Unterschied Semandelbaumblätter, -rinde und Erlenzapfen

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Unterschied Semandelbaumblätter, -rinde und Erlenzapfen

Beitragvon Henny » 01.12.2011 03:35

Hallo liebe Leute,

ist Euch ein Unterschied in der Wirkung der o.a. Teile (sorry, mir will spontan kein besseres Wort einfallen) bekannt? Auf den Verpackungen steht bezüglich der Wirkungen aus meiner Sicht überall das Gleiche.

Die großen Blätter nutze ich für die Becken mit Harnischwelsen (die knabbern gerne an denen), die Erlenzapfen kommen in das ganz kleine Becken und die Seemandelbaumrinde liegt bei mir seit längerer Zeit blöd rum (hat ja mal Geld gekostet :( ).

Ist es von der Wirkung also wirklich wurscht, was davon man nutzt?

Warum warnt Dennerle auf den Verpackungen expizit vor einer Überdosierung? Was kann denn dabei Schlimmes passieren?
Selbst nach Einbringen der maximal empfohlenen Menge habe ich mit Tropfentest keine messbare Veränderung des PH-Wertes feststellen können.
Ist dieser Hinweis zur Sicherheit nur für die Leute gedacht, die meinen, gleich eine ganze Packung auf einmal reinwerfen zu wollen? Oder gibt es da noch einen tieferen Hintergrund, der sich mir noch nicht erschlossen hat?

Viele Grüße von Henny
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Unterschied Semandelbaumblätter, -rinde und Erlenzapfen

Beitragvon adv » 01.12.2011 03:35


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Re: Unterschied Semandelbaumblätter, -rinde und Erlenzapfen

Beitragvon Fallout » 01.12.2011 18:40

Moin

Warum warnt Dennerle auf den Verpackungen expizit vor einer Überdosierung?
Bitte ignorieren.
Was kann denn dabei Schlimmes passieren?
Nichts schlimmes. Man erhält Schwarzwasser oder etwas, das in die Richtung geht. Nicht alle Fische tolerieren solches Wasser. Extremes Schwarzwasser bei pH Werten von 4.0 oder niedriger vertragen sogar nur die wenigsten Fische.
Auf der anderen Seite muss man sich vor Augen führen, dass es sich um totes organisches Material handelt, das irgendwann zerfällt und das Wasser belastet. Auch das wird nicht von allen Fischen toleriert. Die Säuren, die das Material ans Wasser abgibt senken zwar den pH Wert, was einem Bakterenwachstum wiederum entgegenwirkt, aber das setzt ein niedriges Säurebindungsvermögen des Wassers voraus.
Selbst nach Einbringen der maximal empfohlenen Menge habe ich mit Tropfentest keine messbare Veränderung des PH-Wertes feststellen können.
Wegen deiner Karbonathärte.
Die großen Blätter nutze ich für die Becken mit Harnischwelsen (die knabbern gerne an denen), die Erlenzapfen kommen in das ganz kleine Becken und die Seemandelbaumrinde liegt bei mir seit längerer Zeit blöd rum (hat ja mal Geld gekostet :( ).
Mach doch einfach einen Spaziergang und such dir eine Erle oder eine Buche und sammle Erlenzapfen bzw. Buchenblätter. Die bewirken das gleiche und kosten garnichts.


Grüße
Niels
Fallout
 
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