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Aller Anfang ist schwer... Aber hier gibts Hilfe!
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von bambi09 » 01.09.2010 11:34
Hallöchen, eine Frage: wie macht ihr denn das, wenn ihr nur den Bodengrund im Becken reinigen wollt, ohne jedesmal einen Teilwasserwechsel dabei vorzunehmen? Ich kann mich beeilen, wie ich will, jedesmal zieht's mir mindestens 1/3 des Wassers raus  . Gibt's noch eine andere Lösung als die klassische "Mulmsauger-Ansaug"-Variante? Und wie kann ich absaugen, ohne ständig die Pflanzen zu entwurzeln? Danke schonmal. LG, bambi
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von adv » 01.09.2010 11:34
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von axel69 » 01.09.2010 11:44
Hallo Bambi,
wie groß ist denn dein Becken ? Also ich mache eh jede Woche einen Wasserwechsel von 20 - 30% und da passt das dann auch. Mulmsaugen mache ich nicht bei jedem WW, sondern nur so alle 2-3 Wochen und nur teilweise.
Grüße Axel
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von Dreamtem » 01.09.2010 12:02
Hallo Bambi, Du mußt den Boden definitiv nicht öfter reinigen als Wasser zu wechseln. Wie lange läuft dein Becken schon? Gerade am Anfang sollte man den Mulm nicht absaugen, da sich darin wichtige Bakterien befinden. Wenn die Pflanzen erstmal richtig angewachsen sind, entwurzeln sie auch nicht mehr. Kannst Du mal ein Bild von deinem Aquarium einstellen?
Gruß Martin
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von Tolan » 01.09.2010 15:55
Hi, wenn du den Bodengrund wirklich absaugen und dabei möglichst wenig TWW durchführen willst, solltest du evtl. einen Schlauch mit dünnerem Durchmesser nehmen. Da fließt entsprechend weniger Wasser durch. 
Beste Grüße
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von choize » 01.09.2010 16:17
Tolan hat geschrieben:Hi, wenn du den Bodengrund wirklich absaugen und dabei möglichst wenig TWW durchführen willst, solltest du evtl. einen Schlauch mit dünnerem Durchmesser nehmen. Da fließt entsprechend weniger Wasser durch. 
Jap, so habe ich es (eher unbewusst  ) auch gemacht. Der wöchentliche WW dauert zwar dadurch länger (wenn man so wie ich keinen dickeren Schlauch hat  ), aber zum spontanen Mulmabsaugen ist ein dünner Schlauch recht gut geeignet. mfg danny
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von bambi09 » 01.09.2010 17:08
So, anbei ein Bildchen von meinen Süßen. Es ist ein 112l-Becken und es läuft jetzt gut 4 Monate. Anfangs habe ich einen wöchentlichen TWW gemacht, bis der Laden meines Vertrauens gemeint hat, das wäre viel zu oft und es würde reichen, wenn ich das Wasser alle 3 Wochen wechsle (er hatte gar nicht so Unrecht, weil die Wasserwerte - speziell Nitrit - extrem schlecht waren). Das mit dem dünneren Schlauch hatte ich mir auch schon mal gedacht, aber beim F***napf haben sie mir abgeraten. Ich möchte den Boden zwischendurch mal absaugen, weil 1. doch einiges an "Fisch-Verdauungs-Würstl" daliegt und 2. meine Welse momentan ihre Tabs nicht mögen. Die zersetzen sich dann (die Tabs, nicht die Welse  ) Sieht halt nicht schön aus. Das Pflanzenproblem hätte sich mit dem dünneren Schlauch dann ja auch erledigt. Ich könnte ja viel gezielter absaugen. (Shit. Das mit dem Bild haut grad irgendwie net hin. Die Datei ist angeblich zu groß??!!! Ich versuch's nochmal und schick's dann nach.) LG, bambi
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von Kuri » 01.09.2010 22:48
Hey, also ein klinisch reines Becken wirste sowieso nicht bekommen ist auch nicht so sinnvoll oben wurde ja schon geschrieben warum. Evt. kommen die schlechten Nitritwerte davon, dass du den Mulm zu gründlich absaugst. Meine Empfehlung übertreibs einfach nur nicht  (auch nicht mit dem Futter) Gruß Kuri
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von MOOSKUGEL » 01.09.2010 23:16
Moin, bambi09 hat geschrieben:Anfangs habe ich einen wöchentlichen TWW gemacht, bis der Laden meines Vertrauens gemeint hat, das wäre viel zu oft und es würde reichen, wenn ich das Wasser alle 3 Wochen wechsle (er hatte gar nicht so Unrecht, weil die Wasserwerte - speziell Nitrit - extrem schlecht waren).
