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Adolfos Panzerwels (corydoras adolfoi)
Name: Adolfos Panzerwels (corydoras
adolfoi)
Familie: Panzerwelse /- Schwielenwelse /
Callichthyidae
Herkunft: Brasilien oberer Rio Negro
pH-Wert: 5,5 – 8,0
Temperatur: 22-29C°
Gesamthärte: bis 20°
Karbonathärte: bis 12° möglichst aber
weicher
Größe: 6cm
Sozialverhalten: Gruppenpflege ab 5
Tieren besser sind aber 8-10
Beckenmindestgröße: 80cm (112L)
Bevorzugter Beckenbereich: unten
Geschlechtsunterschied: W größer und
fülliger als M
Fütterung:
Welstabletten, Frost und Lebendfutter, Granulat
Beckeneinrichtung:
Er bevorzugt Sandigen Boden und viele versteckmöglichkeiten wie zum Beispiel
eine Wurzel unter die er kann.
Vergesellschaftung:
Im Gesellschaftsbecken mit Fischen aller Art.
Zucht:
Die Zucht des adolfois ist genau wie bei anderen
Panzerwelsen auch. Ein Wasserwechsel mit kühlerem und weichem, leicht saurem
Wasser regt die Tiere meist schon zum laichen an. Der adolfoi legt seine Eier
einzeln oder höchstens zwei pro Laichgang an Blattunterseiten oder Scheiben,
selbst im Kies habe ich schon Eier gefunden. Ich habe selten bei meiner
Zuchtgruppe von 17 Tieren mehr als 20 -30 Eier pro Tag gefunden, jedoch laichen
die Tiere die nächsten Tage immer wieder und wieder ab. Die Eier sind wie beim
Corydoras sterbai mit 2mm recht groß und auch die Jungen sind schon um einiges
größer als vom aneus oder vielen anderen Panzerwelsen. Leider sind sie jedoch
sehr langsam im Wachstum und ein kleiner aneus hat die kleinen adolfoi schnell
in der Größe überholt. Auch verpilzen die Eier sehr schnell und weiches leicht
angesäuertes Wasser ist für die erfolgreiche Zucht von großer Bedeutung.
Nach dem Freischwimmen der Brut kann man die Kleinen mit frisch geschlüpften
Artemias und Mikrowürmer füttern. Nun ist Geduld gefragt, da die Jungen nicht
gerade die starken Fresser sind, wachsen sie langsam und man muss das Becken oft
von den Futterresten befreien. Ein paar kleine Schnecken können dort hilfreich
sein.
Der 1980 von Adolfo Schwartz eingeführte Panzerwels gehört zu den schönsten
seiner Gattung.
Leider sind die Tiere doch noch relativ teuer, man muss schon mit Preisen
zwischen 6€ und 13€ rechnen. Dies kommt meiner Meinung nach von der wenig
produktiven Fortpflanzung der Fische. Auch hört man immer wieder, dass er etwas
schwieriger zu halten sei als manch andere Panzerwelse. Ich selbst habe diese
Erfahrung in meinem Bekanntenkreis auch schon gemacht.
Verwechseln kann man den Corydoras adolfoi mit dem etwas
leichter zu züchtenden C. duplicareus. Dieser hat aber ein viel breiteres
schwarzes Rückenband. Ich selbst habe wahrscheinlich auch welche bei meinen
adolfoi schwimmen ohne es gewollt zu haben. Es gibt auch noch eine
Langschnäuzige Variante und zwar den C.imitator, der wie auch der duplicareus,
aus demselben Gebiet stammt und auch dort oft im Adolfoischwarm mit angetroffen
wird.
Dieser Artikel wurde verfasst von "Wolf"
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