Bodengrund auskochen

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Bodengrund auskochen

Beitragvon franklin84 » 12.01.2010 23:22

Hallo...

Ich such schon ne ganze weile hier in der Ecke, konnte aber keine Infos finden ob jemand schon mal seinen Bodengrund totgekocht hat.
Habe welchen da, der evtl mit Algen befallen sein könnte und möchte auf Nummer sicher gehen!

Wie lange sollte man den Kies aufkochen?
Bringt das überhaupt was oder könnten davon wieder Gefahren ausgehen?
De rBodengrund ist dieses schwarze glasartige Splitterzeugs.
Also nicht porös wo sich recht viel festsetzen könnte...


Mfg
franklin84
 
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Bodengrund auskochen

Beitragvon adv » 12.01.2010 23:22


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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon ChrisM » 13.01.2010 03:00

Hallo,

von Algen befallen?

Tut mir Leid, aber ich glaube nicht, dass dein Plan funktioniert. Algen sind überall und du "schleppst" sie ohnehin sofort wieder ein. Wenn die Bedingungen stimmen (bzw. nicht stimmen), werden sie im Becken wieder kommen. Wenn ihr Wachstum aber nicht begünstigt wird, können sie auch im Boden drin sein, ohne dass es Konsequenzen hätte.

Also falls sie überhaupt im Boden sind... brauchen Algen nicht Licht zur Photosynthese?

Viele Grüße
Christian
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon kizz » 13.01.2010 12:27

franklin84 hat geschrieben:Hallo...

Ich such schon ne ganze weile hier in der Ecke, konnte aber keine Infos finden ob jemand schon mal seinen Bodengrund totgekocht hat.
Habe welchen da, der evtl mit Algen befallen sein könnte und möchte auf Nummer sicher gehen!

Wie lange sollte man den Kies aufkochen?
Bringt das überhaupt was oder könnten davon wieder Gefahren ausgehen?
De rBodengrund ist dieses schwarze glasartige Splitterzeugs.
Also nicht porös wo sich recht viel festsetzen könnte...


Mfg


Hallo!

Genau den Sch... habe ich vor vielen vielen Jahren auch mal gemacht.

- Ist eine riesen Sauerei und stinkt
- völlig nutzlos, da (wie bereits schon erwöhnt) sich Algen entweder allein bilden (durch algen-günstige Umstände im Becken) oder die über Pflanzen eingeschleppt werden

Ich würde den Kies lassen wie er ist, oder (wenn es schon unbedingt sein soll) neuen kaufen.

LG
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon Keule96 » 14.01.2010 21:52

25kg Sand/Kies kosten i.d.R. doch nicht mehr als 10 Euro...

dafür würde ich mir diesen Aufwand auch nicht machen!
mfg
Marcel
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon Tim86 » 15.01.2010 23:45

am besten einen Sack neuen Kies holen dann haste keine Sorgen
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon franklin84 » 17.01.2010 12:01

Ok, überzeugt...

Und was ist mit dem Filter?
In dem Eheim 2211 oder wie der heißt gibts Ecken, die man nie erreicht und irgendwo bleiben Algenreste hängen...
Deswegen habe ich auch jetzt Algen im Becken.
Der FIlter stand ca. 1 Jahr, habe ihn nochmal gewaschen und nun habe ich die grünen Fadenalgen drin :-/

Sollte ich mal paar Armanos einsetzten oder mögen die di harten, fädigen Algen nicht?


Mfg
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon Janniboy » 17.01.2010 12:37

Hallo!

franklin84 hat geschrieben:In dem Eheim 2211 oder wie der heißt gibts Ecken, die man nie erreicht und irgendwo bleiben Algenreste hängen...
Deswegen habe ich auch jetzt Algen im Becken.


Hast du die anderen Antworten gelesen?

1. Algen sind in der Regel latent vorhanden, dagegen kannst du nichts machen (von chemischen Mitteln mal abgesehen, die man jedoch nicht einsetzen sollte).
2. Sie werden nur zu einer Plage, wenn die Umstände dementsprechend günstig für sie sind (beeinflusst durch Licht, CO2, Nährstoffe (=Düngung), Wasserpflanzen im Becken...).

Du wirst die Algen nicht durch Kochen beseitigen können. Du schleppst sie dir ohnehin wieder ein.

Daher ist der Satz
franklin84 hat geschrieben:Deswegen habe ich auch jetzt Algen im Becken.

irgendwie unsinnig. Die Algen hast du wegen ungünstigen Haltungsbedingungen.

franklin84 hat geschrieben:Sollte ich mal paar Armanos einsetzten oder mögen die di harten, fädigen Algen nicht?


