EINLAUFPHASE

Aller Anfang ist schwer... Aber hier gibts Hilfe!

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Beitragvon scubad » 31.03.2006 00:08

Yggdrasil hat geschrieben:Kann ich eigentlich voll bestätigen. Auch ich bin seit gut 30 Jahren Aquarianer. Eine "Einlaufphase" gibt es eigentlich kaum. Es sei denn man hat Fische die im Boden wühlen.
Warum sollte man nicht ein Aquarium an einem Tag voll einrichten (Bodengrund, Wasser, Pflanzen, Fische)?


Ich bin wie du seit 30 Jahren Aquarianer. Damals hatte ich mein erstes Aquarium und lebte in der DDR. In der DDR gab es nicht nur keine Bananen (außer vor Feiertagen oder "Wahlen"), sondern auch keinen Nitritpeak (Vielleicht im Intershop *ironie*?). Natürlich gab es den nicht, denn es gab keine Testsets, um Wasserwerte zu messen (zumindest nicht im Zoo-Laden). Biochemie hatte der Grundversorgung der Bevölkerung zu dienen und nicht irgendwelchen Freaks, die Fische nicht aßen, sondern ungenießbare (weil zum Essen zu kleine) Fische in Becken hielten.

Natürlich starben viele Fische. Dafür gab's das Klo. Oder den Mülleimer. (War'n ja auch nicht teuer, die Viecher.) Es gab aber viele Fische, die das überlebten. Es gab auch Fische, die 60 °C überlebten, wenn man vergaß, die Heizung auszuschalten (geregelte Heizungen waren damals/dort sehr teuer - zu teuer für einen Schüler). Doch sollte das heute tatsächlich noch ein Maßstab sein?

Tatsächlich können Fische - laut wissenschaftlichen Quellen - einige Tage einen Nitritwert von 1 - 2 mg/L tolerieren. Und tatsächlich gibt es einen Nitritpeak deutlich über 1 mg/L über mehrere Tage in der Einfahrphase. Den kann man messen. Und in der Zeit kann man auf Fische verzichten. Oder man schmeißt die Nitritopfer halt ins Klo.

Sorry, aber irgendwie bist du ebenso wie dein Vorposter entweder merkbefreit oder emotional verwahrlost – ist zumindest mein - natürlich völlig subjektiver - Eindruck. Wir haben halt nicht mehr 1976, sondern 2006, und im Internet mag sich zwar viel Mist befinden, aber ebenso findet man - wenn man mit den Grundfunktionen einer Suchmaschine vertraut und halbwegs intelligent ist - gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema.

Ja, ich weiß: Eine Internetsuche ist für Leute, dieWindows, den Internet Explorer und dann noch DE-Suchmaschinendomains in Kombination benutzen, nicht allzu ergiebig. Da bleibt der Horizont halt flach ...
scubad
 

Beitragvon adv » 31.03.2006 00:08


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Beitragvon Grassator » 31.03.2006 06:20

Parallax hat geschrieben:aber um an einer menge an fischen aus verschiedenen wässern die nieren zu untersuchen klingt evt etwas seltsam aber ich denke es ist besser als wenn ich mich mit dem regelverhalten eines differentialreglers beschäftige oder meinst net auch...

nix gegen das regelverhalte ja!! andere innteressiert das (nich hauen)

aber ich wusste gar ned das nitrit killer chemisch is weiß ned mehr wer das geschrieben hat dachte das währen bakterien inner nährlösung?!


scubad hat geschrieben:Ja, ich weiß: Eine Internetsuche ist für Leute, dieWindows, den Internet Explorer und dann noch DE-Suchmaschinendomains in Kombination benutzen, nicht allzu ergiebig. Da bleibt der Horizont halt flach ...


Danke für deine interpretation der windows benutzer find ich irgentwie ned so passend!! aber der satz spricht für sich :roll:

Die Summe des eingesetzten Know-hows beim Programmieren ist indirekt proportional zu der Zahl der für den Anwender verständlichen Funktionen.
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Beitragvon der_andy » 31.03.2006 09:22

scubad hat geschrieben:Ja, ich weiß: Eine Internetsuche ist für Leute, dieWindows, den Internet Explorer und dann noch DE-Suchmaschinendomains in Kombination benutzen, nicht allzu ergiebig. Da bleibt der Horizont halt flach ...