hmm, wie soll ich das jetzt verstehen? Bei wöchentlichen Wasserwechsel hattest du nachweisbar Nitrit, jetzt aller drei Wochen nicht mehr bambi09 hat geschrieben:Das mit dem dünneren Schlauch hatte ich mir auch schon mal gedacht, aber beim F***napf haben sie mir abgeraten.
Mit welcher Begründung Gruss Heiko
Die Anwendung von Intelligenz ist weit weniger anstrengend, als Sie vermuten.
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von die Piddi » 02.09.2010 00:42
Hi, im Anfängerleitfaden (den Du Dir durchaus mal zu Gemüte führen solltest), findest Du meinen aquaristischen Lieblingssatz: " Wenn der Filter das "Herz" eines Aquariums ist, so übernehmen regelmäßige Wasserwechsel die Funktion von "Leber und Nieren". Nachlässigkeiten beim Wasserwechsel oder zu geringe Mengen in zu großen Abständen gehören zu den häufigsten Ursachen für klassische Probleme beim Einstieg in die Aquaristik. Unabhängig von der Stärke des Fischbesatzes, der Bepflanzung und der Filterung haben sich Wasserwechsel-Intervalle von einmal wöchentlich ca. 50% des Beckeninhalts vielfach bewährt. Bei akutem Überbesatz, bestimmten Krankheiten, in "Problembecken" oder einer Nitrit-Anreicherung können auch 2-3x wöchentlich 30-70% Frischwasser (und mehr) durchaus sinnvoll sein" Wenn Du Mulm und andere "Reste" absaugen möchtest, ist ein Wasserwechsel - auch gerne mal ein größerer - fast nie verkehrt; jedoch sich im Laden beraten zu lassen fast immer 
Liebe Grüße Piddi (Petra)
Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhles - der muss auch mit jedem A R S C H klar kommen
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von chain » 02.09.2010 09:49
Hallo, die Piddi hat geschrieben:Unabhängig von der Stärke des Fischbesatzes, der Bepflanzung und der Filterung haben sich Wasserwechsel-Intervalle von einmal wöchentlich ca. 50% des Beckeninhalts vielfach bewährt. Bei akutem Überbesatz, bestimmten Krankheiten, in "Problembecken" oder einer Nitrit-Anreicherung können auch 2-3x wöchentlich 30-70% Frischwasser (und mehr) durchaus sinnvoll sein"
an der Stelle möchte ich noch ein Zitat von Bernd Kaufmann obendrauf packen: Dafür gibt es eine sehr einfache Regel: Je mehr und je häufiger, desto besser. Es gibt nie zu viel und nie zu oft Wasserwechsel.
bzw. auch gleich auf seine Seite verweisen, wo viele nützliche Infos, nicht nur zum Wasser wechseln, aufgeführt sind. Ich wechsle wöchentlich min. 50% in allen meinen Becken. Nach Lust, Laune und Zeit auch mehr. Das wird wahrscheinlich nicht der Hauptgrund, aber sicherlich ein eminenter Faktor für die Stabilität meiner Becken sein. Gruß Lars
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von FKS » 02.09.2010 09:59
Hi, chain hat geschrieben:an der Stelle möchte ich noch ein Zitat von Bernd Kaufmann obendrauf packen: Dafür gibt es eine sehr einfache Regel: Je mehr und je häufiger, desto besser. Es gibt nie zu viel und nie zu oft Wasserwechsel.
so pauschal nicht richtig, aber im klassischen Fall des stramm besetzten Gesellschaftbeckens wohl angebracht.
