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Aller Anfang ist schwer... Aber hier gibts Hilfe!
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von El-Al » 30.12.2011 23:28
Hallo, meine Tochter hat zu Weihnachten ein Aquarium geschenkt bekommen. Es ist ein 112l (80 x 35 x 45 cm) Fertigaquarium. Wir haben es gleich eingerichtet (Bodengrund, Deko - sprich Steine, Wurzel und wenige Zierelemente, Wasserpflanzen, Filter, Heizelement und Wasser mit Starterbakterien, Wasseraufbereitung, Pflanzendünger) und seitdem sind wir dabei es „einzufahren“. Ein paar Bücher haben wir uns auch besorgt, aber wir haben halt so gar keine Erfahrungen mit einem Aquarium. Wir haben zwar ein Zoogeschäft mit Schwerpunkt Aquarien in der Nähe, ich würde aber lieber erfahrene Nutzer bei ein paar Fragen um Rat fragen: - die wichtigste Frage ist die nach den Fischen. Die Wasserwerte derzeit sind:
- Wassertemperatur = 24°
- Karbonhärte = 10° dGH
- pH-Säuregehalt = 10
- Nitrit = 0,01 mg/l
- Nitrat = 5-10 mg/l (da waren wir uns mit der Farbskala nicht ganz sicher)
- Eisen = 0,15 mg/l
Meiner Tochter würden folgende Fische gefallen:
- roter Löwenkopf bzw. Rotkäppchenschleierschwanz
- Guppy (da hat sie aber Bedenken, weil die sich ja angeblich recht heftig vermehren)
- Pandapanzerwels bzw. Antennenwels
- Platy
- Siamesicher Schleierkampffisch (da sind aber die Bedenken, dass er nicht leicht mit anderen Fischen zu halten ist)
Ein Kollege, der auch ein Aquarium hat hätte uns noch eine Schmerle empfohlen, zur Schneckenbekämpfung und Siamensi zur Algenbekämpfung. Wir wollen am Anfang nicht allzu viele verschiedene Arten, höchstens 2-3, und wegen der Größe des Aquariums maximal 6-7 Fische. Und nachdem wir eben absolute Anfänger sind, sollten es Arten sein, die Anfängerfehler nicht zu leicht übel nehmen. Welche Arten würdet ihr denn empfehlen? Und was meint ihr, wie lange wir noch warten sollen, bis wir die ersten Fische einsetzen? Meine Tochter ist da etwas ungeduldig, sieht aber ein, dass sie den Fischen nicht schaden sollte. Es sollen auch nicht ungewollt viel mehr Fische werden. Kann man etwas gegen „unerwünschten Nachwuchs“ machen. Gibt es sowas wie die „Pille für den Fisch“  Und dann noch die Frage, ob wir zu den Fischen noch Schnecken (Apfelschnecke, Spike oder Raubschnecke bzw. Nadel-Kronenschnecke) und/oder Garnelen (kristallrote Bienengarnele, blaue Monster-Fächer-Handgarnele) einsetzen sollen/könne. Mein Kollege meint, dass Schnecken schnell zur Plage werden können und sowieso „von selbst“ kommen. Und bei den Garnelen haben wir Angst, dass sie evtl. von den Fischen gefressen werden und vielleicht etwas empfindlich sind. - Dann trau ich noch dem Filter nicht so recht, der beim Aquarium dabei war. Es war dieser hier http://www.aquamann.de/product_info.php ... r-650.html . Ich bin mir nicht sicher, ob er wirklich gut ist und ob ich ihn nicht besser durch einen besseren ersetzen soll. Und wie ist das, wenn ich jetzt einen neuen Filter einsetze, dann hat der ja noch keine Bakterien entwickelt. Kann man das noch machen, wenn schon Fische im Aquarium sind? Soll man den dann parallel zum „alten“ Filter eine Zeitlang laufen lassen?
