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von raubfisch » 10.10.2011 21:08
Hallo geschätzte Forengemeinde, ich hatte mir überlegt diesen Thread hier aus folgenden Gründen aufzumachen: Vorab sei gesagt: Ich bin noch ein Anfänger auf dem Gebiet der gehobenen Aquaristik  Bin seid ca. 4 Monaten (inkl. Vorbereitung, Literaturwälzen etc.) dabei. Es macht aber jetzt schon einen Hölenspass und wie ich vermutet habe, bin ich mit dem AQ-Virus nach kurzer Zeit unheilbar infiziert  . Ich hatte bereits hier im Forum viel Hilfe und Tipps von euch erfahren können, wofür ich sehr dankbar bin. Ohne euch hier stünde man nicht einmal auf dem Schauch. Da bei so einem Greenhorn wie mir ja noch viele Fragen und Probleme mit der Zeit auftauche, nwollte ich einen Sammelthread aufmachen, um nicht für jede einzelne Frage immmer wieder einzelne Threads einzustellen. Selbstverständlich werde ich zuerst versuchen die Antworten auf meine Fragen über die Suchfunktion hier im Forum bzw. Tante Google mir herzuleiten bevor ich euch nerve  . Doch manchmal klappt das nicht zur vollsten Zurfriedenheit und dann hoffe ich auf eure Unterstützung und langjährige Erfahrung. Soviel dazu. Ich will hier nicht langweilen und lieber mein AQ vorstellen: AQ-Maße: 60x30x30 cm (54l) inkl. Abdeckung. Läuft seit knapp 2. Monaten Technik: Filter: Eheim 2211 (Außenfilter) Beleuchtung: 15 W T8 mit Reflektor (seid einer Woche ist die Dennerle Special Plant Röhre drin), Beleuchtungsdauer: z. Zt. von 9.00 - 13.00 und von 17.00 bis 22.00 (also 9 Std. insgesamt) wg. Algenproblemen Heizstab: 50 Watt CO2: Bio CO2 von Dennerle, Einwaschung über Flipper (läuft seid ca 3. Wochen) Wasserwerte: PH: 7,5 (Tröpfchentest) kH: 9 (Tröpfchentest) GH: 14 (Tröpfchentest) NO2: 0,0 (Tröpfchentest) NO3: 10-20 mg/l (Stäbchetest) CO2: i. M. ca. 25 mg/l (mit CO2-Düngung) Hier noch die Werte vom Wasserversorger: http://www.rheinenergie.com/media/porta ... inisch.pdfBesatz: 6 x Otocinlus 10 x Paracheirodon innesi Unten noch ein Foto von der Gesamtansicht. DSC_3270_klein.jpg Die erste Frage folgt auch zugleich 
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von adv » 10.10.2011 21:08
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von raubfisch » 10.10.2011 21:37
So liebe Freunde, nun kommts. Ich habe seit ca. 3-4 Wochen ein Algenproblem. Es fing ganz unscheiinbar an und wird von Tag zur Tag immer schlimmer. Nun habe ich natürlich hier im Forum etwas gestöbbert und weiss jetzt auch, dass es nichts aussergewöhnliches in der Anfangsphase ist. Ganz im Gegenteil tauchen diese sehr oft auf. Mein Problem liegt aber schon darin, dass ich die Algenart nicht genau bestimmen kann. Ist es nur eine? Oder sinds mehrere auf einmal? Deshalb weiss ich auch nicht wonach ich gezielt suchen soll. Hier ein paar Fotos: DSC_3071_klein.jpg DSC_3261_klein.jpg DSC_3076_klein.jpg DSC_3257_klein.jpg DSC_3264_klein.jpg