Gruß Frank es gibt keinen der Ahnung hat
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von chain » 02.09.2010 10:31
Hi,
in welchen Fällen denn nicht? Gibt es Arten die eher, hm ich nenn es mal salopp, "Altwasser" bevorzugen? Seitdem ich vor einem Jahr zum letzten Mal wirklich Algenprobleme hatte und diese o.g. Wasserwechselmenge bei mir etabliert habe, laufen meine Becken ohne Probleme. Algenprobleme kenne ich seitdem nicht mehr wirklich und meine Fische stehen gut. Wobei ich nun auch eher "Standardfische" pflege und nicht so spezielle Arten wie bspw. du oder andere hier im Forum.
Gruß Lars
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von bambi09 » 02.09.2010 10:36
@Mooskugel: Mein "Fischmann" hat gemeint, die Nitiritwerte würden sich erhöhen, wenn man ZU OFT einen TWW durchführt, weil das Gleichgewicht nicht mehr stimmt. Aber dann war das ja grottenfalsch. Wobei ich seinen Rat dann befolgt und das Wasser für 4 Wochen in Ruhe gelassen habe und die Werte anschließend gepasst haben. Seltsam, oder? Vom dünnen Schlauch wurde mir abgeraten, weil ich laut Berater sonst "den ganzen Tag damit beschäftigt wäre, bis ich mein Becken komplett abgesaugt" hätte. Den Anfängerleitfaden werde ich mir nochmals zu Gemüte führen. Ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn ich 3 Leute etwas frage, 3 unterschiedliche Antworten bekomme. Für einen Anfänger natürlich etwas verwirrend. Ein klinisch reines Becken möchte ich gar nicht haben. Dass das nicht förderlich sein kann, ist mir klar. Ich mache es jetzt einfach wie ihr und behalte den ursprünglichen wöchentlichen Turnus bei. Zuviel füttern is eh nicht. Im Gegenteil: ich hab schon manchmal Gewissensbisse, ob ich nicht zu wenig füttere, weil meine Süßen schon immer aufgeregt nach oben schwimmen, wenn ich mich dem Aq nähere. Aber es ist doch o.k., soviel zu geben, wie sie in ca. 2 Minuten auffuttern, oder? Und 1x wöchentlich einen Fastentag (außer die Babies). LG, bambi
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von FKS » 02.09.2010 10:41
Hi, chain hat geschrieben:in welchen Fällen denn nicht? Gibt es Arten die eher, hm ich nenn es mal salopp, "Altwasser" bevorzugen?
idR Fische aus sehr weich-sauren Gewässern. Große Wasserwechsel sind da meistens kontraproduktiv. Hier zB Betta coccina und Parosphromenus. Solche Tiere kannst du im worst case mit so was umlegen. Aber wie gesagt: das betrifft meistens auch nur Tiere weit weg vom "mainstream".
Gruß Frank es gibt keinen der Ahnung hat
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von chain » 02.09.2010 10:49
Hängt doch dann aber auch von der Qualität des Leitungswassers ab, oder? Wenn ich nun solche pH 5, 1°KH Fische mit alkalischem Betonwasser "beglücke", kann ich nachvollziehen, dass das suboptimal ist.
Meine Zwergbuntbarsche, Welse und Salmler fühlen sich bei unserem Leitungswasser mit KH 5°und pH 7 recht wohl beim Wasserwechsel. Aber wie gesagt, sind das nun auch nicht solche Spezialisten wie deine genannten Bettas, von denen ich nichts verstehe.
Gruß Lars
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