fischolli hat geschrieben:Moin Jutta,
was du da schreibst, ist so nicht richtig. Google mal nach "Altwasser-Aquaristik", da wird deine These ganz schnell wiederlegt. Wie so oft, kann man das nicht verallgemeinern und die eigene Sch.... ist, wie auch bei Säugetieren, als Nährstoff für andere Organismen durchaus nützlich, wenn sie denn in Maßen auftritt.
Genauso deine Theorie von Teichen mit "schlechtem" Wasser. Dann wären alle Teiche ja stinkende Kloaken, die keinen Frischwasserzulauf haben.
Gruß
Moin Olli,
keine Kloake, aber es ist ein Unterschied zu fließenden Gwässern. In einem Teich hat man zwar die hohe Bodenschicht, die wie ein biologischer Filter wirkt, aber dennoch ist der Anteil Phophat/Nitrat weitaus höher als in einem Fließgewässer und das gilt auch für viele Altwasserbecken.
Ich muß allerdings mal dazu anmerken, daß ich als Halterin von beinahe ausschließlich Fließgewässer-Fischen eh eine andere Sichtweise einnehmen muß.
Und Tatsache ist auch: wenn ich in Aufzuchtbecken häufig Wasserwechsel mache, wachsen die Jungfische weitaus besser als ohne. Das habe ich inzwischen mehrfach getestet und auch Tim hat diesbezüglich Vergleiche gemacht (in seinem Fall mit Zwergbuntbarschen). Tatsache ist, daß diese "Schad"stoffe in höherer Konzentration das Wachstum hemmen... hinzu kommen noch diverse vermutete Wachstumshemmer, die Fische selbst ausscheiden, um sich innerhalb einer dichteren Population Vorteile zu verschaffen. Auch hier kann ich eigene Beobachtungen wiedergeben, denn wenn ich in einer Gruppe Jungfische die am schnellsten wachsenden Tiere herausnehme, wachsen die anderen besser. Lasse ich die großen Tiere sitzen, bleiben die langsam wachsenderen klein.