Dann ist es bei diesem Filter so, dass dem ausströmenden Wasser Luft zugeführt wird. Die Luft-Menge kann man grob regulieren. Momentan ist es so, dass ein kontinuierlicher „Bläschen-Strom“ aus dem Filter kommt. Wie ist denn hier die Empfehlung? Ist es besser mehr oder weniger Luft einzuleiten? Auch mit der Strömung sind wir unsicher. Momentan ist der Durchlass des Filters auf Mittelstellung und die Wasserpflanzen mit den dünneren Blättern bewegen sich ein bisschen. Sollen wir das etwas herunter regeln? - Und dann noch eine letzte Frage: ich habe noch ein kleines gebrauchtes Aquarium als Quarantäne-Becken besorgt, damit ich Notfalls kranke Fische darin umzuquartieren. Aber nachdem man ja ein Aquarium erst einfahren soll, soll dann der Filter in diesen Aquarium parallel dazu immer laufen? Oder genügt es, im Fall der Fälle gebrauchtes Wasser von den großen Aquarium ins kleine umzufüllen und es dann erst in Betrieb zu nehmen.
Sorry, dass wir euch mit so vielen Fragen nerven. Aber wir wollen ja, dass sich die Tiere bei uns wohl fühlen und wir nichts falsch machen. Darum wären wir für ein paar Tipps sehr dankbar!
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El-Al
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von adv » 30.12.2011 23:28
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von Caustic » 31.12.2011 00:13
Hallo, Hallo!
Habt ihr den pH-Wert richtig gemessen? 10 ist ungewöhnlich hoch!
Für Goldfische wie den roten Löwenkopf und den Rotkäppchenschleierschwanz ist das Becken viel zu klein. Guppys vermehren sich in der Tat schnell, aber ihr könnt auch nur Männchen (ab 5) halten. Eine Gruppe Pandapanzerwelse (mindestens 10) wäre zusammen mit Guppys möglich. Auch einen einzelnen Antennenwels kann man halten. Ansonsten habt ihr eventuell das gleiche Problem wie bei den Guppys oder einen Männer-Krieg. Platys gingen auch, aber da ist es das gleiche Problem wie bei den Guppys. Der Kampffisch könnte mit Pandapanzerwelsen und Antennenwels alleine gehalten werden. Aber das ist deiner Tochter wahrscheinlich zu langweilig. Das mit den Schmerlen bitte lassen, wenn ihr Schnecken- und Algenprobleme habt, dann macht ihr was anderes falsch. Beispielsweise zu viel Futter. Für die meisten Fische dieser Art ist das Aquarium viel zu klein. Schnecken und Garnelen gehen bei allen genannten Fischen, außer dem Kampffisch. Wobei ich die Monsterfächergarnele nur in Artbecken halten würde.
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Caustic
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von El-Al » 31.12.2011 00:41
Hallo,
stimmt, ich habe den pH-Wert falsch abgeschrieben. Er ist "nur" 8, aber auch noch etwas hoch. Sollten wir dagegen was unternehmen oder genügt der normale Wasserwechsel? Meint ihr, wir könnten in einer guten Woche (Aquarium läuft dann knapp 2 Wochen) schon die ersten 2-3 Fische einsetzen? Oder lieber noch etwas warten? Auf Grund der Anrgeung würde ich jetzt zu 5 Guppy-Männchen, einen Antennenwels, 1-2 Bienengarnelen (sind die glücklicher, wenn sie Gesellschaft haben?) und 1-2 Schnecken tendieren. Ist das o.k. so oder gibt das Zoff zwischen den Guppy-Männchen? Oder macht es Sinn noch 1-2 Platy-Weibchen dazu zu tun? Oder können sich Guppys mit Platys paaren (sorry, wenn das eine dummer Frage ist, ich hab echt keine Ahnung).
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El-Al
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von Rene » 31.12.2011 03:13
moin
also der hohe PH wert kann auf die SauerstoffZugabe, die durch den Filter geschieht, kommen. Wenn Du diese einfach komplett abschaltest, ist weniger Sauerstoff im Wasser und der PH sinkt. Ein normales Aquarium pendelt sich sowieso immer, abhängig vom Leitungswasser, um 7 ein. Spätestens dann wenn der Besatz hinzukommt, da der ja Kohlenstoffdioxid produziert.
Bei den Garnelen ruhig 5 und mehr einsetzen.