Du willst Garnelen in den Filter setzen? :lol:

Lass das mal lieber. Entferne die Algenreste aus dem Filter und die Algen aus dem Becken.
Und dann optimiere die Umstände wie Düngung, CO2 und Licht. Oft hilft es, schnellwachsende Stängelpflanzen einzusetzen - falls zu viele Nährstoffe vorhanden sind. Diese verbrauchen die Nährstoffe dann, und den Algen bleibt nicht mehr viel.

LG Jan
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon Simon911 » 17.01.2010 13:00

Hey,
also ich persönlich habe meinen Kies noch nie ausgekocht und bin selber auch noch nicht auf die Idee gekommen :lol:
Ein gründliches auspülen vor einer Einrichtung ist doch vollkommen ausreichend und Algen bekommst du durch ein kochen auch nicht raus, wie meine Vorgänger schon geschrieben haben.
Falls du ein Becken hast, dass den Algenwusch unterstützt, dann wirste damit eh Problem bekommen , also so einstellen, dass du das vermeidest ;)

Bisher habe ich nur meine Wurzel ausgekocht, damit die Färbe des Wasser nachlässt bzw. im Aq gar nicht erst zustande kommt ;)

Grüße
Simon911
 
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon franklin84 » 18.01.2010 14:13

Ok...

Es handelt sich hier um mein Garnelen / ZKF Aquarium...
Die Pflanzen wuchsen recht langsam, habe dann Düngekugeln im BOdengrund verstaut...

Die Algen kamen recht schnell und wuchsen auch recht schnell...
Die feinfiedrigen Pflanzen konnte ich dann alle entsorgen, weil die dagegen nicht ankamen.
Habe jetzt etwas gröbere Pflanzen drin...
Es geht schon besser, aber absolut im Griff habe ich es eben nicht :-(
Muß immer mal noch Algen aufwickeln, man erwischt eben nicht alles.

Die Armanos würde ich dann ins AQ setzen und nicht in den Filter!
Würden die was bringen bei grünen Fadenalgen? Oder steht das nicht auf dem Speiseplan?

Die Algen sind aus dem Filter entstanden.
Hatte ihn zwar komplett neu bestückt, aber irgendwo war ein Rest drin :-/
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon Janniboy » 18.01.2010 17:21

Hallo.

franklin84 hat geschrieben:Die Pflanzen wuchsen recht langsam,


Falls das nicht alles langsamwachsende Pflanzen waren, wird ihnen wohl einer der Faktoren Licht, CO2 und Düngung nicht gepasst haben.

Algen entstehen,
1. wenn zu wenig Nährstoffe im Wasser sind, und die normalen Pflanzen nur "dümpeln"
2. wenn zu viele Nährstoffe vorhanden sind, die die Pflanzen nicht bewältigen können.

Algen sind halt nicht so wählerisch wie Wasserpflanzen. Daher ist es wichtig, gerade bei der Düngung das Mittelmaß zu finden, das für das eigene Becken am besten ist. Das ist von Becken zu Becken unterschiedlich - Patentrezept gibt es nicht.

Genauso dazu gehört das CO2. Bei vielen wächst alles auch ohne zusätzliche Düngung, ich merke bei mir jedoch einen deutlichen Unterschied. Bekommt die Pflanze mehr CO2, arbeitet sie auch mehr, und benötigt folglich mehr Nährstoffe.

Beim Licht muss man auch auf eine geeignete Wattzahl und Lichtfarbe achten.

Du siehst, es hängt eigentlich alles zusammen.
Es wäre also sinnvoll, wenn du mal deine von mir genannten Faktoren hier auflisten würdest, damit wir dir helfen können.

franklin84 hat geschrieben:Die Algen sind aus dem Filter entstanden.


Nochmal: Algen befinden sich in jedem Aquarium, es ist ja keine sterile Arztpraxis. Selbst wenn in deinem Filter noch Algen waren, dürften die eigentlich erst zur Plage werden, wenn die Bedingungen für die Algen gut sind.