DSC_3276_klein.jpg Ich hatte schon mal zu diesem Thema einen Thread im Bereich Pflanzen/Algen reingestellt, doch leider kam kein feedback  Deswegen versuche ich es hier nochmal, da es immer schlimmer wird!! Die Pflanzen weisen dunkel braune bis schwarze Verfärbungen auf. Vor allem die Anubia und das Neuseel. Gras sind masiv befallen. Des Weiteren hängen überall lange düne Fäden rum. Ich denke es handelt sich um Fadenalgen? Und dann noch diese grünen Punktalgen auf den Wurzeln Ein weiteres Problem ist, dass das AQ-Wasser etwas müffelt. Kennt ihr den Geruch, wenn man an so einem Fischstand vorbei läuft? So in etwa riecht es, in etwas abgeschwächter Form. Ist es normal? Wie soll ich da vorgehen?? ABwarten und dem AQ Zeit geben?? Oder handelt es sich um eine Algenart gegen die man etwas unternehmen muss?!? Ich weiss, dass Ruhe und Geduld die Tugend der Aquarianner sind, jedoch habe ich auch gelesen, dass es Algenarten gibt bei denen man direkt handeln sollte. Ich habe ja jetzt ca. 3-4 Wochen abgewartet. Ich habe aber das Gefühl es wird immer schlimmer. Habt ihr einen Rat für mich 
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von Fischstab » 10.10.2011 23:21
Erstmal ein herzliches Hallo zu dem Geruch: Wenn du damit meinst es riecht leicht nach Fisch, hast du vielleicht ein totes Tier im Becken. Ist aber auszuschließen wenn du deinen Besatz kennst und alles da ist... zu den Algen: Es sind auf jeden Fall mehrer Sorten, ich bin mir aber nicht sicher ob es sich bei den Fadenförmigen um Pinsel-, oder Fadenalgen handelt. Das Dunkle auf der Anubias sieht für mich irgendwie aus, als würde "ES" aus dem Blatt kommen?! Ich dachte erst es sind vielleicht Kieselalgen aber dazu wird sich bestimmt noch jemand mit mehr Algenerfahrung melden. Mit dem Licht ist es ja schonmal ganz gut, evt. weniger füttern und vielleicht noch ein paar mehr Pflanzen rein, wobei da ja für den Anfang schon viel drin sind. Es geht eben um die schnellwachsenden Pflanzen. Ich persönl. schneide die Blätter der befallenen Anubias immer ganz weg, auch wenn es dann erstmal ein bisschen kahl aussieht. Dafür kommen sie bei mir danach umso besser wieder. Hoffe diese Anregungen helfen dir erstmal. Bin zwar kein Experte aber vielleicht hilft's. Liebe Grüße Andi
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von raubfisch » 10.10.2011 23:45
Hallo Andi,
vielen Dank für deine schnelle Antwort. Fische sind alle da. Jedoch vermisse ich eine Blasenschnecke. Kann der Geruch auch davon kommen??
Mit den Algen habe ich befürchtet, dass es sich um mehrere Sorten handelt. Das schwarze auf der Anubias ist wie eingebrannt und lässt sich auch nicht entfernen.
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von Schneckenfreund » 11.10.2011 08:59
Hallo Peter raubfisch hat geschrieben:,,, Ich habe ja jetzt ca. 3-4 Wochen abgewartet. Ich habe aber das Gefühl es wird immer schlimmer.