Hi,
zwar hat scubad irgendwo schon recht. Mit dem Wissen über Suchmethoden scheint es oft nicht sehr weit her zu sein.
Naja, aber nett ist anders. Der Schlüssel ist immer noch der Verstand und das Wissen des USers. Da ist es herzlich egal, vor welchem Browser oder Betriessystem er sitzt. Aber das eine oder andere Vorurteile haben wir ja alle. Die machen das Leben einfacher. :wink:

Zumal ich denke, das der "Horizont" bei Google nicht aufhören sollte. :wink:
Man findet einige Perlen in diesem Misthaufen von Netz. Aber wenn es tiefschürfender sein soll muss man auch mal andere Tools nutzen und anschließen seinen Hintern vom Rechner wegbewegen, um zur Fernleihtheke zu kommen. Vielleicht auch mal Normen durchblättern oder mit einem Bibliothekar oder einem Fachmann reden, die können auch öfters bei der Suche helfen...

Grüße,
Andy
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Beitragvon -kathy- » 31.03.2006 10:18

Hallo,

ich bin zwar noch totaler Neueinsteiger im Bezug AQ mit allem was dazu gehört. Aber ich habe mal eine allgemeine Frage zum Nitritpeak (Dauer, Heftigkeit, u.s.w.). Kann es sein, daß es einen Unterschied zwischen dem schönen aufbereiteten Leitungswasser, dem man ja viel Chemie zugesetzt hat, um wieder das zu sein was es mal war, und "stinknormalem" Brunnenwasser (unseres kommt zwischen Felsgestein aus 35m Tiefe) ? Ich könnte mir vorstellen, daß es für die zuständigen Bakterien viel schwieriger ist "in Gang zu kommen" wenn sie mit Wasser in Verbindung gebracht werden, welches mit irgendwelcher Chemie vollgepumpt ist. Mich würden mal eure Erfahrungen und Meinungen dazu interessieren.

Liebe Grüße

Katrin
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Beitragvon Lestard2000 » 31.03.2006 19:57

hallo Leute ,

Boh wenn ich gewusst hätte wie sich das hier entwickelt hätte ich es wohl sein lassen diesen Beitrag,und wie ich schon anmerkte benutze ich hauptsächlich Brunnenwasser und die Fische sind Barsche ( keine Salmler oder Neon etc.) da wird es so auch sein mit einer längeren E-phase.Ich musste heute bei einer Aquristik Firma was anliefern ,ich habe da nur gestaunt ohne ende ,die hatten da ein 7000 LIter Becken (der Wahnsinn ,da wog 1 scheibe alleine 430 kg) dieses besagte Becken wird nur mit regenwasser betrieben ,eine Pflanzen und Fischpracht die kann man gar nicht beschreiben.Nun habe ich vorhin irgentwo gelesen das Regenwasser schädlich sein soll dafür (Belastungen der Umwelt unsw.) und dieses besagte AQ ist das reinste Biotop seid nunmehr 5 Jahren wie die sagten.Was iss nun richtig ???Regenwasser ja oder nein ,Brunnenwasser ja oder nein ? iss doch ein hin und her ?Also ich bin bis jetzt immer gut gefahren mit dem Brunnenwasser ohne jegliches Fischsterben nicht mal 1 einziger (wie gesagt robuste Barsche) und wenn ihnen das Wasser nicht gut beommen würde ,dann frage ich mich warum sie eier ablegen und die jungen auch durchkommen ,bis auf den Teil der aufgefressen wird,ich fische sie nicht heraus und setze sie in einen Laichkasten,wahrscheinlich kommt jetzt der nächste und sagt ich bin ein xxx weil ich die jungen auffressen lasse ,das ist in der freien Natur ja auch nicht anders.

