wie bei vielen anderen Barben ist nicht zu beobachten. Eine Vergesellschaftung mit Labyrinthern also sehr gut möglich.
Lediglich hektische Schwarmfische sollten nicht eingesetzt werden, da diese die Bitterlingsbarben verschrecken könnten.

Zucht:
Die Zucht ist recht einfach.
In nicht zu harten Wasser (KH 5°d, pH 6-7) gelingt die Nachzucht selbst im Gesellschaftsaquarium, wenn sie dort auch nicht sehr ergiebig ist. Der Nachwuchs wird im Allgemeinen in Ruhe gelassen bzw. nicht gefressen.
Ein Zuchtbecken sollte ein geeignetes Laichsubstrat, hier empfiehlt sich ein Wollquast, enthalten. Nach dem Balzspiel des Männchens (das Männchen umschwärmt das Weibchen heftig) heftet das Weibchen die Eier wie an einer Perlenkette aufgeknüpft an das Substrat.
Nach 1-2 Tagen schlüpfen die Jungfische und nach weiteren 2 Tagen schwimmen diese frei. Die Fütterung sollte mit Infusorien erfolgen.
 

 

Männchen
Weibchen



Dieser Artikel wurde verfasst von "Diddy"




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