Nein Kollege das hast du nicht, weil: raubfisch hat geschrieben:AQ-Maße: 60x30x30 cm (54l) inkl. Abdeckung. Läuft seit knapp 2. Monaten Technik: Filter: Eheim 2211 (Außenfilter) Beleuchtung: 15 W T8 mit Reflektor (seid einer Woche ist die Dennerle Special Plant Röhre drin), Beleuchtungsdauer: z. Zt. von 9.00 - 13.00 und von 17.00 bis 22.00 (also 9 Std. insgesamt) wg. Algenproblemen Heizstab: 50 Watt CO2: Bio CO2 von Dennerle, Einwaschung über Flipper (läuft seid ca 3. Wochen)
...wenn ich das lese sehe ich fast wöchentlich eine Änderung. Lass dem Aquarium auch mal Ruhe sich an die Änderungen anzupassen, dein Becken ist ja noch in der Einlaufphase ( hast ja mal eben den Nitritpeak durch) und da sind diverse Algen ganz normal. Wenn zuviel wird von Hand entfernen, regelmäßige Pflege und Ruhe dürfte dir am meisten helfen auch wenns schwer fällt.  Mangels Geduld habe ich es zum Beispiel bei gleichem Anfangsset binnen nur 2 Jahren auf über 800€ Gesammtkosten gebracht  (weil immer hier was Neues, da was Neues aber nie die Zeit glassen das sich der Tümpel einpendelt). Regelmäßige Pflege besteht aus geREGELten Wasserwechseln und MÄßIGe dich in Punkto Eingriffe Mit ungeduldig mitfühlenden Grüßen H-D
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von raubfisch » 11.10.2011 19:48
Hallo, du hast schon recht mit den Veränderungen. Ich würde es aber trotzdem als positive Eingriffe bezeichnen, denn: - die im Set enthaltene Röhre war ja der reinste Mist. Und ein Wechsel auf eine qualitativ bessere Beleuchtung kann doch nicht von Nachteil sein. Es sei denn wir reden vom Geldbeutel - die CO2-Anlage war nötig, da ich kaum welchen drin hatte und der Pflanzenwuchs zu wünschen übrig lies. Seit dem die läuft, wächst das Grünzeug wie bekloppt. - und das mit der etwas verkürzten Beleuchtungszeit kann doch beim Algenbefall nicht schaden. So stehts zumindest in vielen Empfehlungen. Also, wie du siehst, hatte ich ja nur die Randbedingungen zu verbessern.  Ich denke da ist nichts dran auszusetzten. Und mehr will ich dem nächst auch nicht rumfummeln. Will jetzt auch wie du vorgeschlagen hast, erstmal beobachten. Ich weiß ja auch dass so ein Mini-Biotop sich erst einpendeln muss. Frage ist nur, wie kann ich am besten vorgehen um den Algenbefall in den Griff zu kriegen??? Weiter düngen??? Oder nicht?? Wasserwechselintervalle erhöhen?? Wie gesagt, da fehlt es noch an Erfahrung bei mir Aber danke schon mal für eure Mühe.
Mit den besten Grüßen aus Köln, Peter
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von black-avenger » 11.10.2011 19:56
raubfisch hat geschrieben:- die im Set enthaltene Röhre war ja der reinste Mist. Und ein Wechsel auf eine qualitativ bessere Beleuchtung kann doch nicht von Nachteil sein. Es sei denn wir reden vom Geldbeutel 
Woran machst du das fest? Jede 3 Euro Röhre die du im Baumarkt kaufen kannst steht den teils bis zu 20 Euro teuren "Spezialröhren" in keinster Weise irgendwas nach. Nicht zuletzt aus dem simplen Grund, dass die Spezialröhren der entsprechenden Firmen nichts weiter als umgelabelte normale Röhren sind. - und das mit der etwas verkürzten Beleuchtungszeit kann doch beim Algenbefall nicht schaden. So stehts zumindest in vielen Empfehlungen.