LG Micha
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Beitragvon Catweezle » 31.03.2006 20:12

Nu ja, damit musstest Du wohl rechnen :wink:

Was mich hier manchmal etwas stört ist der Ton mit dem hier umgegangen wird.

Jeder darf natürlich seine eigenen Meinung haben, wir sind ein freies Land !

Das einzige worum es für mich in diesem Forum geht, ist Informationen beschaffen und Erfahrungen ausstauschen. Was ich dann damit mache ist ganz allein mein Problem und das meiner Fische 8)

Es gibt doch soviele Faktoren, die das Wasser bestimmen, mal abgesehen davon was regional aus unseren Leitungen kommt, da macht es auch meiner Sicht Sinn eher länger zu warten als das Risiko des Fischsterbens einzugehen.

Genauso wie ich meinen Katzen niemals Wiskas geben würde, würde ich aber auch niemals jemanden verachten, der es trotzdem tut.

Ich hoffe einfach immer, dass jeder sich der Verantwortung bewusst ist, wenn man sich ein Tier nach Hause holt, egal ob Fisch, Hund oder Pferd :wink:
Grüße von Melanie
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Beitragvon naturefighter » 31.03.2006 20:15

Catweezle hat geschrieben:Was mich hier manchmal etwas stört ist der Ton mit dem hier umgegangen wird.


Was meinst du?
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Beitragvon Catweezle » 31.03.2006 20:20

Nu ja, ich will jetzt niemanden zitieren, aber auf der ersten Seite waren sowas ein paar Sachen wie "dämlich" und "die Erde ist eine Scheibe" :roll:

Find ich persönlich nicht so gut solche Aussagen, da schwingt halt so ein gewisser Unterton mit :|

Ich find das Problem bei Foren ist immer, dass man nur liest, da kann mal sich den "Ton" selber denken. Vielleicht versteh ich es dann auch nur falsch ... :oops:
Grüße von Melanie
Catweezle
 
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Beitragvon scubad » 31.03.2006 23:53

Grassator hat geschrieben:
scubad hat geschrieben:Ja, ich weiß: Eine Internetsuche ist für Leute, dieWindows, den Internet Explorer und dann noch DE-Suchmaschinendomains in Kombination benutzen, nicht allzu ergiebig. Da bleibt der Horizont halt flach ...


Danke für deine interpretation der windows benutzer find ich irgentwie ned so passend!! aber der satz spricht für sich :roll:


Sorry für den Rundumschlag, es gehören natürlich nicht alle in eine Tonne. Aber meine berufliche und private Erfahrung ist halt, dass ca. 90 % der Windows-Nutzer technisch desinteressiert sind, prinzipiell keine Bedienungsanleitungen lesen und demzufolge nicht einmal wissen, was eine Stringsuche ist. Also stellen sie in Foren Fragen, die sie mit einer intelligenten Suchmaschinenabfrage auf Dutzenden Webseiten erschöpfend und kompetent beantwortet bekämen, was weniger Zeit in Anspruch nehmen würde, als die Anmeldung im Forum und die Formulierung der Frage.

Zum Ausgangsthema 'Einlaufphase', um zum Thema zurückzukommen, findet sich natürlich auch viel Halbwissen im Web. Überflogen, das Überflogene halb verstanden und dann schlecht wiedergekäut. Aber schon der dritte Treffer einer großen Suchmaschine beschreibt den Ablauf sehr gut und fundiert, und in einem Umfang, den auch ein Anfänger sich noch antun kann, ohne überfordert zu sein, finde ich: http://www.deters-ing.de/Allgemeines/einfahren.htm

Dass die Verwendung von Brunnen- oder Regenwasser diese Abläufe wesentlich (!) verändern kann, erschließt sich mir nicht, aber ich bin offen für neue Gedankengänge.