5 Männliche Guppys gehen und nein diese werden sich auch nicht mit den Platys paaren.
Ihr könntet nach 2 Wochen schon anfangen zu besetzen, jedoch nicht alles auf einmal sondern in gewesen Abständen immer mal wieder eine Art zum Beispiel. Und sobald der erste Besatz drin ist, ab und zu den Nitrit Gehalt messen, zumal wenn beim beobachten der Fische ein auffälliges verhalten, nämlich das Nach-luft-schnappen, an der WasserOberfläche, zu erkennen ist. Dann viele Wasserwechsel um das Nitrit herauszubekommen. so das der wert immer unter Ca.0,3 ist. wenn drüber dann bis zu 80 oder 90 % des wassers wechseln oder halt eben so viel das der wert drunter liegt.
bitte entschuldige die groß - und Kleinschreibung, ich hab mit smartphone geschrieben und das will nie so wie ich.
Grüße aus dem Emsland Rene
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Rene
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von bierteufel » 31.12.2011 09:53
Hallo Wenn man erzieherisch auf diesem Weg ist: El-Al hat geschrieben:Meine Tochter ist da etwas ungeduldig, sieht aber ein, dass sie den Fischen nicht schaden sollte.
...dann empfinde ich solche "Ratschläge": Guppys vermehren sich in der Tat schnell, aber ihr könnt auch nur Männchen (ab 5) halten.
reichlich daneben! Denn mit für die Fische "passende" Haltung hat das nichts zu tun. "Das ist rein menschlich egoistische Haltung fürs Auge" Hallo EL-Al Mach Dir um die Wasserwerte keinen Kopf. Der Ansatz 2-3 Arten klingt für mich sehr sehr vernünftig. roter Löwenkopf bzw. Rotkäppchenschleierschwanz-> das Becken ist zu klein - zudem belese dich mal zu dem Thema "Stichwort Qualzuchten" Guppy (da hat sie aber Bedenken, weil die sich ja angeblich recht heftig vermehren) nur Männer halte ich für eine blöde Idee. Eventuell bei der Auswahl etwas mehr zeit lassen. Eventuell bischen durch das/ die Foren suchen. Vielleicht findest du einen Privaten Züchter mit einem tollen Endler-Guppy-Stamm. Die würdest du u.U. gut loswerden. GGf die Tiere umsonst als Futtertiere anbieten. Das ist auch durchaus natürlich und mußt du deiner Tochter nicht unbedingt krass auf die Nase binden. Pandapanzerwels bzw. Antennenwels Bei mehr als einem Antennenwels gibts auch Nachwuchsgefahr - oft noch schwieriger zu kontrollieren als bei den Guppys. Pandapanzerwels als 10er Gruppe macht gut was her. Da kommen die 24° auch ganz gut. Platy Da gilt im Prinzip das Selbe wie bei den Guppys. Siamesicher Schleierkampffisch (da sind aber die Bedenken, dass er nicht leicht mit anderen Fischen zu halten ist) Das würde ich am Anfang nicht machen. Das ist nicht ganz einfach, das Becken ist recht groß. Was kann man tun? Natürlich - mit der Rahmenbedingung nur 2-3 Arten - kannst du nicht viel Falsch machen. Die Chance auf Nachwuchs ist natürlich auch reizvoll und eventuell eien zusäztzliche Motivation für die Tochter Langzeitinteresse zu wecken. Dann wäre eine Art Lebendgebährende sicherlich eine gute Wahl. Ich würde mir das trotzdem behutsam aussuchen und nicht die erstbesten Guppys aus dem Laden holen - in vielen Läden sind eben kaum mehr als die Massenware zu finden - nicht schlimm aber bei Nachwuchs auch kaum weiter zu vermitteln. Am Boden steht dir fast alles frei. Sollte Euch ein "anderer Harnischwels" anlächeln, so lass Ihn Dir reservieren und hake nochmal nach - die Harnischwelse sind in der Haltung selten schwierig aber haben häufig kleine "Macken" - hohe Temperaturbedarf, werden sehr sehr groß, zerlegen Pflanzen.... Wenn die Lebvendgebährenden umschifft werden könnte man auch einen Schwarm ins Becken bringen, irgendwelche Rabauken - Zebrabbärblinge, Keilfleckbärblinge, Kaisersalmler (wohl auch reale Nachwuchschancen) . Wenn du 1-2 Bodenbewohner hast und einen Schwarm kannst du immernoch das Ganze erst stabilisieren lassen und dann immernoch von privat Lebendgebährende holen. Gruß Arne
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von Denise83 » 31.12.2011 10:55
Hallo Arne! Sag, was findest du an "nur Guppy-Männchen" blöd? Hast du da schlechte Erfahrungen gemacht? Hallo El-Al, Der siamesische Kampffisch ist anderen Fischen gegenüber meist friedlich (außer, er verwechselt sie wohl mit männlichen Artgenossen  ). Das Problem ist nicht, dass er die anderen Fische stresst- sondern umgekehrt, die anderen Fische stressen ihn. Die Kerlchen sind recht stressanfällig und das kann die Lebenserwartung schonmal arg verkürzen. Deshalb würd ich euch auch nicht zu dem schönen Fisch raten. Gruß, Denise
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von bierteufel » 31.12.2011 11:47
Hi Denise83 hat geschrieben:Sag, was findest du an "nur Guppy-Männchen" blöd? Hast du da schlechte Erfahrungen gemacht?