LG Jan
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon franklin84 » 18.01.2010 22:06

Tja dann fang ich mal an:

- Becken, Sonderanfertigung 80x25 Panorama .-) ~40l
- Algenproblem kurz nach Neueinrichtung...
- Filter Eheim 2211, vorher schon in Gebrauch...
- Beleuchtung: 1x Sera T8 Blue Sky Royal
- Besatz 5x ZKF, 30 Garnelen
- inzwischen reichlich bepfanzt
- kein CO2
- WW aller 2 Wochen 50%
- Düngung nur noch mit JBL Feropol aller 3 Wochen
- Temp. 25°
- keine aktuellen Wasserwerte vorhanden, aber bisher immer wenig Nitite, Nitrate etc. (mess ich morgen mal ...)
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon Janniboy » 18.01.2010 23:36

Hi!

franklin84 hat geschrieben:Becken, Sonderanfertigung 80x25 Panorama .-) ~40l


Was ein Schlauch :lol: :thumleft:

franklin84 hat geschrieben:Algenproblem kurz nach Neueinrichtung...


Kann gelegentlich mal normal sein, sollte aber in der Regel eben verschwinden (aber das tut es bei dir ja anscheinend nicht).

franklin84 hat geschrieben:Filter Eheim 2211, vorher schon in Gebrauch...


Wie gesagt, ich bin der Meinung, vom Filter kommt es nicht.

franklin84 hat geschrieben:Beleuchtung: 1x Sera T8 Blue Sky Royal


Wieviel Watt hat die Röhre denn? Soweit ich weiß, kann sowohl zuwenig als auch zuviel Licht Algenprobleme auslösen (bei dem zuwenig bin ich mir aber nicht sicher). Du dürftest für dein Becken nur recht wenig Watt brauchen, da es ja recht niedrig ist.

franklin84 hat geschrieben:Besatz 5x ZKF, 30 Garnelen


Das führt bestimmt nicht zu den Algenproblemen.

franklin84 hat geschrieben:inzwischen reichlich bepfanzt


Auch mit vielen schnellwachsenden Pflanzen? Wie sehen die Pflanzen denn so aus? Gesund und vital, oder eher gelb-bräunlich? Wachsen sie gut? Falls die Pflanzen nicht so gut aussehen, könnte es sein, dass nicht genug Nährstoffe vorhanden sind, und die Algen dadurch im Vorteil sind.

franklin84 hat geschrieben:kein CO2


Wäre meiner Meinung nach mal einen Versuch wert, allerdings als Selbstbau-Bio-CO2. Kostet quasi nichts, und bringt was. Eine Anleitung findest du im Technik-Bereich in der Bastelecke. Durch das CO2 arbeiten die Pflanzen mehr, und verbrauchen eventuelle überschüssige Nährstoffe. Generell gilt: Je langsamer eine Pflanze wächst, desto leichter haben es die Algen. Daher werden ja gerade zu Beginn immer schnellwachsende Pflanzen empfohlen.

franklin84 hat geschrieben:WW aller 2 Wochen 50%


Müsste eigentlich so passen. Ich persönlich mache 1x pro Woche 30% - aber das ist ja ohnehin eine Glaubensfrage...

franklin84 hat geschrieben:Düngung nur noch mit JBL Feropol aller 3 Wochen


Mit dem Dünger kenne ich mich nicht aus, ich gehe mal davon aus, du machst es nach Düngeplan oder Anleitung. Ich komme gleich darauf zurück.

franklin84 hat geschrieben:Temp. 25°


Ok, das ist für Algen eher unwichtig.

franklin84 hat geschrieben:keine aktuellen Wasserwerte vorhanden, aber bisher immer wenig Nitite, Nitrate etc. (mess ich morgen mal ...)


Mach das mal. Falls du entsprechende Tests hast, miss mal Eisen etc. gleich mit. Dann weißt du, ob Nährstoffe überschüssig oder mangelhaft sind.


So, alles aufgedröselt :mrgreen:
Ich würde so vorgehen:
1. Die Algen mechanisch so gut es geht entfernen
2. Die Bio-CO2-Anlage in Betrieb nehmen, und schauen, ob sich das Pflanzenwachstum steigert. Dann hast du relativ gute Chancen, dass die Algen nachgeben.
3. Falls das an den Pflanzen nichts ändert, je nach Testergebnissen mit der Düngermenge variieren.
4. Du könntest das Becken auch ein paar Tage abdunkeln - wie man da vorgeht, weiß ich nicht genau. Da soll mal jemand anderes was zu sagen :wink:


Hui, war ja ne ganze Menge :D
Ich hoffe, es hilft dir.

LG Jan

PS: Ach ja, ein Bild wäre vielleicht mal ganz praktisch!
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon franklin84 » 20.01.2010 13:09

WW immer noch nicht gemessen, ich renoviere gerade meine Abdeckung :-9

Die Röhre hat 18W...
Lt. Verpackung ist sie für Süß- u. Meereswasser geeignet.
Sie hat ein sehr hohes Lichtspektrum von 12.000K !!!!!!!!!!!!!!!
Mir wurde zu dieser Röhre geraten, da ja nur eine reinpasst und die ordentlich Sonne macht.