Gruß
scubad
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Beitragvon Parallax » 03.04.2006 23:10

regenwasser ist im prinzip destilliertes wasser weil gesiedet (verdampft) und anschießen wieder kondensiert (von wolke zu flüssigkeit...).. regenwasser hat eine KH und GH von 0 und einen pH von exakt 7... und ist absolut rein.. so weit die theorie...

die praxis schaut a bissi anders aus.. in der atmosphäre sind partikes aus giften und anderen stoffen die vom reinen regenwasser aufgenommen werden und mit nach unten regnen... was bei uns unten ankommt hat meistens noch ne GH und KH von null... höchstens von 1 oder so.. pH ist in der regel auch 7 da zwar schwefel aufgenommen werden kann (schweflige säure, saurer regen) aber des nur in großstädten und meist im sommer nach längerer hitze vorkommen sollte... das nächste wäre noch kupfer von den dachrinnen.. allerdings hab ich das gestestet und ein anderer hier im forum auch und es ist zu mindest bei uns an der uni und bei mir zu hause kein kupfer nachweisbar...

im prinzip kann regenwasser also verwendet werden... in köln neben dem nächsten kohlekraftwerk, welches den himmel so verdunkelt das man selbst tags n licht braucht würd ichs evt auch net nehmen aber auf dörfern und kleinstädten die etwas vom nächsten riesenindustrie zentrum entfernt sind sollte das absolut kein problem sein...

so falls etz wieder wer kommt und sagt ich würde meinen unsinn nicht erklären.. ich habe keine lust dazu.. wenn es jemand wissen will warum dann nehmt ein buch über sauren regen oder sonst was oder fragt mich über pn...


mfg und hoffe geholfen zu haben..

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Beitragvon kent-tjorben » 04.04.2006 12:25

Mein Verkäufer sagt es Bräuchte wenn man Aufbereiter un so rein schüttet nur 48 stunden bis man die fische rein setzen kann :roll:
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Beitragvon Catweezle » 04.04.2006 13:15

Ich kann dazu nur sagen, trotz Wasseraufbereiter und Bakterien hatte ich nach ca. 10 Tagen einen Nitritpeak von 0,8 ... hilft also nur bedingt. Vielleicht geht es dadurch schneller, aber verhindern kann man den nicht :roll:
Grüße von Melanie
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Beitragvon egal » 04.04.2006 13:20

Catweezle hat geschrieben:Ich kann dazu nur sagen, trotz Wasseraufbereiter und Bakterien hatte ich nach ca. 10 Tagen einen Nitritpeak von 0,8 ... hilft also nur bedingt. Vielleicht geht es dadurch schneller, aber verhindern kann man den nicht :roll:


Vielleicht kann man ihn dadurch auch abschwächen.
Ich habe mit 2 Bakterien-Startern gearbeitet (nacheinander) und nach 2 Tagen 29 Fische rein.
Höchstwert war 0,4. Was aber mit einem Wasserwechsel gut in den Griff zu bekommen war.
Dann war er ein paar Tage bei 0,3 und jetzt fast 0,000000 :D

Also: es kann schon klappen.
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Beitragvon Catweezle » 04.04.2006 13:27

Nu ja, mir wär das zu riskant :|

Warum nicht warten? Mir schadet das jedenfalls nicht :wink:
Grüße von Melanie
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Beitragvon Parallax » 08.04.2006 15:47

hab grad a neue theorie.... es gab ja wie glaub ich bereits diskutiert früher kein nitrit (das heißt man hat nichts davon gewusst, aber es auch net sonderlich gemerkt...)... früher gabs auch sprudelsteine...

so NO2 ist bissi reaktiv und möchte sich eigentlich zu NO3 verbinden allerdings geht das nur über bakterien die das verstoffwechseln.. am aq fehlt der freie sauerstoff das die reaktion wie im labor von selbst ablaufen könnte... das man nun früher überall sprudelsteine hatte und somit auch eine überströmung von sauerstoff baut sich das nitrit zu nitrat ab... ganz von alleine... allerdings läuft dieser vorgang über mehrere tage und recht träge... das beduetet das ein sprudelstein ein gewisser puffer für nitrit ist... als lösung bei nitirtproblemen eher ungeeignet das bis die wirkung einsetzt schon in harten fällen alle fische tot sind... aber im prinzip würds funktionieren...

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