Zu Teil 1. Wenn man schon dabei ist das Kind etwas "erzieherisch" an diese Thema zu führen, dann ist eine reine Guppy Männer-WG nicht wirklich ehrlich. Und doof finde ich das auch. Ich finde auch Antennenwelse in "Einzelhaft" doof und nicht wünschenswert. Zu Teil 2.: Nein schlechte Erfahrungen hab ich nicht gemacht. Ich habe garkeine Erfahrung - aber die brauche ich nicht um zu erkennen, daß das in der Natur so kaum funktionieren kann  . Deshalb finde ich das zur reinen Haltung (Zucht mit Selektion ist ein ganz andere Baustelle) nicht wünschenswert. Gruß Arne
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von El-Al » 31.12.2011 14:46
Hallo, erst mal ganz herzliche Dank für eure Tipps, ich bin sehr froh, dass ich mich hier angemeldet habe. Wir werden jetzt erst mal die Luftzufuhr beim Filter stark reduzieren bzw. kappen und messen dann nochmal den pH-Wert. Die Luftbläschen gehen momentan direkt an einer Mbuna vorbei und dort and die Wurzeln der angebundenen Anubias und ich frag mich, ob das jetzt eher gut oder schlecht für die Pflanzen ist. Dann werden wir auch etwas mehr Garnelen einsetzen. Ist es da besser, bei einer Art zu bleiben? Den roten Löwenkopf / Rotkäppchenschleierschwanz haben wir bereits gestrichen, genauso wie den Schleierkampffisch. Die wurden einfach nur auf Grund der Fotos ausgesucht, ohne groß weiter zu überlegen. Ansonsten sind wir jetzt wegen der Fische etwas verunsichert. Gibt es irgendwelche Arten, die man in der Größe unseres Beckens halten kann und die sich nicht so sehr vermehren und wenn, dann "auf natürliche Weise" von den Aquariumsmitbewohnern dezimiert werden? Oder ich schau mich mal in der Gegend um, ob wir jemanden finden, der uns evtl. unerwünschten Nachwuchs abnimmt. Oder ist es vielleicht besser, Guppys mit Molly zusammen zu tun, weil ja angeblich (ich hab da gestern noch ein bisschen nachgelesen) der eventuelle Nachwuchs unfruchtbar ist. Wie machen ihr es denn? Wenn ich es jetzt richtig verstehe und man im Aquarium eine "natürliche" Geschlechterzusammensetzung einsetzt, dann müsste ja in jedem Aquarium die Population ziemlich rasch ansteigen. Ach ja, und meine Tochter ist mit 15 Jahren nicht mehr gar so klein und erzieherisch kann man in dem Alter eh nicht mehr viel machen 
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von Rene » 31.12.2011 15:40
Moin,
Um die Anubias mach dir mal gar keine Sorgen, die sind sehr robust und wachsen auch unter sehr schlechten Umständen. Allerdings benötigen Pflanzen CO2 um Photosynthese zu betreiben und zu wachsen. Deswegen ist es von Vorteil die Luftzufur abzuschalten. Eine Ausnahme besteht z.B. dann, wenn ihr Fische halten wollt, die in sehr Sauerstoffreichen Gewässern beheimatet sind, wie zum Beispiel viele L-Welse.
Zu deiner Angst mit der Vermehrung. Wenn ihr so große Sorgen wegen des Nachwuchses habt, dann verzichte doch auf Lebendgebärende, dadurch sinken die Chancen auf erfolgreiche Nachkommen deutlich.
Wie währe es denn mit Zwergfadenfischen? Wenn ihr ausreichend Strömung im Becken habt, dann haben diese große Schwierigkeiten ein Schaumnest zu bauen und somit Nachwuchs zu bekommen. Im übrigen werden die eigenen Nachkommen meist eh von den adulten Tieren gefressen.