Pflanzen sehen gut aus...
Bis auf zu kleine und feinfiedrige Pflanzen, die Üerleben die Algenattacke nicht und wurden schon entsorgt.-/
Wachsen tun sie auf jedenfall, ich kürze sie auch immer wieder ein wenn sie zu lang sind und wachsen dann auch gut wieder nach.

Dünger ist sicherlich immer zu wenig drin...
Das Eisen ist nach letzten Erfahrungen her immer innerhalb 1-2 Tage aufgebraucht.
Wegen den Garnelen möchte ich nicht zuviel Düngen!

Wasserwerte folgen...
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Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon fjhahn » 24.01.2010 12:00

Hallo Franklin84 (heißt du wirklich so?),
12000 Kelvin im Pflanzenbecken? Das erscheint mir sehr hoch...für ein Pflanzenbecken. Ich weiß, dass die Meerwasseraquarianer in diesem Bereich arbeiten-und für die afrikanischen Barschbecken gibts ja auch nie genug Licht. Aber soweit ich weiß, assimilieren Pflanzen zwischen 5000 und 10.000 Kelvin. Wobei es bei Kelvin ja sowieso mehr um unseren optischen Eindruck geht und weniger um das für die Pflanzen verwendbare Spektrum. Aber ich will mich da nicht so weit aus dem Fenster lehnen, da gibts Berufenere, wie z.B. Robert, der kennt sich auch mit dem Aquarienlicht super aus. Wenn ich aber auf seiner Seite nachschaue: http://www.hereinspaziert.de , dann stelle ich fest, dass er diese Lampe garnicht geprüft hat. Das heißt für mich, wenn Robert diese Lampe nicht auf ihre Nutzbarkeit für Pflanzen gecheckt hat... :(
Teuer ist gerade bei den Lampen für unser Hobby nicht immer besser - das zeigt Robert auf seiner Seite ja sehr deutlich! M.E. reicht hier eine 830er, 840er oder von mir aus auch 865er Röhre, die sind für die Pflanzen wahrscheinlich durchweg besser geeignet als die Blue-sky-royal. Aber schau mal in die Seiten von Robert. Die genannten Farben gibts wahrscheinlich nicht im Baumarkt - aber z.B. preiswert hier: http://www.leuchtmittelmarkt.com/themes ... orieid=221.

In diesem Thema gings ja grundsätzlich um die Algen, bzw.: Wie werd ich die wieder los. Solange du dich nicht mit den hartnäckigen Pinselalgen rumärgern musst, solltest du die meisten anderen Arten mittelfristig wieder loswerden. Jan hat ja schon ein paar wichtige Tips gegeben. Wichtig ist, dass du eine pflanzenfreundliche Umgebung schaffst - und damit den Algen das Leben schwer machst. Wenn du weist, dass Algen niedrigere Ansprüche haben als Pflanzen, dann wird dir auch klar sein, dass Algen sofort die Überhand gewinnen, wenn du deinen Pflanzen keine optimalen Bedingungen geschaffen hast.
Wenn das Lichtspektrum deiner Leuchte z.B. außerhalb des optimalen Bereiches für Pflanzen liegt, dann nutzen die Algen diese Lücke. Wenn du zuviel Nitrat, Phosphor oder Eisen düngst nutzen ebenfalls die Algen den Überschuß. Noch deutlicher wirds, wenn du dir das Minimumgesetz vor Augen führst (Liebigsches Gesetz): Wenn nur ein Hauptnährstoff (Nitrat, Phosphor und Kalium sind die Hauptnährstoffe) nicht vorhanden ist, kann die Pflanzen die anderen Nährstoffe auch nicht mehr nutzen. Fehlt Phosphor, nutzt es nur den Algen, viel Nitratdünger reinzuschütten.
Jetzt wären mal deine Wasserwerte interessant, insbesondere KH, PH, NO3, PO4 und Fe(Eisen).
Gruß, franz
fjhahn
 

Re: Bodengrund auskochen

Beitragvon fischolli » 24.01.2010 17:24

Moin,

kann es nicht auch sein, dass das Becken überfiltert ist? Der 2211 macht 300l/h, wenn der ungedrosselt in einem 40l-Becken läuft, ist das ne ganz schön hohe Umwälzung, die für Pflanzenbecken wohl nicht angestrebt wird.

Gruß
Olli____________________________________
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