Ich für meinen Teil hätte die Beleuchtung unangetastet gelassen. Ich weiß ja auch dass so ein Mini-Biotop sich erst einpendeln muss. Frage ist nur, wie kann ich am besten vorgehen um den Algenbefall in den Griff zu kriegen??? Weiter düngen??? Oder nicht?? Wasserwechselintervalle erhöhen?? Wie gesagt, da fehlt es noch an Erfahrung bei mir
Weiter düngen, warten, wenn du lustig bist kannst auf Verdacht auch mal NPK aufdüngen mit und schauen was passiert  Grüße Thomas
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von Armin911 » 11.10.2011 22:46
wo steht denn das becken irgendwo am fenster? scheind die sonne darauf? das kann übermäßigen algenbefall herforrufen... aber nach meiner meinung nach sieht das bei dir doch top in ordnung aus..ich meine du musst mal bedenken du hast da ein natürliches biotop und ich würde da gar nich mit diesen ganzen chemikalien machen ,etwas algen ist normal und gar nicht mal verkehrt , solange nicht der algenwuchs überhandnimmt das er dir die pflanzen erstickt ist doch ok..lass einfach alles mal setzt vielleicht nochmal was schnellwachsendes rein wie schon gesagt worden ist das schluckt den algen die nährstoffe.. lass das becken erstmal einlaufen das dauert bestimmt noch so ein halbes jahr!!!! du hast ja noch gar keine richtigen boden bakterien und närtoffe im boden kann dir da kleine turmdeckelschnecken empfelen die lockern den boden auf und schadet eigendlich nie... Ps: bei lichteinfall mal die seite des beckens zukleben und schauen obs besser wird! mfg armin
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von Schneckenfreund » 11.10.2011 23:17
Hallo Kollegen ja ja Aquarianer und Geduld ... zwei Welten... sind halt keine Angler  sondern Fischverhätscheler bei mir quittierte das Becken jede Änderung zum Besseren (-neue Röhre,-Reflektor,-und ,und ,und) immer mit einem wechsel der vorherschenden Algen(plage). Der Spuk höhrte erst auf als ich mal ein paar Monate kaum noch Zeit für das Becken hatte, da lief auf einmal ohne mich als den GROßEN PFLEGER UND HÜTER alles besser Wasserwechselnde Grüße H.-D.
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von black-avenger » 12.10.2011 00:50
Aloahe, Armin911 hat geschrieben:mal setzt vielleicht nochmal was schnellwachsendes rein wie schon gesagt worden ist das schluckt den algen die nährstoffe..
vielgeschrieben aber wohl nicht wirklich verstanden was man da schreibt. Ich befürworte die These, dass Algen in nährstoffarmen Becken deutlich besser klarkommen als Wasserpflanzen. Was letztlich die Annahme mit sich bringt, dass Pflanzen mit mehr schnellwüchsigem mehr Nährstoffe braucht, da es sonst deutlich schneller zu Mangelerscheinungen kommt. Mangelerscheinungen bedeuten Wuchsprobleme bei den Pflanzen und bieten wiederum Raum für Algen. Heißt - gibt man die Empfehlung nach mehr schnellwüchsigem gilt es meines Erachtens nach auch auf eine erhöhte Nährstoffzufuhr von außen zu achten, v.a. Makronährstoffe. Der Nährstoffeintrag durch Fische und sonstige Bewohner steigt ja nicht proportional zur vorhandenen Pflanzenmasse an  Wenn hohe Nährstoffkonzentrationen prinzipiell immer Algen bedeuten, dann hätte mein Aquarium zeitweise eine Algenwüste sein müssen. Keine Pflanzen, verhältnismäßig viel Fisch, dementsprechend knallig Nitrat und auch Phosphat. Nitrat zeitweise über 100 mg/l. Keine Rot und keine Grünalgen. Lediglich beständig Kieselalgen deren Wuchs aber in Zeiten mit hohen Nitratwerten keinesfalls schlimmer oder schneller war als in Zeiten mit weniger hohen Nitratwerten. Rot- & Grünalgen hatten sich bei mir im Becken erst merklich gebildet als vorübergehend kaum Fische im Becken waren, dafür aber verhältnismäßig viele Pflanzen. Das hat sich erst gebessert als der Besatz wieder an einen Normalwert herangeführt wurde. Das wiederum heißt letztlich deutlich mehr Nährstoffeintrag ins Wasser, kurzum Nitrat als Endprodukt der Fischausscheidungen sowie mehr Phosphat durch die gesteigerten Trockenfuttermengen. Meine Kiste hat sich relativ schnell der beinahen Algenfreiheit angenähert. Jetzt allerdings, durch stetige Erhöhung der Pflanzenmasse, komme ich schon wieder an den Punkt an welchem das Verhältnis nicht mehr passt. Ergebnis sind wieder minimalste Algenbefälle und langsamerer Pflanzenwuchs. Ich geb dem Becken noch 1-2 Wochen bis zu den ersten Fadenalgen und dann ist einfach unweigerlich zusätzliche NPK Düngung fällig um das wieder in den Griff zu kriegen. Lass ich das Becken unterversorgt weiterlaufen hab ich mir binnen kürzester Zeit ein Algenparadies geschaffen mit kümmernden Pflanzen. Soweit mein Standpunkt. Ich bin der Auffassung dass testweises Aufdüngen von Nitrat, Phosphat und bedingt Kalium keinesfalls schadet. In seinem Fall braucht gerade das gut befallene Neuseelandgras im Normalbetrieb einiges an Nährstoffen, wird das Becken 'untertourig' gefahren ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das anfängt zu kümmern und von Algen befallen wird. lass das becken erstmal einlaufen das dauert bestimmt noch so ein halbes jahr!!!!
