Eichenextrakt

Aller Anfang ist schwer... Aber hier gibts Hilfe!

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Eichenextrakt

Beitragvon Theo » 19.03.2006 22:28

Ist Eichenextrakt geeignet um hartnäkige Kalkränder zu entfernen?
Sofern ich es nur auf einen Schwamm träufle und nicht zuviel ins Wasser kommt? Dies wurde mir empfolen aber ich weiss nicht sorecht ob ich das glauben darf. :roll:
Theo
 

Eichenextrakt

Beitragvon adv » 19.03.2006 22:28


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Beitragvon Thomas77 » 20.03.2006 08:09

Huhu,

ja sicher, funktionieren tut das schon. Wo sind die Kalkränder denn? Prinzipiell geht fast alles, was irgendwie Säure ist. Zitronensäure, Salzsäure, Essig, Eichenextrakt.... Wenn die Ränder auf der Deko sind, dann würde ich die rausnehmen und mit irgendwas kostengünstigerem als Eichenextrakt behandeln. Es sei denn, du hast das Zeug sowieso zu Hause rumliegen. Danach ordentlich abspülen. Von Essig, Zitronensäure o.ä. sollte nicht unbedingt etwas ins Aquarium kommen. Wenn also die Kalkränder im Becken sind hilft wahrscheinlich eh nur Geduld und etwas zum kratzen oder beim nächsten Wasserwechsel diese Säureaktion starten.

MfG
Thomas
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Beitragvon Ralf Nelles » 20.03.2006 14:43

Hi,

ich hatte ein "Kalkproblem" auf ner Deko siehe http://www.aquaristik-live.de/ftopic5982.html . Damit gehts problemlos, wenn auch teurer wie haushaltsübliche Mittel. Aber Essig und/oder Zitronensäure im Becken war mir zu gefährlich.
Also außerhalb des Beckens kannste den Extrakt massiv anwenden, wenn du die Deko nachher gut abspülst und noch einen Tag klar wässerst bei Wasserwechseln. Im Becken wirst du es nur begrenzt anwenden können, und es verändert deine Wasserwerte. Laut hersteller ist das Mittel halt gut um deine Wasserhärte und dein PH zu verringern.

Grüße

Ralf
Ralf Nelles
 

Beitragvon naturefighter » 20.03.2006 14:45

Das einzige, was man sich damit holt ist eine Algenplage! Der PO4 Wert geht extrem hoch. Ich würde es aus Erfahrung nicht mehr machen. Besser ist eine Osmose Anlage!
naturefighter
 

Beitragvon Ralf Nelles » 20.03.2006 20:57

kannst du nicht pauschal sagen, ich denke es kommt auf den Hersteller an.

Es wäre ja kein Problem das auf Phosphat zu testen.

Ich zitiere hier mal jemanden der das getan hat und in der d.r.ta gepostet hat
Die schöne Diskussion ließ mich nicht ruhen. Ich ging zum Futterhaus und erstand für nur 6,99 DM eine Flasche mit 100 ml Eichenextrakt der Fa. Astra Aquaristik, trug sie in meinen Keller und analysierte sie. Dabei kam folgendes raus: Dichte 1,021 g/cm3 Leitfähigkeit bei 1000facher Verdünnung 545 µS/cm pH bei 1000facher Verdünnung 3,0 Phosphat nicht nachweisbar Nitrat nicht nachweisbar Chlorid Spuren Gerbsäure (mit Fe(III)chlorid) nicht nachweisbar! Sulfat (als CaSO4-Fällung) Hauptbestandteil! Titration auf pH 5 mit NaOH 1,28 Mol/l freieSäure Titration auf pH 7 0,1 Mol/l org. Säuren

Daraus resultiert: Bei diesem Produkt handelt es sich um eine 3%ige Schwefelsäure. Gerbsäure ist nicht nachweisbar. Andere organischen Substanzen sind möglicherweise enthalten. Nach der Dosierempfehlung wird nur ein Bruchteil der vorhandenen KH bei einer Dosierung neutralisiert.. Bemerkung: Gegen den behutsamen Gebrauch des Produkts ist nichts einzuwenden. Ich persönlich ziehe 3,6%ige Salzsäure vor. Damit habe ich 20 Jahre gute Erfahrung!


Grüße

Ralf
Ralf Nelles
 

Beitragvon Thomas77 » 21.03.2006 08:27

Huhu,

ob Phosphorsäure (schreibt man das eigentlich nach der Rechtschreibreform noch so? :lol: Fosfor.....) oder Schwelfelsäure ist prinzipiell wurscht, da beide Salze, also sowohl Phosphate oder Sulfate, Düngerstoffe sind und somit die oben genannten Algengeschichten auslösen können.

MfG
Thomas
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Beitragvon Ralf Nelles » 21.03.2006 10:06

Moin,

ja ne, is klar. Dann darfste nichts mehr an Säuren verwenden, oder wie?

Es geht nun mal nicht anders, sonst darfst du weder Kohlensäure, noch Huminsäure(Torf), noch anderes verwenden. Und schon gar kein leicht saures Wasser haben, weil das Ammonium auch den Pflanzenwuchs fördert. Solange das Wasser leicht sauer ist, wandelt es sich nicht in der Stickstoffverbindung zu Ammoniak und dann zu Nitrit zu Nitrat um ( was auch algenfördernd ist).

Tenor des Tests soll sein, das durch das Eichenextrakt, zumindest dieses Herstellers, nichts enthält, was auf einen plötzlichen Phosphatanstieg hindeutet :wink:

Also wenn damit behutsam umgegangen wird, genauso verwendet werden kann, wie jedes andre Mittel um die Härte zu verringern.

Grüße

Ralf
Ralf Nelles
 

 


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