Dann noch ein schöner Schwarm Rotköpfe hinzu und für Nachwuchs bestehen kaum bis gar keine Chancen.
Grüße aus dem Emsland Rene
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von Caustic » 31.12.2011 15:45
Hallo,
Antennenwelse sind aber beispielsweise Einzelgänger - und das auch in der Natur... Möchtest du dann lieber zwei Fische ins Aquarium setzen, die sich die ganze Zeit bekämpfen? Sicher nicht... Klar, nur Guppy-Männchen ist etwas unnatürlich, aber es spricht nichts dagegen. In freier Natur wird sicher auch nicht jeder Guppy zum Schuss kommen.
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von Martin Krüger » 31.12.2011 16:06
Hi, Caustic hat geschrieben:Hallo,
Antennenwelse sind aber beispielsweise Einzelgänger - und das auch in der Natur... Möchtest du dann lieber zwei Fische ins Aquarium setzen, die sich die ganze Zeit bekämpfen? Sicher nicht...
Ich werde das jetzt mal meinen 27 Ancistren im 500er sagen. Klar, nur Guppy-Männchen ist etwas unnatürlich, aber es spricht nichts dagegen. In freier Natur wird sicher auch nicht jeder Guppy zum Schuss kommen.
Ich finds immer wieder erstaunlich wie immer mit den Begriffen "Natur", "natürlich", "naturnah" oder "unnatürlich" argumentiert wird.
Jede hinreichend fortgeschrittene Aquaristik muss als Magie angesehen werden.
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von El-Al » 31.12.2011 16:08
Hallo,
die Idee mit den Zwergfadenfischen gefällt uns ganz gut. Wieviele (männl., weibl.) sollte man denn dann nehmen? Bei den Rotköpfen bin ich etwas verwirrt. Wenn ich die im Netz suche, kommen genau die Rotkäppchenschleierschwanz-Kois, die meine Tochter schon mal angeschaut hat. Wonach müsste ich denn da suchen, um die richtigen zu finden?
Könnte man da dann auch einen Antennenwels dazu gesellen? Und wie schaut es denn wegen den Antennenwels mit den Bodengrund aus? Momentan haben wir ein Kies-Sand-Gemisch drin, aber eher den Kies über den Sand. Sollten wir für den Wels dann noch etwas Sand auf den Kies geben?
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El-Al
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von bierteufel » 31.12.2011 16:50
Caustic hat geschrieben:Hallo,
Antennenwelse sind aber beispielsweise Einzelgänger - und das auch in der Natur... Möchtest du dann lieber zwei Fische ins Aquarium setzen, die sich die ganze Zeit bekämpfen? Sicher nicht... Klar, nur Guppy-Männchen ist etwas unnatürlich, aber es spricht nichts dagegen. In freier Natur wird sicher auch nicht jeder Guppy zum Schuss kommen.
Wie wäre es, wenn du einfach mal die Finger still hälst. Du hast ja sowas von keinen Schimmer.... erschreckend! So am Rand - die Antennenwelse von denen wir hier reden (Wahrscheinlichkeit 90+X%), gibt es in der freien Natur nicht, und hat es in der freien Natur nie gegeben. So und tue allen hier einen Gefallen und versuche dich nicht zu rechtfertigen. Schlimm genug, daß hier jeder meint schreiben zu müssen. Gruß Arne
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bierteufel
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von Caustic » 31.12.2011 17:19
Wo kommen Antennenwelse denn dann deiner Meinung nach her?
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von Rene » 31.12.2011 17:39
Moin tut mir Leid wenn ich mich da etwas unverständlich ausgedrückt habe. mit Rotköpfen meine ich Hemigrammus bleheri ( Rotkopfsalmler ). Das ist ein schöner Schwarmfisch, der auch mal wirklich etwas Schwarmverhalten an den Tag legt. Zu den Zwergfadenfischen: bei der Beckengröße 1 Pärchen. Es gibt ja zahlreiche Arten, Honigguramis etc. da wird wohl was dabei sein  Antennenwels geht auch, genauso wie Die Panzerwelse. Solange der Kies nicht zu grob ist haben die, speziell die Panzerwelse, damit kein Problem.
Grüße aus dem Emsland Rene
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