Und das steht natürlich im direkten Zusammenhang mit den Algen? Spannend. Ich verweise in diesem Zug auf folgenden Thread: beginner-forum-f1/240er-aquarium-ihr-wollt-es-ihr-kriegt-es-t106239.htmlSchau dir mal das an. Exzessive Düngergabe und auch nach 6 Wochen noch keine Algen in Sicht. Wenn man deiner Meinung folgt dürfte sowas nicht möglich sein, weils ja noch nicht 'eingelaufen' ist  Das einzige Argument was ich gelten lasse wäre, dass die Pflanzen noch nicht eingewöhnt und angewachsen sind. Meine Vallisnerien haben beispielweise fast 8 Wochen gebraucht bis sie wirklich auf trapp gekommen sind, meine Anubias hat sich ca 7 Wochen Zeit gelassen bis sie angefangen hatte Blätter wie blöde zu schieben. Das wiederum hatte aber alles nichts mit Algen zu tun. Grüße Thomas
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von raubfisch » 12.10.2011 08:16
black-avenger hat geschrieben:Aloahe,
... Ich bin der Auffassung dass testweises Aufdüngen von Nitrat, Phosphat und bedingt Kalium keinesfalls schadet. In seinem Fall braucht gerade das gut befallene Neuseelandgras im Normalbetrieb einiges an Nährstoffen, wird das Becken 'untertourig' gefahren ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das anfängt zu kümmern und von Algen befallen wird. ...
Hallo Thomas, das mit dem NPK hatten wir zwar schon im Chat besprochen und ich würde es gerne ausprobieren. Jedoch noch meine Frage hierzu: In meinem Leitungswasser ist Nitrat bereits mit > 20 mg/l drin. Soviel ich weiß sollte dieser Wert im AQ zwischen 20 und 30 mg/l liegen  . Optimaler Wert? Ist das richtig so? (Bitte korrigiere mich wenn was nicht stimmt). Und, wie schnell wird dieser Nährstoff von den Pflanzen gezerrt? Wäre mal wichtig für die Düngermenge zu wissen. Oder einfach nach Beipackangabe düngen?? Besteht dann nicht die Gefahr einer Überdüngung?? Mit dem Kalium verhält es sich ähnlich. Im Ltg.-Wasser sinds 3,5 mg/l. Wie hoch ist hier der optimale Wert? Muss man dann ständig die Werte im Auge behalten?? Du siehst, Fragen über Fragen 
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von black-avenger » 12.10.2011 11:07
Ich hab gelesen, dass bei dir 20 mg/l mit dem Leitungswasser kommen. Bei mir kommen sogar 30 mg/l und es hat deutlich an Nitrat gemangelt ab dem 3. Tag nach dem Wasserwechsel.
Die Frage wär an der Stelle - wie oft wechselst du wieviel Wasser? Dann kann man mal ausloten wieviel du wann aufdüngen kannst/sollst.
Grüße Thomas
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von raubfisch » 12.10.2011 13:33
black-avenger hat geschrieben:Die Frage wär an der Stelle - wie oft wechselst du wieviel Wasser? Dann kann man mal ausloten wieviel du wann aufdüngen kannst/sollst.
