Hi,
JoKo hat geschrieben:... Einen winzig kleinen Sinn macht die Regel dann, wenn es um den machbaren Besatz geht, was die Belastung des Wassers durch die Fische betrifft. Dann gilt diese Regel für alles was ins Wasser sch...
"
SCHEISSEN" - das kann man hier hoffentlich noch ausschreiben.
Ich denke auch da hinkt diese Regel enorm. Da einem am Anfang jedes Maß fehlt, ist sie schon sehr hilfreich, um einem Anfänger grob vor Augen zu führen, wieviele Guppys er in sein erstes Becken setzen kann. Aber verallgemeinern sollte man es auch bei der Wasserbelastung nicht, da die Menge der Ausscheidungen oder Stoffwechseldurchsatz ja nicht wirklich mit der aufsummierten Länge der Fische korreliert.
Wenn man in erster Näherung zb die Masse des Fisches (bzw. die dritte Potenz seiner Länge) nimmt, kommt man der ganzen Sache schon etwas näher. Zumindest kommt die Rechnung den Zusammenhängen in den Dimensionen näher. Ist interessant zu sehen, wo da beispielsweise ein riesiges Becken, mit einer Hand voll dicker Barsche und eine total "überbesetzte" Guppypfütze liegen.
Naja und man kann sich genauso noch Gedanken darüber machen, ob es wirklich sinnvoll ist, das ganze bloß auf das reine Wasservolumen zu beziehen. Da für die Filterwirkung eigentlich die Grenzflächen das wirklich interessante sind...
Grüße,
Andy