Wasserwechsel normalerweise 1 x die Woche ca. 50 %. In letzter Zeit, seit ca. 1,5 Wochen, jedoch doppelt so oft (2 x/ Wo., 50 %) auch wegen dem komischen Geruch Also wäre eine Messung nach ca. 2-3 Tagen sinnvoll um den NO3-Wert zu überprüfen und dann die Dosierung festzulegen? Sehe ich das richtig? Wie sieht es denn aus mit dem Kalium aus?? Was ist den da ein guter Wert? Ist der überhaupt messbar? EDIT: @ H.-D. Schneckenfreund hat geschrieben:Hallo Kollegen ja ja Aquarianer und Geduld ... zwei Welten... sind halt keine Angler  sondern Fischverhätscheler bei mir quittierte das Becken jede Änderung zum Besseren (-neue Röhre,-Reflektor,-und ,und ,und) immer mit einem wechsel der vorherschenden Algen(plage). Der Spuk höhrte erst auf als ich mal ein paar Monate kaum noch Zeit für das Becken hatte, da lief auf einmal ohne mich als den GROßEN PFLEGER UND HÜTER alles besser Wasserwechselnde Grüße H.-D.
Hey, Ich bin zufällig Angler  Und normalerweise mangelt es auch nicht an Geduld  Bringt das hobby ja so mit sich. Jedoch sind alle Anfänge schwer. Auch in der Aquarisitk. Und man möchte ja, zumindest ich, am besten alles perfekt machen. Das rumfummeln werde ich, wie gesagt, jetzt etwas zurückschrauben  . Ich will jedoch die grundlegenden Vorgänge und Beziehungen eines solchen Biotops auch verstehen lernen. Gehört für mich dazu. Nur abwarten und auf Gut-Glück hoffen, wenn man wenig Ahnung hat, was da so vorgeht, ist ein bißchen schwierig für mich. Aber ich versuche mich zu bremsen Vielen Dank auf jeden Fall für eure Tipps.
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von black-avenger » 12.10.2011 14:34
Wenn du 2x die Woche 50% wechselst sollte(!!) damit dein Nitratbedarf theoretisch gedeckt sein. Bei 1x die Woche hätte das anders ausgesehen. Denn noch rate ich mal zur experimentellen Aufdüngung. Aquaristik im allgemeinen ist für mich eine sehr Try'n'Error lastige Sache. Was beim einen funktioniert geht beim anderen nicht und umgekehrt. Daher hilft letztlich nur durchprobieren  Das mit dem Geruch - keine Ahnung woher das bei dir kommt. Den Fischmarkt Geruch kenne ich nur wenn irgendwas massiv verrottet. Ob das bissl Pflanze was sich bei dir gerade auflöst dazu schon reicht - keine Ahnung  Ich hätte für dich zwei Vorschläge im Gepäck die evtl auch in Kombination zur "Lösung" führen könnten. Zum einen wäre eine ganz simple Verringerung der Zugabe des Eisenvolldüngers mal zu testen. Ich hab mit dem von dir verwendeten Tetra PlantaMin absolut keine Erfahrung, weiß daher nicht was der Hersteller in Sachen Dosierung empfiehlt und wieviel mg/l du von was per Gabe dem Wasser hinzufügst. Ich hab bislang nur Tropica Pflanzennahrung in Verwendung. Es sind mir allerdings Erfahrungsberichte bekannt welche bei Düngerdosierung gemäß Beipackzettel Algenwuchs attestieren. Beispielweise bei EasyLife ProFito ist es in einigen Fällen bei Gabe gemäß Beipackzettel zu vermehrtem Auftreten von Rotalgen gekommen. Erst eine Reduzierung auf 1/2 - 1/3 der vorgegebenen Menge hat hier Abhilfe geschaffen. Ähnliches hab ich auch schon im Bezug auf die Eisenvolldünger anderer Hersteller gelesen. Den Dünger ganz abzusetzen halte ich für falsch, aber eine Reduzierung der Menge könnte helfen. Das wäre letztlich die einfachste Methode und würde erstmal nichts kosten  Der zweite Vorschlag sähe wie folgt aus: 7 Tage keinen Wasserwechsel. Wir geben uns dann mal naiverweise der Annahme hin, dass nach diesen 7 Tagen Nitrat nahe 0 mg/l liegt. Dann 50% Wasserwechsel was uns in der Theorie ca 10 mg/l Nitrat beschert. Direkt nach dem Wasserwechsel mittels entsprechender Dünger NO3 auf 20 mg/l aufdüngen. Nach 3 Tagen nochmal 5 mg/l nachdüngen, nach 7 Tagen 50% Wasserwechsel und fortan nach Gefühl. Wenn du ganz hart drauf bist kannste auch messen. Mit Teststäbchen wir das allerdings nix, da kannste sonst auch direkt ohne Messung nach Gefühl  Dazu würd ich die Eisen-Düngermenge auf 3/4 - 2/3 verringern. Und dann einfach mal Zeit geben. Nur wenn du siehst dass sich das ganze wirklich massiv verschlechtert wieder eingreifen. Und mit den Düngergaben spielen. Stark befallenes Material würde ich sowieso entfernen. Der Anubias kannste noch 'ne JBL Düngekugel spendieren, die haben sich bei mir ziemlich bewährt. Zum Nitratdünger - Die AquaRebell Produkte die du über Aquasabi.de beziehen kannst sollen garnicht schlecht sein. Je nachdem wieviel Eingriffsmöglichkeiten du haben möchtest kannst da entweder den Makro Basic NPK kaufen, oder N, P & K einzeln. Da könnte man dann noch besser mit den Mengen untereinander spielen sofern man wirklich die letzten Möglichkeiten ausreizen will. Viel Erfolg. Grüße Thomas
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von raubfisch » 12.10.2011 15:51
Hey Thomas, black-avenger hat geschrieben:Ich hab mit dem von dir verwendeten Tetra PlantaMin absolut keine Erfahrung, weiß daher nicht was der Hersteller in Sachen Dosierung empfiehlt und wieviel mg/l du von was per Gabe dem Wasser hinzufügst.
Also PlantaMin ist laut Hersteller ein Eisenintensivdünger. Nebenbei enthält es Mangan und Kalium. Ist aber ohne Phosphat und Nitrat. Dosierung: 5 ml auf 10 Liter Wasser. Ich muss allerdings zugeben, dass ich da nicht immer konsequent war mit der Dosierung  . Hatte wg. den Algen auch mal ausprobiert den Dünger zu reduzieren bzw. wegzulassen. black-avenger hat geschrieben:Den Dünger ganz abzusetzen halte ich für falsch, aber eine Reduzierung der Menge könnte helfen.
Jetz bin ich ja schlauer  . Werde dann auch weiter düngen. Meinst du ich könnte mit dem Tetra-Dünger in verminderter Form weiter machen und dann mit der zusätzlicher Zugabe von Nitrat und Phosphat? Sollte man überhaupt Dünger von zwei verschiedenen Herstellern benutzen?? Oder ist es ratsam immer die gleichee Marke zu verwenden, da die Serien meistens aufeinander abgestimmt sind? Habe ich irgendwo gelesen  . black-avenger hat geschrieben:Der Anubias kannste noch 'ne JBL Düngekugel spendieren, die haben sich bei mir ziemlich bewährt.
Die sind auf der Wurzel aufgebunden. Klappt das mit den Düngerkugeln?? Ich denke die drückt man eigentlich in den Boden. black-avenger hat geschrieben:Zum Nitratdünger - Die AquaRebell Produkte die du über Aquasabi.de beziehen kannst sollen garnicht schlecht sein.
Hört sich gut an. Ein Versuch ist es wert. black-avenger hat geschrieben:Viel Erfolg. Grüße Thomas
Danke 
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